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david [10.04.2009 23:36]Neues zu 9/11 (Nanothermit)
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Marcus [11.04.2009 08:19]Nichts neues zu 9/11
Da ist überhaupt nichts neu.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1863/#id1867
1. es gab kein Nanothermit, solche Kügelchen entstehen auch bei anderen Verbrennungsprozessen (bei alten Autos und Baumaschinen), sowie beim Einsatz von Sauerstofflanzen.
2. Die Berichte von geschmolzenem Stahl konnten nie eindeutig bestätigt werden. Tatsache ist, dass Feuer im Untergrund noch ein weile brannten. Das Vorhandensein von geschmolzenem Stahl widerspricht zudem der Annahme, es sei ein Sprengstoff verwendet worden (dieser zerreißt den Stahl, aber schmilzt ihn nicht)
3. Flug 93 ist nicht in der Luft zerstört wurden, dann hätten einige größere Trümmer auftauchen müssen (man erinnere sich da an Lockerbie, und Augenzeugen berichten, dass es intakt abstürzte) und auch wenn einige Teile weiter entfernt gefunden wurden (auch da gab es ein paar Fehler - Verwechslungen von Fahrtstrecke und Luftlinie) wurde der Großteil der Trümmer und Datenrekorder aus dem unscheinbaren Loch geborgen.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/749/gesucht=shanksville#id1656
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/475/gesucht=Shanksville#id476
Was genau bei NORAD laut öffentlich zugänglichen Aufzeichnungen vorgefallen ist, habe ich hier zusammengefasst:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/749/gesucht=norad#id1643
Als die Abfangjäger endlich unterwegs waren, um Flug 93 abzufangen, war es schon abgestürzt.
4. Es gibt Ungereimtheiten in der Geschichte von "Elizabeth Nelson" (das ist nicht ihr richtiger Name).
Zunächst einmal werden Entscheidungen über den Abschuss eines Flugzeugs nicht gemeinsam von einem Krankenhaus- und einem Basiskommandanten getroffen, sondern von der Air Force oder NORAD.
Als Private First Class (Gefreite oder so) kann sie nicht die Sicherheitsfreigaben gehabt haben, um bei dieser Entscheidung anwesend sein zu dürfen. Und es gibt Zweifel, dass die Frau tatsächlich beim Militär war, denn einige der von Ihr verwendeten Begrifflichkeiten werden so nicht benutzt oder sind sogar falsch:
http://nearing.newsvine.com/_news/2009/04/07/2653476-elizabeth-nelson-what-really-happened-to-flight-93-on-sept-11-2001-audio-and-transcript (in den Kommentaren)
Mehr zu Flug 93:
http://wtc7lies.googlepages.com/flight93page1 (Augenzeugen)
und
http://wtc7lies.googlepages.com/flight93page2 (Norad usw.)
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hm [11.04.2009 19:09]Neues zu 9/11
Die absurdeste 9/11 Verschwörungstheorie von allen, ist die offizielle Story der US-Regierung, dass ein kranker Bin Laden aus einer Höhle in Afghanistan mit seinen 19 Amateuren, die beste und teuerste Luftwaffe der Welt ausschaltete und Amerika angegriffen hat.
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David [11.04.2009 20:25]Antw.: Nichts neues zu 9/11
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Marcus [12.04.2009 08:42]Antw.: Neues zu 9/11
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Marcus [12.04.2009 09:00]Antw.: Antw.: Nichts neues zu 9/11
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Sitting-Bull [12.04.2009 15:12]Antw.: Antw.: Antw.: Nichts neues zu 9/11
Denial hat einen neuen Namen. Marcus Haas. Wirst du wirklich nicht dafür bezahlt?
Kaum zu glauben, wie sehr man sich in was verrennen kann.
Das ZEUG ist hochenergetisch, und entzündet sich selbst in kleinsten Resten 8 Jahre danach noch. Aber nein, Superthermit gibt es nicht.
Haha.
Wer sich auf dem laufenden halten möchte, ich habe bei allmystery.de im WTC1/2 Thread alles zum Thema zusammengetragen. Wie immer arbeite ich nebenbei an einer Übersetzung/Zusammenfassung der neuesten Ergebnisse. Der beste Artikel bis jetzt ist der hier:
http://worldtradecenter911.blogspot.com/2009/04/spuren-von-sprengstoff-im-staub-des.html
Gruß
S-B
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Marcus [12.04.2009 17:05]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Nichts neues zu 9/11
Dass "Fourteen Points of Agreement with Official Government Reports on the World Trade Center Destruction" durch den Peer-Review kam hat natürlich damit zu tun, dass es hier ausschließlich die Unstrittigen Punkte bestätigt werden und lediglich Fragen aufgeworfen aber nicht beantwortet werden:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=Fourteen#id1877
Das nächste Papier ist tatsächlich interessanter (danke für die Quelle, so hab ich das gern).
Ein Satz aus Deiner Quelle ist interessant und steht in krassem Widerspruch zur Thermitgeschichte:
"Und interessanterweise waren die Kernsäulen nur über die Fahrstuhlschächte erreichbar."
Das impliziert, dass der Kern zerstört wurde, doch die Videos zeigen, dass dieser am längsten standhielt:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/24/gesucht=spire#id24
Schon im Abstract der neuen Veröffentlichung "Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe" findet sich der Satz:
"When ignited in a DSC device the chips exhibit large but narrow exotherms occurring at approximately 430 °C, far below the normal ignition temperature for conventional thermite."
http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM
Es entzündet sich also keineswegs selbst, sondern wurde angezündet und es verbrennt so kalt, dass es Stahl offensichtlich nicht zum schmelzen bringen kann.
Im Artikel selbst wird zitiert, dass Nano-Thermit Temperaturen von über 3000 Kelvin erreichen kann (die gefundenen Proben verbrennen also erheblich kälter - warum?).
Weiter geht es mit "Safe handling of the malleable sol-gel material allows easy coating of surfaces (such as steel), which the same group, in a subsequent report, says they have achieved."
Nano-Thermit kann also wie Farbe verarbeitet werden und eignet sich in dieser Form keineswegs für eine kontrollierte Sprengung (siehe Widerspruch Sprengung vs. geschmolzenes Metall) - als Oberflächenbeschichtung hätte der Sprengstoff auch nicht den Träger zerstört, sondern den Weg des geringsten Widerstands gewählt und vom Trager weg explodiert.
"The fact that most of the chips have a distinctive gray layer
suggests that the unreacted material was in close contact
with something else, either its target, a container, or an adhesive."
Oder eine Grundierung. Könnten hier Farbsplitter untersucht worden sein?
Im Artikel wird das verneint, denn man habe (bedauerlicherweise unspezifizierte) "gewöhnliche" Farbe verwendet, um die Leitfähigkeit zu testen und ihre Löslichkeit zu untersuchen.
Aber Aluminiumbeschichtungen werden genutzt um Stahl vor Korrosion zu schützen (und mit Aluminium in der Farbe erhöht sich auch die Leitfähigkeit und wenn sich die Schicht mit dem Stahl verbindet - wie bei einer Emaillierung z. B., dann ist sie in organischen Lösungsmitteln nicht löslich), hier verbindet sich das Aluminium mit Sauerstoff und schützt dadurch den Stahl:
http://www.astm.org/SNEWS/APRIL_2006/dallynside_apr06.html
http://www.criterionhvac.com/methods_of_coating.htm
Das genügt nicht. Dass Nanothermit als Farbauftrag verwendet worden sein soll ist bei den nötigen Mengen nicht sehr wahrscheinlich und außerdem ungeeignet, da so niemals eine Schneidwirkung erzielt werden kann. Ein schmelzen der Träger steht aber im Widerspruch zu angeblichen Explosionen und der angeblichen Kontrolliertheit.
Des weiteren hätte ein aufbringen des Anstreichsprengstoffs im Kern diesen nicht bis zum Schluss stehen lassen (ganz gleich ob gesprengt, oder geschmolzen).
Antworten
Mr. Blonde [16.04.2009 15:03]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Nichts neues zu 9/11
Erst behauptest du es gäbe kein nanothermit. Dann sagst du das gefundene thermit könnte nicht heiß genug werden um stahl zu zerstören. was nicht stimmt
http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10499.html
Zitat: 8. Nachdem mehrere rot/graue Plättchen in Rahmen der Differentialkalorimetrie bis auf 700° C erhitzt wurden und sich entzündet hatten, fanden wir zahlreiche Kugeln und Kugelteile mit hohen Eisenanteilen in den Verbrennungsresten, die zeigten, daß eine Reaktion mit sehr hohen Temperaturen stattgefunden haben mußte, da das Matereial mit dem hohen Eisenanteil eindeutig geschmolzen und dann in diesen Formen erstarrt war. In mehreren Kugel konnte reines Eisen nachgewiesen werden, da der Eisengehalt den Sauerstoffgehalt wesentlich überstieg. Daraus schließen wir, daß in den erhitzten Plättchen eine Redox-Reaktion bei hohen Temperaturen stattgefunden hat, die als Thermit-Reaktion bekannt ist.
Also es war da. Es hat stahl stört.
Wie ist es dorthingekommen? Das ist eine gute frage aber viel wichtiger ist die frage warum wurde es denn gefunden?
Wenn es die Substanz doch nicht in jedem Supermarkt zu kaufen gibt?
Ach im übrigen sind bis heute noch keine juristisch stichhaltigen Beweise für die Täterschaft der 19 mutmaßlichen Entführer geliefert worden. Wir hatte dieses Thema bereits in einem anderen thread begonnen.
Ich finde es schade dass du all jene die in deinem Forum kritsch über den 9/11 schreiben mit alex jones gleichgestellst.
Du teilst alles auf in die dummen VTler und die superschlauen der offizellen VT glaubenden. Dieses Schwarz Weiß denken halte ich für falsch und du solltest es überdenken. Ich möchte nicht mit diesem profitgeilen Alex Jones Gleichgestellt werden nur weil ich nicht alles glaube was eine Regierung erzählt. Die Vergangenheit hat gezeigt das die Politik häufig lügt und die wahrheit oft sehr verzerrt dargestellt wird.
Antworten
Marcus [16.04.2009 16:42]Nanothermit
Zitat: Wie ist es dorthingekommen? Das ist eine gute frage aber viel wichtiger ist die frage warum wurde es denn gefunden?
Wenn es die Substanz doch nicht in jedem Supermarkt zu kaufen gibt?
Siehe Flugasche und Farben, die Rost unterbinden sollen, dies ist beides von Jones nicht untersucht worden (oder nicht dokumentiert).
Als Farbe hätte das Thermitzeugs übrigens bestenfalls ausgereicht um die Träger um etwa 10°C zu erwärmen:
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150.html#p2592
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-30.html#p2651
und
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-30.html#p2664
worauf Jones angeblich geantwortet hat, dann würde es sich nur um Zünder für konventionellen Sprengstoff handeln (womit sich Jones dann einmal vollständig im Kreis gedreht hätte).
Als Sprengstoff ist es ohne Verkleidung, die die Druckwelle lenkt jedenfalls völlig ungeeignet und wenn es darum ging den Stahl zu schmelzen (genauer zu schwächen), dann gab es also doch keine kontrollierte Sprengung (dieser Widerspruch ist nie aufgeklärt worden).
Des Weiteren (auch das habe ich angemerkt) ist der Kern der Türme länger stehen geblieben, als die Fassade. Das ist sowohl mit gesprengten, als auch mit erhitzen Stahlträgern im Kern nicht zu erklären.
Zitat: Ach im übrigen sind bis heute noch keine juristisch stichhaltigen Beweise für die Täterschaft der 19 mutmaßlichen Entführer geliefert worden. Wir hatte dieses Thema bereits in einem anderen thread begonnen.
Und abgeschlossen. Hast Du jetzt neue Punkte vorzubringen?
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1389/gesucht=juristischen#id1740
Zitat: Du teilst alles auf in die dummen VTler und die superschlauen der offizellen VT glaubenden.
Die superschlauen unter uns glauben grundsätzlich weder das eine, noch das andere, sondern versuchen die Behauptungen nachzuvollziehen (es sind dann immer wieder die Behauptungen der VTler, die einer Überprüfung nicht standhalten oder in sich widersprüchlich sind).
Antworten
Mr.Blonde [16.04.2009 17:59]Antw.: Nanothermit
erst einmal ich rede von einem wissenschaftlichen artikel
Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe
dieser artikel wurde nicht von alex jones geschriebn!
wie du ja fälschlicherweiße anzunehmen scheinst. hier die liste der autoren:
Authors: Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley, Bradley R. Larsen
also von welchem artikel redest du eigentlich?
auf meine frage wie es denn sein kann das nano thermit, ein spezialspregstoff, nachgewiesen werden konnte antwortest du nicht!
auf meinen hinweis das du zuvor in diesem thread verschiedene falschanahmen gemacht hast scheinst du es nicht für nötig zu halten eine stellungnahme abzugeben.
stattdessen redest du ganze zeit über den schwachsinn den irgend ein alex jones von sich gegeben hat.
was soll das?
ich entnehme dem o.g. artikel nicht das der sprengstoff in form eines anstrichs in das gebäude gelagt wäre und auch von einem möglichen zündungsvorgang kann ich nichts finden. vieleicht habe ich ja was übersehen, dann bitte ich um korrektur.
nun zum thema juristische beweise:
die beweise felhen bis heute!
die aufnahmen der entführer die du zuvor angeführt hattest zeigen nur bilder vom washingtoner flughafen und auch diese bilder sind in keinster weise als beweis für eine täterschaft der beschuldigten zu werten. desweitern habe ich auch damals bereits angeführt das die entführer eben nicht eindeutig identiviziert werden konnten.
http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,435622,00.html
also wo sind die beweise?
weiter stieß ich auf die "most wanted" liste des FBI. an erster stelle ossama bin laden soweit so gut aber er wird nicht etwas wegen des 11ten septeber gesucht sondern wegen den anschlägen von 1998. 9/11 wird nicht einmal erwähnt.
also kann ich mich nur wiederholen eine rekonsturuktion (die offizelle version) der die elemantaren beweise fehlen ist wertlos!
Zitat: Die superschlauen unter uns glauben grundsätzlich weder das eine, noch das andere, sondern versuchen die Behauptungen nachzuvollziehen (es sind dann immer wieder die Behauptungen der VTler, die einer Überprüfung nicht standhalten oder in sich widersprüchlich sind).
na dann kannst du ja nicht dazugezählt werden.
Antworten
Marcus [17.04.2009 08:05]Antw.: Antw.: Nanothermit
Zitat: dieser artikel wurde nicht von alex jones geschriebn!
Natürlich nicht, ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst.
Steven E. Jones ist einer der Koautoren, aber wie es aussieht sagt dir dieser Name nichts.
Zitat: also von welchem artikel redest du eigentlich?
Von eben jenem, aber Da Du meine Beiträge nicht gründlich liest ist Dir mein Link zu dem Artikel wohl nicht aufgefallen.
Zitat: auf meine frage wie es denn sein kann das nano thermit, ein spezialspregstoff, nachgewiesen werden konnte antwortest du nicht!
Und deshalb kann ich nicht davon ausgehen, dass Du den Artikel selbst gelesen hast, denn dort (
http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM) ist nicht explizit die Rede davon, dass Thermit gefunden wurde, sondern "unreacted thermitic material" also "unreagiertes Thermitisches Material". Konkret: "However, before concluding that the red material found in the WTC dust is thermitic, further testing would be required." (S. 23)
Es wären also weitere Untersuchungen nötig, bevor der Schluss gezogen werden kann, dass es tatsächlich thermitisch ist.
Zitat: stattdessen redest du ganze zeit über den schwachsinn den irgend ein alex jones von sich gegeben hat. was soll das?
Falsch, Alex Jones habe ich nie erwähnt. Du willst nur ablenken und hast den Kontext nicht verstanden.
Zitat: ich entnehme dem o.g. artikel nicht das der sprengstoff in form eines anstrichs in das gebäude gelagt wäre und auch von einem möglichen zündungsvorgang kann ich nichts finden. vieleicht habe ich ja was übersehen, dann bitte ich um korrektur.
Bitte sehr:
"Thus, the energetic nano-composite can be sprayed or even “painted” onto surfaces, effectively forming an energetic or even explosive paint. The red chips we found in the WTC dust conform to their description of “thin films” of “hybrid inorganic/organic energetic nanocomposite”." (S. 26)
Zitat: die beweise felhen bis heute!
Willst Du die gleiche Diskussion noch einmal führen? Hast Du vergessen, dass wir das schon hatten?
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1389/gesucht=juristischen#id1770
(Ich mach mir die Sache leicht und Verweise einfach auf meine Antwort von Damals)
Zitat: weiter stieß ich auf die "most wanted" liste des FBI. an erster stelle ossama bin laden soweit so gut aber er wird nicht etwas wegen des 11ten septeber gesucht sondern wegen den anschlägen von 1998. 9/11 wird nicht einmal erwähnt.
Du hast auch nicht nach juristischen Beweisen gegen Osama Bin Laden gefragt, die sind in der Tat nicht ausreichend. Was die toten Attentäter angeht, gegen Tote wird in der Regel kein Gerichtsverfahren angestrengt. Wohl aber gegen Mittäter, wie Moussaoui (
http://www.vaed.uscourts.gov/notablecases/moussaoui/ und
http://www.usdoj.gov/ag/moussaouiindictment.htm), der
auf Grund der Beweise auch verurteilt wurde.
Zitat: also kann ich mich nur wiederholen eine rekonsturuktion (die offizelle version) der die elemantaren beweise fehlen ist wertlos!
Aber wenn die VTler ebenfalls keine Beweise liefern können, dann müssen Sie Deiner Meinung nach Recht haben - misst Du da nicht mit zweierlei Maß.
Antworten
Nemo [17.04.2009 22:23]Antw.: Antw.: Antw.: Nanothermit
Jede Partei hat eine Beweislast zu tragen, wenn sie die Gegenseite angreift oder anklagt. Man darf nicht vergessen, dass möglicherweise aufgrund von falschen Tatsachen Krieg geführt wird und die Bürgerrechte nach 9/11 massiv beschnitten wurden (Patriot Act). Was nun von den Zweiflern der offiziellen Version verlangt wird, ist im Grunde eine Umkehr der Beweislast.
Die offiziellen Stellen haben es nämlich unterlassen mit einer schlüssigen Beweisführung die Täterschaft zu überführen. Sie hielten sich nicht einmal an die eigenen Standarts, wie Untersuchungen in solchen Fälle zu führen sind. Bsp: «Obwohl der NFPA-921-Code für Brand- und Explosionsuntersuchungen eindeutig besagt, nach Sprengstoffrückständen zu suchen und dabei explizit Thermit als Beispiel nennt, hielt NIST dies nach eigener Aussage für überflüssig.»
http://911-archiv.net/Latest/911-studie-beweist-sprengstoffe-im-wtc-staub.html
Diese Unterlassungen rächen sich nun. Denn die Veröffentlichung der neun Wissenschaftler, von den renommierten Institutionen wie der BYU und dem Niels-Bohr-Institut, lässt sich nicht einfach von der Hand weisen.
http://www.hintergrund.de/20090414388/globales/terrorismus/9/11-schwedische-wissenschaftler-entdeckten-sprengstoff-im-staub-des-world-trade-center.html
Antworten
Marcus [19.04.2009 08:16]Umkehr der Beweislast
Zitat: Was nun von den Zweiflern der offiziellen Version verlangt wird, ist im Grunde eine Umkehr der Beweislast.
Wenn man Beschuldigungen aussprichst, muss nicht der Beschuldigte seine Unschuld beweisen, sondern der Ankläger dessen Schuld.
Zitat: Sie hielten sich nicht einmal an die eigenen Standarts, wie Untersuchungen in solchen Fälle zu führen sind. Bsp: «Obwohl der NFPA-921-Code für Brand- und Explosionsuntersuchungen eindeutig besagt, nach Sprengstoffrückständen zu suchen und dabei explizit Thermit als Beispiel nennt, hielt NIST dies nach eigener Aussage für überflüssig.»
Da ist Falsch zitiert worden, NFPA-921 ist kein Code, sondern ein Guide und der fragliche Abschnitt befasst sich mit Brandstiftung, konkret mit der Quelle einer Brandstiftung (12-4. First Material Ignited,
http://www.interfire.org/res_file/92112m.asp):
"Unusual residues might remain from the initial fuel. Those residues could arise from thermite, magnesium, or other pyrotechnic materials."
Aber zu einen lag gar keine Brandstiftung vor (es wir ja ständig von Sprengungen gesprochen), zweitens sind Thermitrückstände sehr leicht zu erkennen, da sich das Aluminiumoxid auf benachbarten Oberflächen als grauer Staub niederschlägt, aber hauptsächlich ist dieser Führe keine Anweisung, wonach gesucht werden muss, sondern eine Hilfestellung bei der Untersuchung von Bränden.
Warum die neue Veröffentlichung, von Harrit, Jones et. al. nicht ausreichend ist habe ich in diesem Thread bereits gezeigt (Bitte lies ihn und auch die verlinkten Seiten). Daraus Folgt, dass Jones kein Thermit nachgewiesen hat, und dass es als Anstreichfarbe nicht geeignet wäre eine kontrollierte Sprengung zu initiieren.
Kannst Du diese Widersprüche aufklären?
Antworten
Nemo [19.04.2009 12:58]Nachweis von Nano-Thermit
Wer hinter den Anschlägen von 9/11 wirklich steckt, bleibt für mich nach wie vor offen. In meinen Augen haben sich zwar einige Personen verdächtig gemacht, was aber selbstverständlich für eine Anklage im juristischen Sinn nicht ausreicht. Die Beschuldigungen von Seiten der US-Behörden sind vergleichsweise um einiges massiver. Die angeblichen Täter wurden ja unmittelbar nach den Anschlägen mit Namen und Bildern der Weltöffentlichkeit präsentiert. Das FBI musste allerdings einräumen, über keine harten Beweise zu verfügen, die Osama Bin Laden mit 9/11 in Verbindung bringen würden. In erster Linie hat also die US-Regierung Beweislast zu tragen, wenn sie an ihrer Geschichte festhalten will.
Dass «unreacted thermitic material» nicht thermitisch sein soll, ist eine seltsame Schlussfolgerung von Deiner Seite. Die Sache mit der Anstreichfarbe hast Du selber ins Spiel gebracht: «Flugasche und Farben, die Rost unterbinden sollen». Handelsübliche Farbe erzeugt keine hochgradig energetische Reaktion. Ausserdem wurden elementare Nano-Partikel im Material gefunden. Nicht gerade typisch für Anstreichfarbe – wohl aber für Nano-Thermit. «Eisenoxyd tritt in vielkantigen Körnern von ca. 100 nm Länge auf, während Aluminium in dünnen plättchenartigen Strukturen vorhanden ist. Die geringe Größe der Eisenoxyd-Teilchen lässt es zu, das Material als Nano-Thermit oder Super-Thermit zu charakterisieren.»
http://www.hintergrund.de/20090414388/globales/terrorismus/9/11-schwedische-wissenschaftler-entdeckten-sprengstoff-im-staub-des-world-trade-center.html
Die Frage lautet also, wer hat das Material auf welche Art in die WTC-Gebäude gebracht und zum richtigen Zeitpunkt gezündet?
Antworten
Marcus [20.04.2009 07:21]Antw.: Nachweis von Nano-Thermit
Zitat: Das FBI musste allerdings einräumen, über keine harten Beweise zu verfügen, die Osama Bin Laden mit 9/11 in Verbindung bringen würden.
Und damit geht das FBI offensichtlich deutlich vorsichtiger vor, als viele VTler, die ohne jeden Beweis von der Schuld der damaligen US-Regierung ausgehen.
Ich finde es gut, dass Du einer von den wenigen bist, die mit dieser Aussage immerhin zugeben, dass es keine Beweise für eine Regierungsverschwörung gibt.
Zitat: In meinen Augen haben sich zwar einige Personen verdächtig gemacht, was aber selbstverständlich für eine Anklage im juristischen Sinn nicht ausreicht.
Richtig, z. B. Osama Bin Laden mit seinen Aussagen zur Planung der Anschläge.
Zitat: Die angeblichen Täter wurden ja unmittelbar nach den Anschlägen mit Namen und Bildern der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Es wurden Personen präsentiert, die laut Passagierlisten und Zeugenaussagen (Telefongespräche aus den Flugzeugen) und DNS-Analysen als Täter in Verdacht gerieten (über die Schwierigkeiten der Identifizierung, Identitätsdiebstahl und die Rekonstruktion der Tagesabläufe dieser Personen vor dem 11. September haben wir bereits diskutiert – aber Dein Gedächtnis scheint Dich da im Stich zu lassen.)
Zitat: Die Sache mit der Anstreichfarbe hast Du selber ins Spiel gebracht: «Flugasche und Farben, die Rost unterbinden sollen».
Das ist Falsch, Du hast meine Quellenangaben nicht gelesen.
Zitat: Die Frage lautet also, wer hat das Material auf welche Art in die WTC-Gebäude gebracht und zum richtigen Zeitpunkt gezündet?
Ich bin gespannt auf Deine Antwort.
Laut Harrit müssten 10-100 Tonnen des Materials auf die Stahlträger gepinselt worden sein, aber wie ich gezeigt habe ist eine explosive Farbe völlig ungeeignet, um eine kontrollierte Sprengung durchzuführen - zum einen würden sie beim Verbrennen lediglich eine Temperaturerhöhung von etwa 10°C bewirken, des weiteren führt eine Flächige Sprengung nicht zur Durchtrennung eines Stahlträgers (denn der Explosionsdruck verpufft nach außen).
Das alles habe ich hier schon geschrieben, wieso ignorierst Du diese Widersprüche?
Antworten
Nemo [20.04.2009 09:10]Antw.: Antw.: Nachweis von Nano-Thermit
Harrit und die andern 8 Wissenschaftler behaupten nicht, dass Nano-Thermit als einziger Sprengstoff verwendet wurde. Vielleicht diente dieser Stoff lediglich zur Schwächung der Stahlträger. Der Nachweis von Nano-Thermit reicht aber schon aus, um die offizielle Interpretation der Ereignisse von 9/11 als Lüge zu entlarven.
http://tr.youtube.com/watch?v=QohivA6KW1w
Fakts ist zudem, dass hochtechnische Alumium-basierte Sprengstoffe existieren und im US-Militär seit etwa Mitte der 90er Jahre in Gebrauch sind. «Während einfache Thermit-Präparate die meiste Energie in Form von Hitze absondern, können moderne Mischungen, wie sie etwa vom US-Militär in Munition Verwendung fanden, einen zielgerichteten Mix aus Hitze und Druck entwickeln, in einer beschleunigten, aber kontrollierten Reaktionszeit».
http://911-archiv.net/180/WTC-12/911-aktives-energetisches-material-im-staub-der-world-trade-center-katastrophe-entdeckt.html
Die Beweislage ist erdrückend, dass sich Überreste von Nano-Thermit im WTC-Staub befinden und Du hast Dich noch nicht dazu geäussert, wie sich dieser Befund erklären lässt.
Antworten
Marcus [20.04.2009 10:41]Nanothermit Widersprüche
Zitat: Harrit und die andern 8 Wissenschaftler behaupten nicht, dass Nano-Thermit als einziger Sprengstoff verwendet wurde.
Und dabei haben sie den ganzen Aufwand betrieben, um die Verwendung von konventionellen Sprengstoff überflüssig zu machen (siehe fehlende Explosionsgeräusche). Jetzt plötzlich stecken Sie in einer Sackgasse und fangen an sich im Kreis zu drehen. Das ist nicht sehr überzeugend.
Minute 4:04 das angebliche geschmolzene Metall widerspricht der Nano-Thermit-Hypothese, denn es soll ja angeblich ein Sprengstoff sein (wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich hier um anderes brennendes Material handelt). Aber wenn man sich in Widersprüche verstrickt, dann war es halt je nach Bedarf alles mögliche.
Zitat: Fakts ist zudem, dass hochtechnische Alumium-basierte Sprengstoffe existieren und im US-Militär seit etwa Mitte der 90er Jahre in Gebrauch sind.
Und niemand bestreitet, dass sie verwendet werden, um sich z. B. durch Panzerhüllen zu brennen, aber sie können nicht zum Abriss verwendet werden und sie werden auch nicht aufgemalt (kaum ein feindlicher Panzer würde lange genug still halten).
Zitat: Die Beweislage ist erdrückend, dass sich Überreste von Nano-Thermit im WTC-Staub befinden und Du hast Dich noch nicht dazu geäußert, wie sich dieser Befund erklären lässt.
Ist sie nicht und ich habe das erklärt. Lies meine Beitrage und erkläre bitte die angemerkten Widersprüche.
Antworten
Nemo [20.04.2009 15:56]Antw.: Nanothermit Widersprüche
Zitat: «siehe fehlende Explosionsgeräusche»
Es gab zahlreiche Zeugen (z.B. Feuerwehrleute) die Explosionsgeräusche vor dem Einsturz wahrgenommen haben. «Hier ist ein Beispiel für eine Explosion am WTC am 11. September 2001, wie es von vielen Leuten vor Ort berichtet wurde…»
http://www.911komplott.de/index.php?option=com_content&task=view&id=178&Itemid=27
Zitat: «Minute 4:04 das angebliche geschmolzene Metall widerspricht der Nano-Thermit-Hypothese, denn es soll ja angeblich ein Sprengstoff sein…»
Minute 3:53 Harrit sagt über Nano-Thermit folgendes: «Es kann Dinge sprengen und es kann Dinge schmelzen. Beide Eigenschaften wurden wahrscheinlich verwendet.»
Zitat: «Und niemand bestreitet, dass sie verwendet werden, um sich z. B. durch Panzerhüllen zu brennen, aber sie können nicht zum Abriss verwendet werden…»
«Thermit selbst wird zum aluminothermischen Schweißen, in der Pyrotechnik und von Abriss- und Sprengunternehmen verwendet…»
http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/geschichte/gegenwart/200904_911_sprengstoff/
Zitat: «Ist sie nicht und ich habe das erklärt.»
Hast Du auch erklärt wie nanotechnisches Material (rot-graue hochenergetische Chips) in den WTC-Staub gelangt ist? Sollte es so sein, bitte Link angeben!
Antworten
Marcus [20.04.2009 16:37]Antw.: Antw.: Nanothermit Widersprüche
Zitat: Es gab zahlreiche Zeugen (z.B. Feuerwehrleute) die Explosionsgeräusche vor dem Einsturz wahrgenommen haben.
Bei wirklichen Explosionen wären diese Feuerwehrleute jetzt taub und in der weiteren Umgebung wäre kein Fenster heil geblieben (das war schließlich ursprünglich der Grund, warum sich Steven Jones auf die Suche nach Thermit gemacht hat).
Zitat: Es kann Dinge sprengen und es kann Dinge schmelzen. Beide Eigenschaften wurden wahrscheinlich verwendet.
Und beides erklärt nicht, wie der Kern der Türme noch einige Sekunden stehen bleiben konnte. Es ist nur eine Ausrede, weil er sich im Kreis dreht. Letztendlich werden dem Superthermit offensichtlich auch Superkräfte zugewiesen, mal sprengt es, mal schmilzt es (aber das kann dann nicht ein und dasselbe Material sein, oder ist das etwa abhängig davon, wie dick man die Farbe aufträgt - hat man unterschiedlich dicke Splitter mit unterschiedlichen Eigenschaften gefunden?).
Zitat: Hast Du auch erklärt wie nanotechnisches Material (rot-graue hochenergetische Chips) in den WTC-Staub gelangt ist?
Farbsplitter können beim Einsturz abgeplatzt sein, manchmal tun sie das bei Brücken sogar spontan (Verwitterung):
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014#id2039 (2. Link)
Jetzt bist Du dran: Wie kann eine Farbe, die einen Stahlträger um etwa 10°C erwärmt diesen sprengen? Wie kann eine Schwächung der Stahlträger im Kern eines Gebäudes dazu führen, dass dieser Kern länger stehen bleibt?
Antworten
Nemo [21.04.2009 00:01]Antw.: Antw.: Antw.: Nanothermit Widersprüche
Ich nehme an, je mehr Nano-Thermit eingesetzt wird, um die Gebäudestruktur zu schwächen, umso weniger konventioneller Sprengstoff ist nötig. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie sich während des Einsturzes weit unterhalb der Einsturzstelle, verdächtige kleine Explosionswolken bilden. Das könnte ein Hinweis sein, dass auch Nitro-basierte Sprengstoffe zur Anwendung kamen.
Zitat: «Letztendlich werden dem Superthermit offensichtlich auch Superkräfte zugewiesen, mal sprengt es, mal schmilzt es (aber das kann dann nicht ein und dasselbe Material sein…»
Es existieren zahlreiche Superthermit-Varianten für unterschiedliche Anwendungszwecke. «Die thermodynamischen Eigenschaften von mehreren Hundert binären Thermit-Mischungen werden von S. H. Fischer und MC Grueblich im Artikel „Theoretical energy release of thermites, intermetallics and combustible metals" im Magazin Proceedings of the 24th International Pyrotechnics Seminar, Monterey, California USA 27-31 July, 1998 beschrieben.»
http://www.patent-de.com/20080327/DE102007036517A1.html
Zitat: «Farbsplitter können beim Einsturz abgeplatzt sein, manchmal tun sie das bei Brücken sogar spontan (Verwitterung)»
Die rot-grauen Chips im WTC-Staub sind hochenergetisches Material mit Nanostruktur. Das wurde immerhin wissenschaftlich bewiesen. Nenne mir eine Farbe mit solchen Eigenschaften. Aber bitte mit Nachweis.
Zitat: «Jetzt bist Du dran: Wie kann eine Farbe, die einen Stahlträger um etwa 10°C erwärmt diesen sprengen? Wie kann eine Schwächung der Stahlträger im Kern eines Gebäudes dazu führen, dass dieser Kern länger stehen bleibt?»
Es gibt auch andere Möglichkeiten Nano-Thermit anzuwenden: Z.B: Nano-Thermit-Gelpakete in Plastikschläuchen.
«Ein Mitglied der EPA (Environment Protection Agency, auf deutsch: Umweltschutzbehörde), Erik Swartz sagte gegenüber Newsday, ein Stoff in der Luft wäre noch nie so angetroffen worden, in keinem einzigen anderen Test: 1,3-diphenylpropane (1,3dpp). Er spekulierte darüber, dass es möglicherweise von den zehntausenden Computern stamme, die im World Trade Center waren. Dieser Stoff ist aber ebenfalls ein Rückstandsstoff aus Sprengungen mit Thermate-Gelpaketen»
http://209.85.129.132/search?q=cache:qAdOtL_8KGIJ:www.das-gibts-doch-nicht.info/pdf/Beweise.pdf+9/11+Plastikschlauch+Thermit&cd=9&hl=de&ct=clnk&gl=ch&lr=lang_de
Die Kerne bestanden aus jeweils 47 massiven Säulen aus Stahl. Das sie einen Augenblick länger standhielten ist darum nicht verwunderlich. Flüssiges Metall, welches aus mehreren Fenstern der Hochhäuser floss, weist ausserdem darauf hin, dass auch die äusseren Stahlträger geschwächt wurden.
Antworten
Marcus [21.04.2009 07:54]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Nanothermit Widersprüche
Zitat: Das könnte ein Hinweis sein, dass auch Nitro-basierte Sprengstoffe zur Anwendung kamen.
Könnte es sein, dass Du Dir da was aus den fingern saugst oder gibt es auch Spuren von Nitroglycerin oder TNT?
Zitat: Es existieren zahlreiche Superthermit-Varianten für unterschiedliche Anwendungszwecke.
Unterschiedliche Varianten, das ist sehr interessant. Diese Varianten unterscheiden sich wahrscheinlich in der Zusammensetzung, es müsste also nicht ein Stoff gefunden werden, der alle diese Eigenschaften hat, sondern viele verschiedene Stoffe.
Deine Quelle:
"... aus diesem Grund werden die Thermite nicht als eigentliche Sprengstoffe, sondern als Werkstoffe mit großem Energiepotenzial betrachtet."
Also doch kein Sprengstoff

"Bei Aluminium weist die Passivierungsschicht eine umso größere relative Stoffmenge auf, je kleiner die Partikel sind. ... Aus diesem Grund ist die Herstellung von Nanothermiten mit herkömmlichen Verfahren unter Einsatz von Aluminiumpartikeln mit einem mittleren Querschnitt von weniger als 30 nm nicht möglich."
Im Nanometer-Bereich ist Aluminium also vielleicht gar nicht so gut geeignet

"Das Aluminium Al-50-P der Firma Nanotechnologies (ϕ = 50 nm), das bessere technische Kenndaten als Alex aufweist, ist für 3,5 bis 10$.g–1 im Handel erhältlich."
und bei 10 - 100 nötigen Tonnen davon kommt man auf Kosten von 10 - 100 Mio. Dollar - das ist ganz schön teuer

Das genannte Patent stammt aus dem Jahr 2008, es kann also davon ausgegangen werden, dass die oben angesprochenen Probleme vor 2001 noch nicht gelöst waren.
Zitat: Es gibt auch andere Möglichkeiten Nano-Thermit anzuwenden: Z.B: Nano-Thermit-Gelpakete in Plastikschläuchen.
Das ist Spekulation. Gefunden wurden Splitter, keine Gel-Pakete. Du gehst überhaupt nicht auf die bekannten Fakten ein, sondern stellst wilde Annahmen in den Raum.
Zitat: Er spekulierte darüber, dass es möglicherweise von den zehntausenden Computern stamme, die im World Trade Center waren. Dieser Stoff ist aber ebenfalls ein Rückstandsstoff aus Sprengungen mit Thermate-Gelpaketen
Und wenn ein Stoff in einem Bürogebäude gefunden wird, der in Computern vorkommt, wieso sollte der Stoff dann plötzlich nicht aus Computern stammen, sondern aus Thermat-Gelpaketen?
Dazu kommt, dass diese Pakete einen Stahlträger nicht durchtrennen können, weil das Thermit einfach nach unten wegtropft und den Träger so bestenfalls oberflächlich schädigt.
Zitat: Die Kerne bestanden aus jeweils 47 massiven Säulen aus Stahl. Das sie einen Augenblick länger standhielten ist darum nicht verwunderlich.
Was soll denn "massiv" in diesem Zusammenhang heißen? Das hört sich so an, als ob dicke Stahlsäulen sich durch das ganze Gebäude zogen (Deine Quelle?).
Doch wenn der Kern länger stand hielt, dann muss daraus geschlossen werden, dass er als Ursache für den Einsturz auszuschließen ist - Danke für dieses Eingeständnis Deinerseits.
Das angebliche flüssige Metall, das aus einem Fenster floss war wahrscheinlich gar keins (
http://www.checktheevidence.co.uk/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=91&Itemid=60 und
http://www.debunking911.com/moltensteel.htm). Außerdem gab es hinter der Verkleidung keine weiteren Träger, die durchtrennt werden mussten, die Verkleidung selbst trug das Gewicht, also hätte nicht irgendetwas dahinter geschwächt werden müssen, sondern die Fassade selbst - Deine Beobachtung widerspricht dieser Annahme.
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Nemo [21.04.2009 23:52]kontrollierte Sprengung
Zitat: «Dazu kommt, dass diese Pakete einen Stahlträger nicht durchtrennen können, weil das Thermit einfach nach unten wegtropft und den Träger so bestenfalls oberflächlich schädigt.»
Die Täter waren bestimmt schlau genug und positionierten ihre Ladungen so, dass diese ihre grösste Wirkung erzielen konnten. Denkbar wäre z.B. folgendes: Auf den horizontalen Trägern werden die Gelpakete befestigt – das Nano-Thermit schmilzt durch den Stahl, oder schwächt ihn, je nach Menge. An den vertikalen Stützen bringt man im richtigen Winkel Nano-Thermit- Schneidladungen an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schneidladung
Computergesteuert werden schliesslich die zahlreichen Ladungen im richtigen Moment gezündet, um die Gebäude von oben nach unten kontrolliert zu sprengen.
Nicht ohne Grund verzichtete das NIST darauf, nach Sprengstoffrückständen zu suchen. «Normalerweise wird bei solchen Unfällen der Ort sofort gründlich inspiziert, um harte Evidenzen zu finden, die das Geschehen rekonstruieren lassen. Dass dies hier, wie auch beim WTC1 und WTC2 nicht geschah (übrigens gegen den öffentlichen Protest der zuständigen Sachverständigen) ist schon ein sehr ungewöhnlicher Vorgang.»
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-NIST-verkuendet-die-finale-offizielle-WTC7-Wahrheit/forum-140186/msg-15180381/read/flatviewroot-1/
Der genaue Ablauf der Sprengung ist aber ohnehin irrelevant. Denn der Nachweis von nanotechnisch hergestelltem «unreacted thermitic material» beweist ja, dass dieser Stoff in grossen Mengen in den Gebäuden gewesen sein muss. Wenn das Nano-Thermit nicht zur Sprengung diente wozu war es denn sonst dort?
Antworten
Marcus [22.04.2009 08:06]Wenn es nicht das Eine war, dann halt das Andere
Zitat: Die Täter waren bestimmt schlau genug und positionierten ihre Ladungen so, dass diese ihre grösste Wirkung erzielen konnten.
Du bist schon wieder am spekulieren. Bis keine Reste einer solchen Schneidladung gefunden wurden ist Deine Annahme hinfällig.
Abgesehen davon macht es überhaupt keinen Sinn für eine solche Schneidladung einen Ominösen anstrich zu verwenden, wo doch konventionelle Sprengstoffe dafür so viel besser geeignet sind.
Zitat: An den vertikalen Stützen bringt man im richtigen Winkel Nano-Thermit- Schneidladungen an.
Warum dann das ganze Gewese um Nano-Thermit, diese Schneidladungen hätten doch gereicht.
Aber hätten Jones et. al. dann nicht Spuren von konventionellen Sprengstoffen finden müssen.
Thermit (ob Nano oder nicht) wird jedoch nicht in Schneidladungen verwendet.
Schau Dir dazu auch diesen Diskussionsstrang an (damit wir das hier nicht alles wiederholen müssen):
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=schneidladung#id934
Zitat: Computergesteuert werden schliesslich die zahlreichen Ladungen im richtigen Moment gezündet, um die Gebäude von oben nach unten kontrolliert zu sprengen.
Aber solche Zünder sind auch nicht gefunden worden oder? Wo waren die Kabel verlegt?
Hast Du Dich jetzt wieder von der Thermitfarbe abgewandt, denn das was Du hier erzählst hat nun wirklich nichts mehr damit zu tun.
Zitat: Nicht ohne Grund verzichtete das NIST darauf, nach Sprengstoffrückständen zu suchen.
Was Du da zitierst ist die persönliche Meinung eines VTlers, könntest Du bitte die ursprüngliche Quelle nennen.
Tatsache ist, dass es kein Hinweise auf Explosivstoffe gab (und gibt).
Selbst Jones & Co., die den Staub doch angeblich gründlich untersucht haben, fanden lediglich Farbsplitter, aber keinerlei Hinweise auf konventionelle Sprengstoffe.
Du drehst Dich, wie Steven Jones, im Kreis, wenn es nicht das Eine war, dann halt das Andere und Widersprüche ignorierst Du einfach.
Antworten
Nemo [22.04.2009 12:04]Die Tatwaffe
Vielmehr dreht sich die Diskussion im Kreis, weil Du Dich mit den beweisbaren Fakten nicht auseinandersetzen willst. Also nochmals, warum befand sich tonnenweise Nano-Thermit in den WTC-Gebäuden? Wer hat diese Substanz dort hingebracht? Diese Fragen müssen erstmal geklärt werden, denn das Nano-Thermit ist sozusagen die Tatwaffe.
Antworten
Marcus [22.04.2009 14:20]Die fehlende Tatwaffe
Tonnenweise ist Nanothermit nicht gefunden worden, es wurden Splitter eines Materials gefunden, bei dem es sich wahrscheinlich um Rostschutzfarbe handelt.
Darüber hinaus habe ich die Widersprüche aufgezeigt, die mit der Annahme verbunden sind, es würde sich um eine Thermitsorte handeln, die aufgestrichen werden kann.
Wenn das Anstreichtermit tatsächlich der einzige Hinweis ist, den Du bringen kannst, hat sich jegliche Bombentheorie damit erledigt.
Du kannst natürlich spekulieren wie Du lustig bist, aber dann kannst Du genauso gut Außerirdische, Energiewaffen oder einen Tornado in Betracht ziehen - das alles entbehrt jeglicher Grundlage.
Antworten
Nemo [22.04.2009 22:11]offizielle Story auf der Kippe
Zitat: «…es wurden Splitter eines Materials gefunden, bei dem es sich wahrscheinlich um Rostschutzfarbe handelt.»
Wie muss ich Deine Erklärung verstehen? Hat man aus versehen Nano-Thermit für den Rostschutz verwendet? Oder widersprichst Du der Studie von Niels Harrit und den andern Wissenschaftlern?
Die Studie besagt, dass die gefundenen Teilchen als Nano-Thermit oder Super-Thermit zu charakterisieren sind. In der Wissenschaft gibt es klare Normen, wie gearbeitet wird. Wenn man diese Studie angreifen will, muss man mit den gleichen anerkannten Methoden zu anderen Erkenntnissen kommen. Mir ist aber keine wissenschaftliche Gegenthese, nicht mal eine Stellungsnahme vom NIST oder einer anderen Behörde bekannt.
Und es bleibt dabei, Nano-Thermit hat nichts in den Überresten der WTC-Gebäude zu suchen, weder als Anstreichfarbe noch in einer anderen Form, sonst ist die offizielle Story nicht mehr haltbar.
Antworten
Marcus [23.04.2009 08:17]Ungeklärte Widersprüche der VTler
Zitat: Die Studie besagt, dass die gefundenen Teilchen als Nano-Thermit oder Super-Thermit zu charakterisieren sind.
Aber ein Thermit, dass wie Farbe verwendet wird ist nicht geeignet Stahlträger zu schwächen (siehe zu geringe Temperaturentwicklung), geschweige denn sie zu zerschneiden. Ich möchte doch nur, dass Du auf Basis der Fakten diesen Widerspruch aufklärst und nicht immer neue (oder alte) Ideen präsentierst, um von den Problemen mit dieser Erklärung abzulenken.
Zitat: Wenn man diese Studie angreifen will, muss man mit den gleichen anerkannten Methoden zu anderen Erkenntnissen kommen.
Nein, es genügt zu zeigen, dass die Ergebnisse im Widerspruch zu etablierten Tatsachen stehen. Das ist hier der Fall (denn sonst hättest Du konventionelle Sprengstoffe oder Gelpakete ja gar nicht in die Diskussion einbringen müssen).
Zitat: Und es bleibt dabei, Nano-Thermit hat nichts in den Überresten der WTC-Gebäude zu suchen, weder als Anstreichfarbe noch in einer anderen Form
Doch bisher sind chemische Elemente, wie sie auch in Thermit vorkommen, lediglich in diesen Farbsplittern gefunden worden. Dass es andere Anwendungsformen gab ist damit nicht erwiesen. Des weiteren heißt es in dem Papier "Thermitisch", d. h. "wie Thermit" aber nicht zwingend "identisch mit Thermit".
Wahrscheinlicher ist, dass Harrit und Jones Kaolinit (
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Kaolinit) nachgewiesen haben (ein Mineral, dass Farben als Füllstoff zugefügt wird):
http://forums.randi.org/showthread.php?p=4607897#postcount24
http://forums.randi.org/showthread.php?t=140017#postcount4614382
und
http://www.selectsmart.com/DISCUSS/read.php?16,695688,695696#msg-695696
Antworten
Nemo [23.04.2009 23:26]unausweichliche Fakten
In der Studie von Niels Harrit heisst es:
«Der Kohlenstoff-Anteil des roten Materials lässt darauf schließen, dass eine organische Substanz vorhanden ist. Solches würde man bei einem Super-Thermit erwarten, damit hohe Gasdrücke bei der Entzündung entstehen und für eine hohe Explosivität des Materials sorgen.»
«Das rote Material enthält körnige Partikel einer Größe von ungefähr 100 nm (Nanometer = 10-9 m), die im wesentlichen aus Eisenoxyd bestehen, während Aluminium in kleinen plättchenförmigen Strukturen enthalten ist.»
«In mehreren Kugel konnte reines Eisen nachgewiesen werden, da der Eisengehalt den Sauerstoffgehalt wesentlich überstieg. Daraus schließen wir, dass in den erhitzten Plättchen eine Redox-Reaktion bei hohen Temperaturen stattgefunden hat, die als Thermit-Reaktion bekannt ist.»
«Von diesen Beobachtungen ausgehend, ziehen wir den Schluss, dass die rote Schicht der rot/grauen Plättchen, die wir im Staub des WTC fanden, aktives Thermit-Material ist, das noch nicht reagiert hat, zu dessen Herstellung Nano-Technologie eingesetzt wurde. Es handelt sich um ein hochgradig energetisches pyrotechnisches oder explosives Material.»
http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10499.html
Diese Beschreibungen passen beim besten Willen nicht zu den Eigenschaften einer Rostschutzfarbe, da hilft auch Kaolinit nicht weiter. Der unausweichliche Fakt ist, dass sich Nano-Thermit in den Gebäuden befunden haben muss. Soviel zur Spurensicherung.
Zitat: «Aber ein Thermit, dass wie Farbe verwendet wird ist nicht geeignet Stahlträger zu schwächen…»
Welche Menge einfaches Thermit benötigt wird, um die verschiedenen Träger zu schmelzen wurde konkret berechnet. 0.93“ also eine 2,3 cm Schichtdicke wären ausreichend.
http://physics911.net/thermite
Wir sprechen jedoch von Nano-Thermit und können davon ausgehen, dass die Schichtdicke dann wesentlich geringer ist.
Antworten
Marcus [24.04.2009 09:42]Antw.: unausweichliche Fakten
Zitat: «Das rote Material enthält körnige Partikel einer Größe von ungefähr 100 nm (Nanometer = 10-9 m), die im wesentlichen aus Eisenoxyd bestehen, während Aluminium in kleinen plättchenförmigen Strukturen enthalten ist.»
Das bezieht sich wohl auf diesen Abschnitt:
"At still higher magnifications, BSE imaging of the red
layer illustrates the similarity between the different dust
samples. BSE images of small but representative portions of
each red-layer cross section are shown in Fig. (8). The results
indicate that the small particles with very high BSE
intensity (brightness) are consistently 100 nm in size and
have a faceted appearance. These bright particles are seen
intermixed with plate-like particles that have intermediate
BSE intensity and are approximately 40 nm thick and up to
about 1 micron across." (S. 12)
Eine Identifizierung der Partikel geht daraus nicht hervor, aber die Plättchen sehen doch sehr nach Kaolinit aus:
http://www.glossary.oilfield.slb.com/DisplayImage.cfm?ID=116
Zitat: eine 2,3 cm Schichtdicke wären ausreichend.
Merkwürdig, so dick waren die Splitter garnicht.
Zitat: Wir sprechen jedoch von Nano-Thermit und können davon ausgehen, dass die Schichtdicke dann wesentlich geringer ist.
Nein, das ist falsch, denn durch die Partikelgröße kann man vielleicht die Reaktionsgeschwindigkeit beinflussen, aber nicht die freigesetzte Energie.
Doch Nanothermit reagiert explosiv, bei einem Anstrich damit (egal wie dick) kommt es deshalb nicht zur Schmelze, statt dessen sucht sich die Druckwelle den leichstesten Weg uns sprengt nach außen weg. Wurde der Träger rundherum angepinselt hebt sich der Druck von außen sogar auf und der Träger sollte eine solche Explosion relativ unbeschädigt überstehen.
Könntest Du diesen Widerspruch in der von Dir propagierten Anwendung der Thermitfarbe bitte auflösen.
Antworten
Nemo [24.04.2009 14:42]Antw.: Antw.: unausweichliche Fakten
Nachträglich noch dieser Hinweis:
Zitat: «Thermit (ob Nano oder nicht) wird jedoch nicht in Schneidladungen verwendet.»
Patente für Thermite-basierte Trennladungen wurden in den USA schon vor dem 11. September 2001 eingereicht. Dabei wurde insbesondere auf ihre Vorteile Bezug genommen – sie sind leise und erzeugen keine Schockwelle.
Cross Section, Linear Thermite Cutting Apparatus; US Patent 6183659.
www.patentstorm.us/search.html?q=6183569...12&s.y=8&s=s
Zitat: «Doch Nanothermit reagiert explosiv, bei einem Anstrich damit (egal wie dick) kommt es deshalb nicht zur Schmelze…»
Nach meinen Informationen lässt sich Nano-Thermit so einstellen, wie es gebraucht wird: Entweder hohe Reaktionsgeschwindigkeit, mehr Energie in Form von Druck als Hitze, oder langsamere, mehr Hitze als Druck. Das deckt sich mit der Aussage von Harrit: «Es kann Dinge sprengen und es kann Dinge schmelzen. Beide Eigenschaften wurden wahrscheinlich verwendet.»
Zitat: «Merkwürdig, so dick waren die Splitter garnicht.»
Was jedoch nicht bedeuten muss, dass die Schicht auf den Stahlträgern so dünn gewesen ist, wie die rot-grauen Teile. Dazu wurde in der Studie von Harrit auch ein "Chip" präsentiert, der aus mehreren übereinander liegenden Schichten rot-grauer Substanz besteht (Fig. 31, Seite 22)
http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM
Und dann ist noch folgende Frage ungelöst: Wie erklärst Du dir, dass Rostschutzfarbe nanotechnisch hergestellte Teilchen im Binder hat und zudem hochgradig energetisch ist?
Antworten
Marcus [24.04.2009 15:53]Antw.: Antw.: Antw.: unausweichliche Fakten
Zitat: Patente für Thermite-basierte Trennladungen wurden in den USA schon vor dem 11. September 2001 eingereicht.
Und von so einem sind Reste gefunden worden? kann man den „Linear Thermite Cutting Apparatus“ etwa auf einen Stahlträger aufpinseln. Oder spielt das Ding in unsere Diskussion in Wirklichkeit überhaupt keine Rolle…
Zitat: Nach meinen Informationen lässt sich Nano-Thermit so einstellen, wie es gebraucht wird: Entweder hohe Reaktionsgeschwindigkeit, mehr Energie in Form von Druck als Hitze, oder langsamere, mehr Hitze als Druck.
Ich vergaß: es handelt sich ja um Superthermit, bei dem man nur daran glauben muss, welche Eigenschaften es haben soll und schon hat es diese.
Doch ich vermisse die Belege, welche Eigenschaften hier genutzt wurden. Eine exotherme Reaktion bei etwa 700°C spricht doch eher für mehr Druck als Hitze oder? Und andere Daten präsentiert die Veröffentlichung nicht. Ich muss daraus schließen, dass das Material, dass da untersucht wurde nicht geeignet ist Stahl ausreichend zu erhitzen. Abgesehen davon erhält man dadurch keinen kontrollierten Einsturz => Ein Widerspruch!
Bildunterschrift zu Fig. 31, S. 28:
"Photomicrograph of a red/gray chip found in sample 3,
showing multiple layers and an unusual light-gray layer between the red layers."
Das ist also etwas ganz anderes (unusual). Die hellgraue Substanz hat nichts mit der grauen Substanz der anderen Splitter zu tun, stattdessen ist da Blei drin. Das legt die Vermutung nahe, dass hier etwas gefunden wurde, dass nicht mit den anderen Splittern in Zusammenhang steht.
Zitat: Und dann ist noch folgende Frage ungelöst: Wie erklärst Du dir, dass Rostschutzfarbe nanotechnisch hergestellte Teilchen im Binder hat und zudem hochgradig energetisch ist?
Das Zeug verbrennt in einer exothermen Reaktion, ist es nicht genau dass, was man von einer Rostschutzfarbe erwartet, nämlich dass sie an stelle des Eisens mit dem Sauerstoff eine Verbindung eingeht?
Außerdem habe ich gezeigt, dass die Plättchen sehr nach Kaolinit aussehen, aber Mineralien würde ich nicht zwingend mit Nanotechnologie gleichsetzen.
Die NIST hat übrigens noch viel mehr von der roten Farbe gefunden:
http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&forum=385&topic_id=295177&mesg_id=295184
Du hast noch nicht erklärt, wie Kaolinit in das angebliche Nano-Thermit kommt.
Antworten
Nemo [25.04.2009 08:50]keine Rostschutzfarbe
Zitat: «Und von so einem sind Reste gefunden worden?»
Wie soll man etwas finden, wonach nicht gesucht wird? «Von vornherein hatte NIST Sprengungen kategorisch ausgeschlossen und dementsprechend auch nicht nach Spuren von Sprengstoff gesucht.»
http://911-archiv.net/Latest/911-studie-beweist-sprengstoffe-im-wtc-staub.html
Es liegt auf der Hand, dass die Stahlkonstruktionen der WTC-Gebäude mit Schneidladungen in Kombination mit anderen Techniken, wie etwa das Schmelzen der horizontalen Stahlträger zum Einsturz gebracht wurden. Das eine schliesst das andere eben nicht aus.
Zitat: «Eine exotherme Reaktion bei etwa 700°C spricht doch eher für mehr Druck als Hitze oder? Und andere Daten präsentiert die Veröffentlichung nicht.»
Damit keine Missverständnisse aufkommen hier die deutsche Übersetzung: «Nachdem mehrere rot/graue Plättchen in Rahmen der Differentialkalorimetrie bis auf 700° C erhitzt wurden und sich entzündet hatten, fanden wir zahlreiche Kugeln und Kugelteile mit hohen Eisenanteilen in den Verbrennungsresten, die zeigten, dass eine Reaktion mit sehr hohen Temperaturen stattgefunden haben musste, da das Material mit dem hohen Eisenanteil eindeutig geschmolzen und dann in diesen Formen erstarrt war.»
Also die Zündtemperatur ist nicht die Brandtemperatur, das sollte jetzt klar sein.
Zitat: «Außerdem habe ich gezeigt, dass die Plättchen sehr nach Kaolinit aussehen, aber Mineralien würde ich nicht zwingend mit Nanotechnologie gleichsetzen.»
«Diese Chips sind ganz klar ein Nanotechnisches Material mit zwei verschiedenen Komponenten extrem kleiner Partikel, jedes sehr konsistent in Form und Größe, festgehalten durch eine stabile Matrix, welche ein hartes, gleichmäßiges Material überdeckt. Wenn man Nanotechnologie studiert, wird man feststellen, dass exakt dies der Beschaffenheit eines Super-Thermits entspricht, in welchem die Reaktionsbestandteile in einer Sol-Gel-Matrix fixiert wurden und die auf ein Trägermaterial aufgetragen wurden.»
Ich denke Du musst Dir etwas anderes einfallen lassen. Die Rostschutzfarben-Theorie ist nicht haltbar. Ausserdem ist von Kaolinit nirgends die Rede. Laut Studie besteht die Matrix aus einer nano-strukturierten halb lichtdurchlässigen Schicht aus offenporigem Material, hauptsächlich Silizium und Sauerstoff.
Antworten
Marcus [25.04.2009 09:30]4 Widersprüche in der Thermittheorie
Zitat: Wie soll man etwas finden, wonach nicht gesucht wird?
Aber Steven Jones hat doch gesucht, nur gefunden hat er nichts. Wieso berufst Du Dich auf die NIST, wenn wir Steven Jones Veröffentlichung untersuchen.
Zitat: in Kombination mit anderen Techniken
Ja, das hatten wir ja schon, wenn die VTler sich selbst Widersprechen, dann waren es eben doch konventionelle Sprengstoffe, oder was auch immer, ist ja auch eigentlich Egal hauptsache es wurde gesprengt.
Zitat: Also die Zündtemperatur ist nicht die Brandtemperatur, das sollte jetzt klar sein.
Und wo lag die Brandtemperatur? Wäre es so schwer gewesen, diese anzugeben?
Je schneller die Reakion abläuft, desto niedriger liegt die Brandtemperatur und mehr Energie geht in den erzeugten Explosionsdruck (das hst Du selbst) geschrieben.
Je kleiner die Teilchen in einem Material werden, desto schneller läuft die Reaktion ab und man erhält einen Sprengstoff. Nanothermit hat also nicht beliebige Eigenschaften, sondern wird eher wie ein Sprengstoff reagieren.
(Obwohl das eine pro-Nanothermitseite ist - oder gerade deswegen):
http://911research.wtc7.net/essays/thermite/explosive_residues.html#reaction_rate
Zitat: Wenn man Nanotechnologie studiert, wird man feststellen, dass exakt dies der Beschaffenheit eines Super-Thermits entspricht
Deine Quelle?
Und wiese sehen die Splitter dann wie Kaolinit aus, möglicherweise mit Aluminiumpulver (so wie es in Rostschutzfarben verwendet wird), außerdem gibt es Fotos der Farbflächen, aus denen die Splitter womöglich stammen:
http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&forum=385&topic_id=295177&mesg_id=295452
Schaut man sich das XED-Spektrum von Kaolinit an, zeigt sich eine gute Überinstimmung mit den Spectra, die von Harrit et. al. präsentiert werden (Sauerstoff, Aluminum und Silizium sind jeweils deutlich vorhanden):
http://pubs.usgs.gov/of/2005/1165/graphics/KAOLINITE-01.jpg
Hier nochmal ein direkter Vergleich:
http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&forum=385&topic_id=295177&mesg_id=295323
Zitat: Ausserdem ist von Kaolinit nirgends die Rede.
Natürlich nicht, Harrit und Jones würden sich ja selbst widerlegen, wenn Sie das erwähnen würden. Der Vorwurf besteht vor allem darin, dass sie es nicht überprüft haben (sie habe die Vergleichsfarben aber nicht einmal genannt - es hätten auch Ölfarben sein können)
Ich denke es ist an der Zeit die
Widersprüche der Thermittheorie noch einmal zusammenzufassen, denn obwohl ich sie schon mehrfach angesprochen habe warst Du nicht eineinziges mal in der Lage sie aufzulösen.
1. Thermit zum schmelzen
In diesem Fall kommt es nicht zu einer kontrollierten Sprengung, wie sie von den VTlern propagiert wird. Möchte man Thermit zum schneiden verwenden muss erheblicher Aufwand betrieben werden (siehe das von Dir angegebene Patent). Das eigentliche Problem dabei ist, dass das Zeug am Stahlträger heruntertropfen würde, ohne großen Schaden anzurichten.
(Jones und seine Kollegen haben keinerlei Reste eines solchen Apparates in ihren Proben gefunden.)
2. Nanothermit zum Schmelzen
Nanothermit eignet sich nicht zum schmelzen, denn es kann nicht Schmelzen und sprengen, sondern nur eines von beiden. Wenn es zum Schmelzen verwendet werden soll, dann bestehen hier exakt die gleichen Probleme, wie bei gewöhnlichem Thermit.
(Die Dicke der gefunden Splitter genügt nicht, um Stahlträger, selbst wenn sie vollständig bedeckt sein sollten, wesentlich zu erwärmen. Hinweise auf dickere Schichten aus dem gefundenen Materiel gibt es nicht)
3. Nanothermit zum Sprengen
Bei einer Sprengung, egal mit welchem Sprengstoff muss die Druckwelle gerichtet werden, ein Sprengstoff, der nur als Farbauftrag verwendet wird würde einfach verpuffen ohne größere Schäden anzurichten (die Dicke sollte da unerheblich sein).
Des weiteren muss der Sprengstoff eine sehr hohe Explosionsgeschwindigkeit haben und kann damit nicht leiser sein als konventionelle Sprengstoffe.
Schaut man sich die Energiedichte an, so übersteigt diese die von TNT im Durchschnitt nicht (Fig. 30, S. 27 bei Harrit und Jones, sowie obigem Link), doch wenn Thermit verbrennt entsteht kein Gas, sondern flüssiges Eisen, der Explosionsdruck muss also weit niedriger liegen.
Außerdem bezieht Thermit (ob Nano oder nicht) seine Energie aus der Umwandlung von Rost in Eisen und Aluminium in Aluminiumoxid (
http://scitoys.com/board/messages/9/21542.html?1237069245) und bringt den nötigen Sauerstoff für die Reaktion schon mit. Im Experiment von Jones würde die Verbrennung aber mit Luftzufuhr durchgeführt, was wie das Papier zugibt, die Ergebnisse verfälscht:
"As this test was done in air it is possible that some of the enhancement of energy output may have come from air oxidation of the organic component." (S. 27)
Das wirft die Frage auf, ob sich Nano-Thermite überhaupt als Sprengstoff eignen.
4. Der tatsächliche Ablauf
Da der Kern der Türme einen Augenblick länger stehen blieb, kann eine Sprengung/Schwächung nicht hier vorgenommen worden sein, bleibt nur die Fassade, aber an der sind auch keine Sprengungen oder Schmelzungen zu beobachten (die Bekannten Bilder dazu zeigen höchstwahrscheinlich kein geschmolzenes Metall und es stammt nicht von der Fassade, die als Träger fungiert, sondern von irgendwo dahinter)
Antworten
Sitting-Bull [25.04.2009 10:23]Das wirft die Frage auf, ob sich Nano-Thermite überhaupt als Sprengstoff eignen
Nur bei dir. Die echten Forscher haben das längst bewiesen:
Die bei den Sprengstoffdaten angegebenen Werte für die Detonationsgeschwindigkeiten gelten für eine ebene Detonationsfront und liegen zwischen 1500 bis 10000 m/s.
Haben nun Super-Thermit-Sorten diese Fähigkeit? Ja, aber das ist ungewöhnlich. Als metallische Feststoffe in den multiplen Nano-Layers (siehe wipo-Link) dürfte es keine Detonation geben. Aber dank der Nano-Struktur der Layer gibt es neue Materialeigenschaften: Auf englisch genannt: Melt dispersion.
Melt dispersion mechanism for fast reaction of nanothermites
Appl. Phys. Lett. 89, 071909 (2006); DOI:10.1063/1.2335362
Published 16 August 2006
An unexpected mechanism for fast oxidation of Al nanoparticles covered by a thin oxide shell (OS) is proposed. The volume change due to melting of Al induces pressures of 0.1–4 GPa and causes spallation of the OS. A subsequent unloading wave creates high tensile pressures resulting in dispersion of liquid Al clusters, oxidation of which is not limited by diffusion (in contrast to traditional mechanisms). Physical parameters controlling this process are determined. Methods to promote this melt dispersion mechanism, and consequently, improve efficiency of energetic nanothermites are discussed.
American Institute of Physics
http://scitation.aip.org/getabs/servlet/GetabsServlet?prog=normal&id=APPLAB000089000007071909000001&idtype=cvips&gifs=yes
Und wie gesehen kann Multi-Layer-Nano (bzw.-) Superthermit auf jede Geschwindigkeit bis zu 1,5 km/s eingestellt werden- der klassischen Detonationsgrenze-
Der Vorteil ist unerhört: Auf einmal hören sich Sprengungen evtl. gar nicht mehr so laut an.
Natürlich ist eine Detonation nicht leise. Der VORTEIL von Superthermit ist es aber, in jede denkbare Reaktionsgeschwindigkeit eingestellt werden zu können, und das je nach Sorte stabil, zwischen 0,03 km/s bis zu 1,5 km/s.
Wenn man das geschickt ausnutzt, macht man so viel wie möglich mit Geschwindigkeiten UNTER der klassischen Detonationswelle, die wir als Explosionen hören, und beispielsweise nur das "Gehen der Träger" des Gebäudes MIT solchen Geschwindigkeiten und einhergehenden Explosionen erreichen.
Im Telepolis-Forum hat es jemand gut deutsch zusammengefasst.
Der Umstand der andersartigen Reaktion.
Das ist selbst für Schulkinder (solche, die gerade erst im
Chemieunterricht die Reaktion von Termit kennenlernen) mit wenig
Denkaufwand nachvollziehbar:
Die Energie zur Erhitzung von Reaktionsmaterialien, die eine
exotherme Reaktion eingehen können, bis zum Einsetzen einer solchen
ist proportional der Masse der beteiligten Reaktionspartner. Wenn die
Reaktionsmaterialien getrennte Festkörper sind, muß erst soviel
Energie investiert werden, daß die Festkörper zumindest schmelzen,
damit die Atome oder Moleküle in Kontakt treten können.
Eine solche Energie-Übertragung wird von den Eigenschaften
Wärmeleitung und Wärmekapazität gebremst. Im reaktiven Bereich dauert
auch das Ausreagieren der Materialien eine gewisse Zeit, die genauso
abhängig von der ursprünglichen Korngröße ist, da sich die
urprünglich getrennten Materialien zuerst vermischen müssen. Daher
kann eine Reaktion sich bei Erhaltung aus sich selbst heraus auch bei
körnig zerkleinerten Reaktionsmaterialien zunächst nicht sehr schnell
ausbreiten. Hinter der Reaktionsfront, an der die Reaktion exotherm
zu verlaufen beginnt, müssen die jeweils nächstfolgenden Partikel
immer erst erhitzt werden und miteinander verschmelzen, bevor ein
Energieüberschuß entstehen kann, der an die nächstfolgenden Partikel
hinter der Reaktionsfront weitergegeben werden kann.
Mit kleiner werdender Korngröße ändert sich nicht die spezifische
Energie, die reingesteckt werden muß und rausgeholt werden kann, aber
die Zeit, die benötigt wird, bis die der Reaktionsfront
nächstliegenden Partikel erhitzt und vor allem vermischt sind.
Grundsätzlich reicht die Stoßwelle einer Explosion mit
Molekülgeschwindigkeiten im Bereich von jenseits 1 km/s, um die
Energie für die Erhitzung zu übertragen. Allerdings dauert die
Vermischung der Reaktionspartner bei normal körnigen Materialien zu
lange, um eine initiale Stoßwelle aufrecht zu erhalten und zu
verstärken. Wenn die Körner aber eine gewisse Größe unterschreiten,
können die Materialien im selben Moment, in dem sie notwendige
Anfangsenergie aus einer hereinlaufenden Stoßwelle beziehen,
vollständig ausreagieren, weil die Partikel nur noch wenige zig
Moleküle Ausdehnung haben, die sich vermischt haben, noch bevor der
Druck in der Stoßwelle auf seinem Maximum angekommen ist. Damit kann
die entstehende Energie sofort an die Stoßwelle zurückgehen und sie
vorantreiben.
Oder um es viel einfacher auszudrücken: Staub (oder Metall, siehe oben, thin oxide shell, Anm. Sitting-Bull) aus Nano-Partikeln
verhält sich in dieser Hinsicht wie eine Flüssigkeit - als ob die
Stoffe, die reagieren sollen, in flüssiger vermischter Form vorliegen
würden - wie halt bei stinknormalem TNT.
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Geht-an-Realitaeten-vorbei/forum-157216/msg-16604842/read/
Nehmen wir die Zahlen zum Druck aus obigen Artikel und vergleichen das mit TNT:
TNT = 18.3 GPa,
TNT = 6.73 km/sec
Superthermite: The volume change due to melting of Al induces pressures of 0.1–4 GPa
folglich Superthermite = 0,03 bis 1,47 km/sec
Und damit an der Untergrenze zum Sprengstoff. Wobei Superthermite sogar noch ein höheres Energiepotential per Volumen hat.
Und wie gesehen kann Multi-Layer-Nano (bzw.-) Superthermit auf jede Geschwindigkeit bis zu 1,5 km/s eingestellt werden- der klassischen Detonationsgrenze- Der Vorteil ist unerhört: Auf einmal hören sich Sprengungen evtl. gar nicht mehr so laut an.
Natürlich ist eine Detonation nicht leise. Der VORTEIL von Superthermit ist es aber, in jede denkbare Reaktionsgeschwindigkeit eingestellt werden zu können, und das je nach Sorte stabil, zwischen 0,03 km/s bis zu 1,5 km/s.
Wenn man das geschickt ausnutzt, macht man so viel wie möglich mit Geschwindigkeiten UNTER der klassischen Detonationswelle, die wir als Explosionen hören, und beispielsweise nur das "Gehen der Träger" des Gebäudes MIT solchen Geschwindigkeiten und einhergehenden Explosionen erreichen.
Und jetzt hör auf die Leute zu verarschen oder für dumm zu verkaufen. Und überdenke mal deinen wissenschaftlichen unhaltbaren "Leugner"-Standpunkt. Es wird sonst nur noch lächerlich.
Antworten
Marcus [26.04.2009 09:05]Nano-Thermit-Farbe eignet sich nicht als Sprengstoff
Das in der Tat ein faszinierender Abstract (den vollständigen Artikel habe ich leide rnicht gefunden).
Für diese Diskussion relevant ist aber vor allem folgender Satz:
Zitat: Natürlich ist eine Detonation nicht leise. Der VORTEIL von Superthermit ist es aber, in jede denkbare Reaktionsgeschwindigkeit eingestellt werden zu können, und das je nach Sorte stabil, zwischen 0,03 km/s bis zu 1,5 km/s.
Sollte das Zeug also für eine Sprengung eingesetzt worden sein hätte man das hören müssen. Ich habe keine Mindestgeschwindigkeit für solche Anwendungen gefunden, aber bei folgendem Angebot wird eine Geschwindigkeit von 7km/s erwähnt:
http://www.upsdragomiresti.ro/en/produse.php?show=domestic
Hinzu kommt, dass hier ebenfalls eine Verschalung des Sprengstoffs erforderlich ist, Aufpinseln funktioniert selbst bei diesen Explosionsgeschwindigkeiten nicht.
Dazu kommt, dass die Reaktionsgeschwindigkeit von Nanothermiten davon abhängig ist, wie schnell sie verbrannt werden:
"The unconfined thermite 1-3 μm Al+MoO3 is shown to have a flame propagation velocity of 4.1 m/s, 103 times less than the speed of sound in Al" (S.1)
"For relatively slow heating rates (~1000 K/s) nanothermites behave like microthermites, reacting slowly, signifying that the reaction is rate limited by diffusion.
...
Fast heating of nanothermites (1.000.000 – 10.0000.000 K/s) creates substantial internal stresses due to the difference in thermal expansion of Al and Al2O3." (S. 5)
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-11022007-144001/unrestricted/Francis_Andrew_Thesis.pdf
Nicht abgekapseltes Nanothermit (unconfined) verbrennt, so wie das hier untersucht wurde sehr langsam und kann so nicht zum Sprengen verwendet werden, erst wenn es abgekapselt wird können höhere Reaktionsraten erreicht werden, aber dazu ist eine sehr schnelle Erhitzung des Materials erforderlich. Die Ursache dafür ist die Oxidschicht um die Aluminiumpartikel, die in der Regel nur mittels Diffusion durchdrungen wird, was zu einer langsamen Reaktionsrate führt. Erst durch Kapselung und einen hohen Temperaturgradienten kann der Stress zum Absprengen der Oxidschicht führen, was eine extrem schnelle Reaktion ermöglicht.
In einem Farbaufstrich kann man kaum von eine Kapselung des Materials ausgehen und offensichtlich wird ein Zünder benötigt, der in einem Anstrich ebenfalls nicht unterzubringen ist.
Zitat: Wenn man das geschickt ausnutzt, macht man so viel wie möglich mit Geschwindigkeiten UNTER der klassischen Detonationswelle, die wir als Explosionen hören, und beispielsweise nur das "Gehen der Träger" des Gebäudes MIT solchen Geschwindigkeiten und einhergehenden Explosionen erreichen.
Dann hätten unterschiedliche Nano-Thermit-Splitter gefunden werden müssen, da nur eine Zusammensetzung nachgewiesen wurde (die zudem umstritten ist, da auch Rostschutzfarbe mit Kaolinit-Füllstoff die gezeigten Spektra erklärt und womöglich unter Luftzufuhr eine exotherme Reaktion zeigt - aber dieser Punkt und das Jones und Co. dieser Kritik mit anderen Analysemethoden und aussagekräftigeren Vergleichen hätten entgegenwirken können wird einfach ignoriert) ist jede Annahme von anderen Thermitarten reine Spekulation ohne Grundlage. Im Gegenteil, je genauer ich mir die Physik und Chemie hinter dem Nanothermit ansehe, desto deutlicher wird, dass es in der Vorgeschlagenen Form nicht geeignet ist die Ereignisse vom 11. September zu erklären.
Keiner der von mir angesprochenen Widersprüche ist damit aufgelöst.
Antworten
Nemo [26.04.2009 12:22]corpus delicti
Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie ist bisher nicht widerlegt worden. Inzwischen hat selbst einer der profiliertesten Kritiker von Jones, Dr. Frank Greening der Rostschutzfarben-Theorie klar widersprochen, weil das Zink fehlt.
http://www.911blogger.com/node/19781#comment-206516
Aufgrund der Rückstände im WTC-Staub wird die verwendete Menge des Nano-Termites auf 10-100 Tonnen geschätzt. Genug Energiepotential für einen kontrollierten Gebäudeabriss.
Bemerkenswert ist, dass viele leitende Wissenschaftler von NIST entscheidend an der Entwicklung von Nanothermit beteiligt waren. Nachzulesen in «The Top Ten Connections Between NIST and Nano-Thermites» von Kevin Rayen.
http://journalof911studies.com/volume/2008/Ryan_NIST_and_Nano-1.pdf
Trotzdem hielten es diese Leute nicht für nötig, nach eben diesen Rückständen zu suchen, schon merkwürdig.
Angesichts der Faktenlage hilft es auch nicht weiter, den «corpus delicti» zu leugnen, oder zu verharmlosen wie etwa Dr. Shyam Sunder, NIST: «Selbst wenn es Thermite- oder Thermate-Spuren in einigen Staubpartikeln gäbe, ist das kein Beweis dafür, dass dies der Grund für die Einstürze der Gebäude war. Es gibt keine Theorie dazu, das sind nur Beobachtungen, isolierte Beobachtungen.»
Und nun verlangst Du, dass die Skeptiker den Fall vollkommen auflösen mit allen technischen Details. Die Grundlage unserer Diskussion ist allerdings das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die Du anzweifelst. Mit anderen Worten stehst Du erst einmal in der Beweispflicht Deine Behauptungen zweifelsfrei zu belegen.
Antworten
Sitting-Bull [26.04.2009 15:03]Antw.: Nano-Thermit-Farbe eignet sich nicht als Sprengstoff
Zitat: den vollständigen Artikel habe ich leide rnicht gefunden).
So ist das mit den klassischen Wissenschaftsmagazinen: Pay per View.
Jetzt lasse noch die absolut unnötige Prämisse weg, das gefundene rot/graue energetische Material wäre ZWINGEND wie eine Farbe verarbeitet worden, und du bist auf einen ganz guten Weg.
Antworten
Marcus [27.04.2009 08:43]5 Widersprüche
Der im Blogger-Forum zitierte Beitrag von Greening stammt aus einer Diskussion in einem anderen Forum, das meinerseits schon am 16.04. verlinkt worden ist - aber meine Quellen werden ja nicht gesichtet.

Hier der Original-Beitrag:
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-15.html#p2622
Doch als Greening sich die Spektra noch einmal ansieht stellt er fest, dass einige doch Zink enthalten:
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-15.html#p2628
Zumindest in einigen der Proben könnte die angesprochene Grundierung (Primer) enthalten sein.
Wie Greening hier schreibt macht das Fig. 14 aus Harret und Jones Veröffentlichung zu einen "perfekten" Treffer für den "Tnemec red primer paint":
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-15.html#p2628
Es gibt also einen deutliche Unterschied in den präsentierten Spektra, was laut Greening eine gravierende Inkonsistenz in der Veröffentlichung darstellt, die von Jones und Kollegen aufgeklärt werden sollte, sie tun das in der Antwort damit, dass die Oberfläche der Probe verschmutzt gewesen sei - das ist durchaus möglich.
Hier beschreibt Greening Splitter, die er unter einer Eisenbrücke gefunden hat:
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-30.html#p2651
Letztendlich gibt es bessere Untersuchungsmethoden, die diese Fragen besser beantworten können und hoffentlich in den nächsten Veröffentlichungen auch angewandt werden (insbesondere interessieren mich dabei natürlich auch die Ergebnisse von anderen Wissenschaftlern, die die Proben in die Finger bekommen):
http://the911forum.freeforums.org/active-thermitic-material-in-wtc-dust-t150-60.html#p2713
So bleibt vorerst auf jeden Fall mein letzter Beitrag in dieser Diskussion beachtenswert, in dem ich Zeige, dass Nanothermit hohen Druck und einen steilen Temperaturgradienten benötigt um effektiv genutzt zu werden, beides ist nicht gegeben, wenn es als Farbe aufgetragen wird. Das wäre
Widerspruch Nr. 5..
Zitat: Und nun verlangst Du, dass die Skeptiker den Fall vollkommen auflösen mit allen technischen Details.
Nein, das verlange ich nicht von den Skeptikern, sonder von Steven Jones und seinen Wissenschaftskollegen.
Zitat: Mit anderen Worten stehst Du erst einmal in der Beweispflicht Deine Behauptungen zweifelsfrei zu belegen.
Was ich mit einem letzten
Beitrag getan habe soweit es in meinen Möglichkiten steht ohen eine Probe oder ein Laber zur Verfügung zu haben.
Keiner der inzwischen 5 Widersprüche ist bisher aufgelöst.
Antworten
Marcus [27.04.2009 08:59]an energetic or even explosive paint
Zitat: Jetzt lasse noch die absolut unnötige Prämisse weg, das gefundene rot/graue energetische Material wäre ZWINGEND wie eine Farbe verarbeitet worden
Ich beziehe mich ledigleich auf die hier diskutierte Veröffentlichung, da steht:
"Thus, the energetic nano-composite can be sprayed or even “painted” onto surfaces, effectively forming an energetic or even explosive paint. The red chips we found in the WTC dust conform to their description of “thin films” of “hybrid inorganic/organic energetic nanocomposite”. Indeed, the descriptive terms “energetic coating” and “nice adherent film” fit very well with our observations of the red-chips
which survived the WTC destruction." (S. 26)
Danach wird spekuliert, dass diese Splitter in der Reaktion abgesprengt wurden, doch das halte ich für weit hergeholt, denn wie ich gezeigt habe musst das Material für eine Sprengung gekapselt sein, wurde diese Kapsel, wie es solche Splitter nahelegen vorzeitig zerstört wäre die Explosion verpufft (das ist jetzt zugegeben eine Spekulation meinerseits). Bei einer Vergrennung hingegen läuft diese durch das Material und es kommt ebenfalls nicht zu einem Abplatzen von einzelnen Schichten.
Die Schlussfolgerung von Harrit et. al. einfach zu ignorieren, weil sie plötzlich nicht mehr so gut aussieht halte ich für Willkürlich.
Die ersten 4 Widersprüche sind unabhäng von der Anwendungsart.
Antworten
Sitting-Bull [27.04.2009 18:43]Antw.: an energetic or even explosive paint
Da gibt es keine Widersprüche. Superthermit kann sowohl schmelzen als auch sprengen, herzlich willkommen in der Wunderwelt der Nano-Materialien-Forschung!
Dr. Harrit erklärt noch mal für Chemikerlaien, so dass selbst ein Marcus Haas es verstehen kann:
http://media.libsyn.com/media/visibility911/visibility911_dr_harrit.mp3
Gibt man Fluorine dazu, entweicht kein AlO2 mehr in der Thermit-Reaktion, sondern der Sauerstoff steht für Gasdruckbildung zur Verfügung- aber das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, Superthermit explodieren zu lassen.
PS: Deine Ummantelungstheorie finde ich toll. Du scheinst ja einer der führenden Nano-Material-Forscher zu sein, was du so alles weißt, jedenfalls mehr als wir alle zusammen. Äh, PS, kleine Gegenfrage: Muss C4 gekapselt werden, um Sprengdrücke zu erreichen?
Was für eine Freak-Show dieses Forum. :D
Antworten
Marcus [28.04.2009 08:23]Antw.: Antw.: an energetic or even explosive paint
Zitat: Gibt man Fluorine dazu, entweicht kein AlO2 mehr
In keinem Spektrum sind irgendwelche Spuren von Fluor zu sehen. Darf ich daraus schließen, dass dieses Thermit nicht explodiert ist?
Hier ist das Transcript (bevor ich mir das ganze Interview anhören muss):
http://www.911truth.org/article_for_printing.php?story=20090415231352441
"if this organic material also contains fluorine, because there are recipes, there are procedures which has been published where they are making nanothermites of this kind and incorporating what we call a perfluorinated alkane."
Harrit bezieht sich hier auf eine unbekannte organische Komponente (auf welche die Herausgeber aus dem hohen Kohlenstoffanteil schließen). Doch das ist reine Spekulation. Die Verwendete Untersuchungsmethode zeigt kein Fluor, weil es von Eisen-Peak überdeckt wird. Doch wäre es so schwierig gewesen, die Organische Komponente zu untersuchen und diese Spekulationen zu beenden?
Auf der anderen Seite kann die organische Komponente unter Luftzufuhr bei den Experimenten verbrannt sein und so für die beobachtete exotherme Reaktion verantwortlich sein.
Des weiteren bleibt das Problem bestehen, dass ein Explosivstoff gekapselt werden muss, wenn er eingesetzt werden soll um einen Stahlträger zu durchtrennen (und anstreichen funktioniert da schon gar nicht).
Bleibt anzumerken, dass die Untersuchung von Staubproben des USGS kein Fluor nachgewiesen hat:
http://pubs.usgs.gov/of/2005/1165/table_1.html
Zitat: Du scheinst ja einer der führenden Nano-Material-Forscher zu sein, was du so alles weißt, jedenfalls mehr als wir alle zusammen.
Das liegt wohl daran, das ich mich, im Gegensatz zu anderen Teilnehmern an dieser Diskussion, bei unabhängigen Quellen informiere und nicht einfach nur nachplapper, was mir auf den VT-Seiten vorgebetet wird.
Zitat: Muss C4 gekapselt werden, um Sprengdrücke zu erreichen?
Du bist natürlich kein Sprengstoffexperte, deshalb kannst Du das nicht wissen (ich hingegen habe mich ein wenig schlau gemacht:
http://stason.org/TULARC/science-engineering/chemistry/13-8-What-is-the-chemical-structure-of-common-explosives.html). Bei Sprengstoffen wie C-4 und anderen stammt die Energie aus dem aufbrechen der Chemischen Bindungen in dem Sprengstoff, die Reaktion breitet sich dabei mit der Schockwelle durch das Material aus.
Bei Thermit, im Gegensatz dazu, muss der Sauerstoff aus dem Eisenoxid erst die Oxidschicht um die Aluminiumpartikel durchdringen (
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-11022007-144001/unrestricted/Francis_Andrew_Thesis.pdf ). Um eine explosive Reaktion zu erreichen muss man diese Aluminiumschicht unter hohem Druck und dem steilen Temperaturgradienten abplatzen lassen (selbst mit Fluoriden bleibt dieser Mechanismus wahrscheinlich relevant).
(Ich hatte das schon einmal ausgeführt:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014#id2078)
Dieser Unterschied sollte Dir eigentlich aufgefallen Sein, wenn Du das Interview mit Harrit angehört hast, da erklärt Harrit, dass in den Sprengstoffen die Reaktanden in einem Molekül vorliegen, doch das ist selbst bei Nanothermit nicht der Fall, hier müssen die Stoffe erst zusammen gebracht werden.
Noch immer ist keiner der Widersprüche aufgelöst (ich erwähne das nur, damit nicht irgendjemand auf die Idee kommt, diese Widersprüche würden sich von selbst auflösen, wenn man sie nur lange genug ignoriert).
Antworten
Nemo [28.04.2009 08:52]unterdrückte Beweise
Zitat: «…insbesondere interessieren mich dabei natürlich auch die Ergebnisse von anderen Wissenschaftlern, die die Proben in die Finger bekommen»
Dem steht auch nichts im Weg. In der Wissenschaft ist es üblich sich Referenz-Proben zu besorgen und selber zu testen, um die Schlussfolgerung zu verifizieren oder falsifizieren. Das gleiche Verfahren müsste aber auch für das geschmolzene Stück Stahl von WTC 7 aus der FEMA Appendix C Limited Metallurgical Examinations gelten, aber Dr. Barnett rückt das Ding nicht raus. Denn dieses Beweisstück würde die US-Behörde womöglich in einen Erklärungsnotstand bringen.
«Im FEMA-WTC-Bericht ist nachzulesen, was die New York Times als das „größte Mysterium“ der Untersuchung bezeichnete: An einem Stahlbauteil aus Gebäude 7 wurde ein Phänomen entdeckt, welches noch nie zuvor bei einem Brand beobachtet wurde: Eutektische Reaktionen verursachten eine intergranulare Schmelzung, die solide Stahlträger in Schweizer Käse verwandelte.»
«Dabei wurden mindestens Temperaturen von 1000 Grad Celsius erreicht – weit über dem von NIST als Maximum (600°C) angegebenen Wert. Auch wurden Spuren von Schwefel („Sulfidation“) entdeckt. Schwefel lässt sich Thermite hinzufügen und sorgt dafür, dass die Schmelztemperatur des Stahls herabgesetzt wird, in diesem Fall von ca. 1500°C auf eben jene 1000°C.»
http://911-archiv.net/180/WTC-7/das-grosse-raetsel-des-11-september-2001.html
.
Antworten
Marcus [28.04.2009 09:32]Antw.: unterdrückte Beweise
Zitat: Dem steht auch nichts im Weg. In der Wissenschaft ist es üblich sich Referenz-Proben zu besorgen und selber zu testen, um die Schlussfolgerung zu verifizieren oder falsifizieren.
Dann kann Jones seine Proben doch auch weitergeben oder?
Zitat: Schwefel lässt sich Thermite hinzufügen und sorgt dafür, dass die Schmelztemperatur des Stahls herabgesetzt wird
Aber warum zeigt dann als einzige die vermutlich verschmutzte Probe von Jones Spuren von Schwefel (dieser kommt übrigens auch in Gips vor).
Widerspricht dass dann nicht Harrits/Jones Ergebnissen? Auf die Schwierigkeiten mit der Theorie, dass Thermit zum Schmelzen der Stahlträger eingesetzt wurde habe ich schon hingewiesen - sind wir uns denn inzwischen Einig, dass auf diese Weise eine kontrollierte Sprengung abwegig ist?
Hier ist der Bericht der FEMA:
http://wtc.nist.gov/media/AppendixC-fema403_apc.pdf
Vielleicht ist auch folgendes in diesem Zusammenhang interessant:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1665/gesucht=Korrosion#id1712
Wie ich da gezeigt habe, wurde in diesen Proben kein Aluminium nachgewiesen, wie es in Thermiten/Thermaten vorkommen sollte.
Ich warte weiter auf die Auflösung der Widersprüche...
Antworten
Sitting-Bull [28.04.2009 18:12]Antw.: Antw.: Antw.: an energetic or even explosive paint
Zitat: In keinem Spektrum sind irgendwelche Spuren von Fluor zu sehen. Darf ich daraus schließen, dass dieses Thermit nicht explodiert ist?
Nein. Fluor oder andere Kohlenwasserstoffe sind in einem XEDS nicht zu sehen, weil zu klein und nicht einwandfrei nachweisbar. Darauf schließen, dass die Probe nicht explodiert ist, kannst du aber wegen der noch erfolgenden exothermen Reaktion im DCS-Verfahren. Fakt bleibt, dass Nano-thermit alles Potenzial bietet, um alle Ziele einer Sprengung umzusetzen, bei gleichzeitiger Nichtentdeckung weil neu, bei sicherer Handhabung, weil das Zeug nicht zufällig explodiert, bei einfacher und schneller Legung.
Zitat: Bei Sprengstoffen wie C-4 und anderen stammt die Energie aus dem aufbrechen der Chemischen Bindungen in dem Sprengstoff, die Reaktion breitet sich dabei mit der Schockwelle durch das Material aus.
Wenn hier jemand nicht aufgepasst hast, dann bist du es: Durch die Feinheit der Nano-Matrix entsteht de fakto der gleiche Effekt, auf englisch melting dispersion und ich hatte dazu einen gelungegen Beitrag eines TP-Forumusers gebracht, der da hieß, der Umstand der andersartigen Reaktion.
Gibt deine sinnlose Opposition auf und erkenne endlich, dass du auf dem falschen Dampfer singst und tanzt. Wenn nicht, gehst du zusammen mit deinem Weltbild auf der nicht mehr haltbaren Position, es wäre alles so wie in den Medien vorgekaut, unter. Ehrlich, ein gut gemeinter Rat.
Antworten
Marcus [29.04.2009 09:07]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: an energetic or even explosive paint
Zitat: Nein. Fluor oder andere Kohlenwasserstoffe sind in einem XEDS nicht zu sehen, weil zu klein und nicht einwandfrei nachweisbar.
Das habe ich ein paar Zeilen Tiefer geschrieben.
Zitat: Darauf schließen, dass die Probe nicht explodiert ist, kannst du aber wegen der noch erfolgenden exothermen Reaktion im DCS-Verfahren.
Aber wie die Herausgeber schreiben, kann die Verbrennung auf die organische Komponente zurückgehen, diese Ergebnisse sind damit inkonklusiv.
Zitat: Fakt bleibt, dass Nano-thermit alles Potenzial bietet, um alle Ziele einer Sprengung umzusetzen,
Aber es klärt ganz offensichtlich
nicht einen, der von mir angesprochenen Widersprüche.
Zitat: weil das Zeug nicht zufällig explodiert
Genauer, weil das Zeug gar nicht explodiert.
Zitat: bei einfacher und schneller Legung
Sämtliche Stahlträger mit 10 - 100 Tonnen von den Zeug anzupinseln ist schnell und einfach?
Zitat: Durch die Feinheit der Nano-Matrix entsteht de fakto der gleiche Effekt
Und Deine Quelle (
http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Geht-an-Realitaeten-vorbei/forum-157216/msg-16604842/read/) ist Experte auf dem Gebiet? Welche Qualifikationen hat er den vorzuweisen. Ich weiß, ich mache das auch hin und wieder, wenn mir Beiträge relevant und sachlich erscheinen deshalb sollte ich nicht zu laut rufen und mich auf die Fakten konzentrieren:
Diese Aussage widerspricht Francis Andrews Untersuchungen zu diesem Thema (siehe:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014#id2078)
Aber werfen wir mal einen Blick auf Fig. 8 (S. 15) - mal abgesehen davon, dass diese Plättchen eher nach Kaolinit aussehen, ist das nicht unbedingt eine homogene Mischung, es gibt Klumpen von Plättchen und Klumpen von kleineren Teilchen, die übrigens im Bereich von 100 nm groß sind.
Vergleicht man das mit Figure 1.3, S. 5 von
http://dspace.lib.ttu.edu/bitstream/2346/956/1/JGranier_dissertation_FINAL.pdf
stellt man Fest, dass echtes Nanothermit anders aussieht (und das ist nicht durch die bessere Qualität der Bilder bei Granier zu erklären). Dieses Foto und ein Ausschnitt daraus zeigen Nanothermit mit Al-Pulver und MoO3-Kristallen (die Plättchen) einer Korngröße von 120 nm - also vergleichbar mit Harrits Bild, doch die Struktur ist anders, bei Granier sieht man, dass die Partikel tatsächlich in Kontakt zu einander stehen und eng mit einander verbunden sind. Insbesondere Klumpen die Kristalle nicht zusammen, sondern sind in das Pulver eingebettet, während bei Harrit et. al. überall Lücken und Löcher (dunkle Bereiche) zwischen den Partikeln zu sehen sind (von einer melt dispersion ist da wenig zu sehen).
Es kommt hinzu, dass Metalloxid und Aluminium in Nanothermit nicht in direktem Kontakt stehen können, da die Aluminiumpartikel immer von einer Oxidschicht umgeben sind (sonst ist das Pulver nicht handhabbar, siehe Granier S. 9: "Nano-scale aluminum is pyrophoric in air and must be stabilized for handling. An oxide passivation layer is ‘grown’ around the core aluminum particles by controlling the pressure, temperature, oxygen concentration and exposure time to achieve a uniform and precisely controlled oxide layer."). Damit bleibt das von Andrews untersuchte Phänomen der Absprengung dieser Oxidhülle vor einer schnellen Thermitreaktion weiterhin relevant.
Dies Abspaltung (Spallation) der Oxidhülle vom geschmolzenen Aluminium ist zudem Voraussetzung dafür, dass eine Schmelz-Dispersion überhaupt entstehen kann:
"One explanation for this result is that the Al+NiO composite does not generate gas in the normal sense, i.e. as a product of combustion. Rather the high pressures recorded may be caused by the bulk movement of fluid brought about by a melt dispersion mechanism. This new mechanism for nano-Al particle combustion has been recently introduced for fast (high heating rate) oxidation (Levitas, Asay, et al. 2006) (Levitas, Asay, et al. 2007) (Levitas, Pantoya and Dikici 2008). The mechanism for reaction is not limited by diffusion through an oxide shell but rather dispersion of fast moving molten Al clusters that have broken away from the fuel particle via an unloading pressure wave caused by the spallation of the alumina shell surrounding the molten Al core."
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-10262008-153025/unrestricted/Dean_Steven_Thesis.pdf
Die Schlussfolgerungen aus der Arbeit von Harrit et. el. widersprechen also den bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Funktionsweise von Nanothermiten.
Zitat: Ehrlich, ein gut gemeinter Rat.
Den habe ich auch für Dich: verlasse Dich nicht auf "gelungene" Beiträge von Leuten, die von der Thematik nicht genug Ahnung haben, um ein qualifiziertes Urteil abzugeben
Antworten
Sitting-Bull [03.05.2009 14:08]Echt lustig
Du versuchst wirklich jede Drehung, um dein Weltbild zu retten. Der letzte Spin war mal wieder oberklasse, angebliche Unterschiede zwischen bekanntem Nanothermit Xerogel Fe2O3-AL UFG und der Probe von Harrit et al, die sich angeblich widersprechen- was sie in Wirklichkeit natürlich nicht tun. Es gibt einfach tausend verschiedene Möglichkeiten, dieses Zeug auszustatten, allein schon aus der Vielzahl metallischer Oxidizer. Wenn es nicht so tragisch-komisch wäre, könnte man wirklich lachen. So bleibt einem das im Halse stecken!
Antworten
Marcus [04.05.2009 08:12]Antw.: Echt lustig
Du kannst das natürlich nicht verstehen - und versuchst es wahrscheinlich gar nicht erst - aber es ging nicht um Unterschiede zwischen Nanothermiten, sondern um Gemeinsamkeiten.
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehört, dass eine schnelle Reaktion durch die Oxidschicht um die Aluminiumpartikel behindert wird. Das ist unabhängig von der sonstigen Zusammensetzung. Ohne die richtige Voraussetzung erfolgt die Reaktion deshalb viel zu langsam für eine Sprengung.
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehört auch, dass die Reaktanden in Kontakt mit einander gebracht werden müssen. Im Vergleich der Bilder von Harrit und Granier sieht man jedoch, dass das bei Harrit überhaupt nicht gegeben ist.
Zitat: Es gibt einfach tausend verschiedene Möglichkeiten, dieses Zeug auszustatten
Aber es wurden nicht tausende von Verbindungen gefunden, sonder nur eine (die teilweise verschmutzt und dann auch noch unter Luftzufuhr verbrannt wurden).
Ich muss zugeben, ich habe folgenden Absatz überlesen (allerdings zeigt dieser, dass es sich nicht um Nanothermit handeln kann):
"The consistently rhombic-shaped, faceted appearance of the iron-rich grains strongly suggests that they are crystalline." (S. 15)
Harrit et. a. gehen also davon aus, dass es sich bei den kleinen Teilchen, welche ich mit Aluminiumpulver verglichen habe, um Eisenoxid handelt.
"It is also shown that within the red layer there is an intimate mixing of the Fe-rich grains and Al/Si plate-like particles and that these particles are embedded in a carbon-rich matrix." (S. 15)
Während es sich bei den Plättchen (die, immer noch unwiderlegt, wie Kaolinit aussehen) um Aluminiumplättchen handeln soll.
Aber dann lag das Aluminium noch nicht einmal als Pulver vor und damit wären die Mischungseigenschaften nochmals wesentlich verschlechtert, ganz abgesehen davon, dass solche Aluminiumplättchen ein erheblich schlechteres Verhältnis von Oberfläche zu Volumen aufweisen, als Kügelchen - als noch mehr Aluminiumoxid, das die Reaktion verlangsamt. Und schließlich ist es sehr leicht, Nano-Pulver aus Aluminium herzustellen, aber solche Plättchen wachsen zu lassen ist unnötig.
Hinzu kommt, dass es sich bei einer Mischung aus Aluminium und Silizium nicht um einen Kristall, sondern um eine Legierung handelt, die keine Kristallstruktur ausbildet (auch nicht in Plättchen, eigentlich wäre auch hier eine Kugelstruktur am effektivsten, vermute ich):
http://aluminium.matter.org.uk/content/html/eng/default.asp?catid=147&pageid=2144416414
und
http://www.al-mg.com/en/Al-50Si.html
Je mehr wir uns mit der Veröffentlichung von Harrit et. al beschäftigen, desto mehr Ungereimtheiten treten auf. Außerdem ist noch immer kein einziger Thermit-Widerspruch aufgeklärt.
Antworten
Sitting-Bull [04.05.2009 19:41]Antw.: Antw.: Echt lustig
Zitat: Zu diesen Gemeinsamkeiten gehört, dass eine schnelle Reaktion durch die Oxidschicht um die Aluminiumpartikel behindert wird. Das ist unabhängig von der sonstigen Zusammensetzung. Ohne die richtige Voraussetzung erfolgt die Reaktion deshalb viel zu langsam für eine Sprengung.
***
Ich nehme zur Kenntnis, dass du einfach nicht zu Kenntnis nehmen kannst, dass es eine neuartige Materialeigenschaft gibt, wenn auf Nano-Ebene Al und Fe2O3 miteinander in einer Matrix selbst metallisch vermischt werden. MELT DISPERSION.
Du hast ebenso "überlesen", dass es einen optimalen Größen-Bereich gibt, in den Nano-Aluminium-Artikel wegen der Reaktionshemmenden Oxidschicht am besten reagieren: Zwischen 20 nm (Untere Grenze) und 60-100 nm (obere Grenze)
"Zufälligerweise" genau die Größe, die die Nano-Al-Partikelchen in der gefundenden Matrix haben.
Antworten
Marcus [05.05.2009 08:26]Antw.: Antw.: Antw.: Echt lustig
Zitat: Ich nehme zur Kenntnis, dass du einfach nicht zu Kenntnis nehmen kannst, dass es eine neuartige Materialeigenschaft gibt, wenn auf Nano-Ebene Al und Fe2O3 miteinander in einer Matrix selbst metallisch vermischt werden. MELT DISPERSION.
Eine Dispersion ist keine neuartige Materialeigenschaft. (Mal ganz abgesehen davon, dass die zu mischenden Stoffe wenigstens in Kontakt zueinander stehen sollten, was Fig. 8 (S. 15) bei Harrit et. al. nicht zeigt.)
Da Du meinen Verweis auf Andrew Franzis These (
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-11022007-144001/unrestricted/Francis_Andrew_Thesis.pdf S. 5) nicht gelesen hast und auch nicht die Zitate, die Beschreiben, was bei MDM (Melt dispersion mechanism) passiert, liefere ich einfach noch ein paar weitere Quellen:
1.
Melt dispersion mechanism for fast reaction of nanothermites, Levitas, Valery et. al.
"An unexpected mechanism for fast oxidation of Al nanoparticles covered by a thin oxide shell (OS) is proposed. The volume change due to melting of Al induces pressures of 0.1-4 GPa and causes spallation of the OS. A subsequent unloading wave creates high tensile pressures resulting in dispersion of liquid Al clusters, oxidation of which is not limited by diffusion (in contrast to traditional mechanisms). Physical parameters controlling this process are determined. Methods to promote this melt dispersion mechanism, and consequently, improve efficiency of energetic nanothermites are discussed."
http://adsabs.harvard.edu/abs/2006ApPhL..89g1909L
2.
Melt dispersion versus diffusive oxidation mechanism for aluminum
nanoparticles: Critical experiments and controlling parameters, Valery I. Levitas et. al.
"It is shown, theoretically, that at fast heating
rates the alumina shell for nanoparticles does not break due
to the difference in thermal expansion coefficients of Al and
alumina until the Al melts. The fast melting of Al is accompanied
by a 6% volume expansion which creates high dynamic
pressure (1–3 GPa) in the molten Al."
http://www.me.ttu.edu/files/levitas/apl08thicknessradiusmdm.pdf
3.
Burn time of aluminum nanoparticles: Strong effect of the heating rate and melt-dispersion mechanism, Valery I. Levitas et. al.
"A puzzling results were reported for burn time of Al nanoparticles at . At a heating rate of 10^3 C/s, the burn time exceeds 1 s ..., while after fast heating (10^7 C/s), the burn time was only 500 μs ... This result is explained by the melt dispersion oxidation mechanism that operates for rapid heating only. Some characteristic parameters of this mechanism (critical heating rate, characteristic cluster size) are estimated."
http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S001021800800360X
Zitat: Du hast ebenso "überlesen", dass es einen optimalen Größen-Bereich gibt, in den Nano-Aluminium-Artikel wegen der Reaktionshemmenden Oxidschicht am besten reagieren: Zwischen 20 nm (Untere Grenze) und 60-100 nm (obere Grenze)
"Zufälligerweise" genau die Größe, die die Nano-Al-Partikelchen in der gefundenden Matrix haben.
Das ist laut meiner Quelle (Nr. 2) nicht richtig, danach ist die Reaktion nicht von der Größe der Partikel abhängig, sondern von der Oxidschicht. Da sind wir auch wieder bei den Plättchen, diese haben einen Durchmesser von einem Mikrometer (1000 nm) und 40 nm dick. Es sind diese Partikel, die das Aluminium, nach Harrit, enthalten sollen (auf den Widerspruch dieser Behauptung zu anderen Nanothermitgemischen habe ich schon hingewiesen). Damit sind sie aber zum einen zu groß (nach Deiner Aussage) und zweites ist das Verhältnis von Oxidschicht, zu elementarem Aluminium viel schlechter, außerdem kann sich der Druck in einem Plättchen besser verteilen, so dass Spallation und MDM womöglich gar nicht einsetzen.
(Es wäre gut, wenn Du eine Quelle nennen könntest, die Aluminium in Plättchenform verwendet, dann könnten wir auch endlich vergleichen, ob Kaolinit den Strukturen nicht ähnlicher ist als Aluminium, wie es meine Quellen andeuten).
Abgesehen davon, dass Harrits und Jones Veröffentlichung immer mehr in ihre Bestandteile zerfällt und unhaltbarer wird, je genauer man sich die dort aufgestellten Behauptungen ansieht, ist damit
nicht einer der angesprochenen Widersprüche der Thermittheorie aufgelöst.
Antworten
Marcus [06.05.2009 08:10]Wissenschaftlicher Hintergrund
Zitat: Gibt man Fluorine dazu, entweicht kein AlO2 mehr in der Thermit-Reaktion, sondern der Sauerstoff steht für Gasdruckbildung zur Verfügung
Ich wollte Dir nicht vorenthalten, was ich gefunden habe. Offensichtlich ist die Behauptung es könne Fluor verwendet worden sein nicht nur spekulativ, sondern kontraproduktiv, denn die Gasproduktion behindert die Ausbreitung der Flammenfront in einer nicht gekapselten Verbrennung. Ist das Thermit hingegen gekapselt kann es tatsächlich die Brandgeschwindigkeit erhöhen. Bei einer Anwendung als anstrich ist diese Kapselung jedoch nicht gegeben. Die Sprengwirkung durch Gasentwicklung zu erhöhen ist demnach kontraproduktiv und wir müssen erneut zu dem Schluss kommen, dass Nanothermit in der Art, wie es nach Harrit und Jones Verwendung gefunden haben soll, nicht funktionieren kann.
"It was found that the addition of Teflon in an open burn configuration hinders the reaction due to a loss of liberated fluorine gas to the surroundings resulting in less energy to propagate the reaction and a higher rate of incomplete combustion."
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-06012007-132204/unrestricted/Watson_Kyle_Thesis.pdf
In einer offenen Konfiguration liegt die Geschwindigkeit der Verbrennung mit Aluminium und Teflon bei lediglich 4,249 m/s, erst mit Molybdän als Sauerstofflieferant steigt sie auf über 400m/s (aber ist Molybdän gefunden worden?):
"Peak flame speeds of 4.249 m/s, 410.636 m/s, and 456.559 m/s were obtained for the nano Al samples of Al/Teflon, Al/ MoO3/Teflon, and Al/ MoO3 composites, respectively." (S.33)
Wird die Versuchsanordnung abgeschlossen steigert sich die Brenngeschwindigkeit enorm (nur unter diesen Umständen kann die Gasproduktion die Reaktion beschleunigten):
"Composites with the 50nm Al particles exhibited peak flame speeds of 837.498 m/s, 957.216 m/s, and 960.234 m/s for the Al/Teflon, Al/MoO3/Teflon, and Al/MoO3 composites, respectively." (S. 42)
...
"However the Al/Teflon reaction had the slowest flame speed in the nano Al reactions." (S. 44)
In Fig. 7 auf Seite 14 von "Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe " sieht man deutlich einen Silizium-Peak. Leider scheint Siliziumoxid die Brennrate drastisch zu verringern:
"For pure Fe2O3 + Al reactions, results show that the sol−gel synthesized materials (40 m/s) exhibit increased velocities over the physically mixed materials (9 m/s) by approximately 4 times. This trend is not observed, however, upon addition of SiO2 to the thermite mixture; ternary thermites with 40 wt % SiO2 showed decreased burn velocities of 0.02 m/s for sol−gel prepared thermites compared to 0.2 m/s for their physically mixed counterparts. The observed trends are believed to be caused by the unique mixing between the Fe2O3 and SiO2 phases resulting from the two synthesis techniques."
http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jp0534481#jp0534481AF3
Ausgehend von den genannten Brennraten gehe ich hier von einer offenen Konfiguration der Versuche aus. Zum sprengen wird man das Zeug wohl nicht verwenden können.
Kommen wir zum Energietransfer bei Nanothermitreaktionen.
"The B-Fe2O3 reaction was more efficient in transferring energy into the steel, 46% of its heat of reaction, than Al-Fe2O3, 10% of its heat of reaction, based largely on the lower contribution of losses by radiation and convection."
http://etd.lib.ttu.edu/theses/available/etd-03012009-180811/unrestricted/Crane_Charles_Thesis.pdf
Da kein Bor gefunden wurde stehen nur 10% der freigesetzten Energie vom Al-Fe2O3 für die Erwärmung des Stahls zur Verfügung. Aus dem Papier von Harrit et. al. geh leider nicht hervor, ob dieser Faktor berücksichtigt wurde. Harrits Spekulationen von 10 - 100 Tonnen müssen demnach verzehnfacht werden.
Da wir auf der anderen Seite gesehen haben, dass Silizium die Brenngeschwindigkeit herabsetzt ist zu vermuten, dass es dann auch zu weniger Gasproduktion kommt, welche den Energietransfer behindert, so dass unter diesen Umständen der Faktor kleiner als 10 sein könnte.
Doch wenn das Material lediglich als Farbe aufgetragen wurde, wie es die Splitter andeuten würden (wenn es sich um Nanothermit handeln würde, wovon ich nicht überzeugt bin, solange der Kaolinitvergleich unwidersprochen im Raum steht) wäre es während der Reaktion heruntergetropft und hatte wahrscheinlich Feuer ausgelöst, aber die Träger nicht geschwächt (mal abgesehen davon, dass geschwächte Träger in Kern oder Fassade im Widerspruch zu den Beobachtungen stehen).
Schon wieder zeigt sich dass die von Harrit et. al. vorgebrachten Vermutungen den Tatsachen nicht standhalten. Zum Einen wäre Teflon ungeeignet die Sprengwirkung zu erhöhen, wenn das Thermit in einem Farbaufstrich verwendet worden wäre, zum Anderen gibt es zwar schnellere Mischungen, aber keinerlei Hinweise darauf, dass sie auch eingesetzt wurden.
Die Behauptung, es könne Teflon gewesen sein zeigt damit eigentlich nur, dass Harrit und Jones sich nicht einmal die Mühe gemacht haben den wissenschaftlichen Hintergrund ihrer Behauptungen zu verstehen.
Abgesehen davon hast Du noch keinen der angesprochenen Widersprüche mit der Thermittheorie aufgeklärt, ist das ein Neglekt Deinerseits oder hast Du dazu einfach nichts zu sagen und versuchst sie zu ignorieren, weil sie so eklatant im Kontrast zu Jones Behauptungen stehen.
Antworten
Sitting-Bull [06.05.2009 16:38]Antw.: Wissenschaftlicher Hintergrund
Zitat: In einer offenen Konfiguration liegt die Geschwindigkeit der Verbrennung mit Aluminium und Teflon bei lediglich 4,249 m/s, erst mit Molybdän als Sauerstofflieferant steigt sie auf über 400m/s (aber ist Molybdän gefunden worden?)
Yes, hatte wir auch schon ein zwei Mal.
Zumindest Molybdän-Sphären.
Was gleich die Frage aufkommen lässt, ob du jemals auch nur eine meiner deutschen Übersetzungen bzw. Arbeiten von mir oder den Scholars gelesen hast.
http://www.journalof911studies.com/articles/WTCHighTemp2.pdf
So, the existence of the molybdenum spherule is evidence of a previously molten state, as with the iron and aluminosilicates also mentioned in the paper. At around 2,610 to 2,623 ºC (4,753 ºF), molybdenum has one of the highest melting points of all pure elements, although the addition of other elements would lower it. Molybdenum is used to improve the strength of steels at high temperatures, and was included in some of the pressure vessel steels A 302, A 533, A542, and A514-65. (See page 17 or "43 of 86" from NIST NCSTAR 1-3A, their report on structural steel specifications.)
Antworten
Marcus [06.05.2009 17:31]Zumindest Molybdän-Sphären.
Womit dann wohl bewiesen wäre, dass es sich bei den Farbsplittern nicht um Nanothermit handelt, denn das Spektrum das wir beim USGS finden (
http://pubs.usgs.gov/of/2005/1165/graphics/MOLYBDENUM-01.jpg) zeigt nun wirklich keinerlei Übereinstimmung mit den von Harrit et. al. gezeigten Spektren, womit klar sein dürfte, dass in diesen Proben kein Molybdän vorhanden war - und der Mo-Peak wird auch sicher nicht verdeckt (ich hätte die Frage aber genauer formulieren sollen, denn es ging mir natürlich um Molybdän in den untersuchten Verbindungen und nicht in der Umwelt).
Tatsächlich ist Molybdän in unserer Industriegesellschaft recht häufig ist und wird u.a. bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freigesetzt:
http://www.imoa.info/HSE/environmental_data/environment/atmosphere.html
Man findet es dann zum Beispiel in Flugasche (die hatten wir auch schon mal in dieser Diskussion):
http://en.wikipedia.org/wiki/Fly_ash
(Sieht auch kugelich aus, was da im Bild gezeigt wird). Entstehen tun diese Kügelchen wie schon erwähnt in Verbrennungsprozessen, deren Temperaturen dafür durchaus ausreichen:
http://www.motorlexikon.de/?I=957
eine weitere Quelle für das Element könnnen Beschichtungen in Motoren sein:
http://www.motorlexikon.de/?I=957
Damit haben Harrit et. al. also mit ihren Spektren selbst bewiesen, dass ihr angebliches Thermit keine Molybdän-Verbindungen enthielt. Abgesehen davon findet man Molybdän ohnehin in urbanen Gegenden, so dass aus dem Vorhandensein nicht auf thermitische Verbindungen geschlossen werden kann.
Wiedereimal ist nichts belegt, die Arbeit von Harrit et. al. bleibt unzureichend, ohne fundierte Grundlage und offensichtlich ohne Hintergrundrecherche, wie ich sie in den letzten Tagen angestellt habe. Und das einzige was Du zur Verteidigung vorbringen möchtest ist ein völlig irrelevanter Fund von (höchstwahrscheinlich) Flugsasche, die aber von Harrit und Jones in keiner Weise mit den gefundenen Splittern in Verbindung gebracht wird.
Deine Argumente werden langweilig, kannst Du das nicht besser? Wenn ich immer Recht habe, macht das Hin und Her einfach keinen Spaß.
Antworten
Sitting-Bull [06.05.2009 18:43]Antw.: Zumindest Molybdän-Sphären.
Marcus, wenn man wie du mit einer blinden Agenda-Brille an etwas herangeht, wird man das schon so sehen können wie du. Der grundsätzliche Unterschied ist aber Chemie 1. Klasse. Bei den Spektralanalysen hauptsächlich der roten Schicht der Nano-Matrix handelt es sich um die Begutachtung eines AUSGANGSstoffes für eine Reaktion, bei den Eisenreichen, silikatreichen oder Molybdänreichen Sphären aber eindeutig um einen REAKTIONSRÜCKSTAND. Die graue Schicht konnte bisher noch gar nicht bis ins letzte entschlüsselt werden. Zudem besteht rein wissenschaftlich immer noch die Möglichkeit, dass MEHRERE Varianten eines Sprengstoffes verwendet worden sind, was man nicht a priori ausscjhließen kann, vor allem nicht, wenn man schon bestätigterweise EINE unreaktionierte Form dessen gefunden hat.
Antworten
Marcus [07.05.2009 08:07]Ausgangsstoff für Spekulation
Zitat: Bei den Spektralanalysen hauptsächlich der roten Schicht der Nano-Matrix handelt es sich um die Begutachtung eines AUSGANGSstoffes für eine Reaktion
Du hast also in der ersten Klasse Chemie gehabt, kein Wunder, dass da nicht viel hängen geblieben ist. Elemente entstehen nicht aus dem nichts, wenn Molybdänverbindungen in den Rückständen vorkommen, dann müssen sie auch im Ausgangsstoff vorhanden gewesen sein - Du solltest Dich bei Deiner Grundschullehrerin beschweren.
Und ganz wie zu erwarten war, taucht auch in den Rückständen der DSC-Versuche nicht plötzlich ein neues Element auf (Fig. 21 und 25).
(Willst Du mich hier etwa verarschen, ich kann nicht glauben, dass Du das jetzt ernst meinst?
Als Nächstes war es wahrscheinlich eine Supernova, welche die Türme zum Einsturz brachte, nur in der können nämlich die Schweren Elemente aus leichteren entstehen.)
Zitat: Die graue Schicht konnte bisher noch gar nicht bis ins letzte entschlüsselt werden.
Wo hast Du das denn her? In Fig. 6 sind die Spektren der grauen Schicht dargestellt, da ist auch kein Molybdän drin, noch nicht einmal Aluminium.
Zitat: Zudem besteht rein wissenschaftlich immer noch die Möglichkeit, dass MEHRERE Varianten eines Sprengstoffes verwendet worden sind, vor allem nicht, wenn man schon bestätigterweise EINE unreaktionierte Form dessen gefunden hat.
Wissenschaftlich gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass noch andere Varianten Anwendung fanden. Und nachdem ich gezeigt habe, dass die Behauptung, es handle sich bei der roten Schicht (nur dieser wurden von Harrit et. al. thermitische Eigenschaften zugeschrieben) um Thermit wissenschaftlich unhaltbar geworden ist, kramst Du die nächste wilde Vermutung aus der Kiste, das ist ziemlich schwach.
Einzelne Worte in Großbuchstaben zu schreiben ist nicht sehr überzeugend, aber offensichtlich bist Du am Ende mit Deiner Argumentation und klammerst Dich nur noch an spekulative Strohhalme - und selbst die scheinen sehr zerbrechlich zu sein.
Du ignorierst weiterhin die
fünf Widersprüche in Zusammenhang mit der Thermittheorie - ich warte schon seit mehr als 10 Tagen auf eine Reaktion dazu.
Antworten
Sitting-Bull [07.05.2009 19:22]Antw.: Ausgangsstoff für Spekulation
Ich hatte reagiert, werde aber nicht wie du eine Schallplatte auflegen oder stets in den nächsten Posts immer wieder drauf verlinken. Für solche Beschäftigungstherapien stehe ich nicht zur Verfügung, sorry.
Die mögliche Quellen für Molybdän hattest ja schon selbst gesagt, wenn sie nicht Ausgangsstoff eines Nano-Thermit waren. Wie diese Molybdän-Spähren allerdings entstanden sein sollen habe ich noch nicht gelesen, oder überlesen? Egal, das bleibt Spekulation. Behauptest du jetzt auch wie Dr. Frank Greening, dass die Ausgangsstoffe in irgendeiner sehr unbekannten chemischen Verbindung vorlagen, die schon bei 1.200 °C hätten solche Kügelchen formen können?
Ich bin jedenfalls erstaunt, wie schnell und gut sich eure "Debunker"-Quellen immer rumsprechen. Du bist immer auf der Höhe der Zeit, wenn es um irgendwelche neuen sinnlosen Einwürfe geht, ehrlich, das meine ich als Kompliment.
Das Zeug ist m.E.n. eindeutig identifiziert, und dürfte da nicht vorkommen. Steven Jones will deswegen sich auch mehr der Frage widmen, WER das hätte produzieren können, als wie man es hätte legen können oder was es angeblich alles auch NICHT sein könnte.
Ansonsten kann ich hier nur Occam's Razor bemühen. Wenn wirklich jeder einzelne Fakt Sprengung sagt, wird es auch eine gewesen sein. Der arme Professor Jones ist jedenfalls schon ziemlich genervt von all den vermeintlich noch zu erledigen Vergleichstests oder fehlenden Falsifizierungsversuchen, die noch zu erledigen wären, damit man wirklich zu 100% genau bestimmen könne, ob und um welche Thermit-Art genau es sich gehandelt hat.
Fakt bleibt auch, so lange keiner eine bessere Hypothese aufbringt, die ALLE forensischen Phänomene besser erklärt (die reichlichen Mengen geschmolzenen Metalls, Temperaturen von Hot Spots an der Oberfläche von 750° eine Woche nach dem 11.9.2001 ohne sichtbare Brände und nach Feuerlöscharbeiten und Regenfällen, die kleinen eisenreichen Kügelchen, die nur bei Hochtemperaturen entstehen, der geschmolzene Beton, der Meteorit, der angeblich as hot as inner earth war, die ohne Spannungsrisse gebogenen Träger, die Schlacke-Reste, die sich als Thermit-Reaktions-Rückstand entpuppt haben, drei Monate lang dauernde Brände, der Schwall geschmolzenen Etwas aus dem Südturm, das Rot-Glühen der Türme vor deren Einstürzen wie von Hubschrauberpiloten berichtet, sowie die hellgrauen Qualmwolken ähnlich denen von Aluminium-Oxid)
ist diese mal einfach gültig. Und das sind nur die reinen forensischen. Von den Umständehalber Beweisen, wie die Ermittlungsvertuschung, das Nichtsuchen nach Sprengstoffresten, die Vernichtung von Beweismitteln, das Lächerlichmachen von alternativen Hypothesen von Top-Nano-Thermit-NIST-Experten, sowie nicht zu vergessen die berühmten Features der Einstürze selbst (Geschwindigkeit, Symmetrie, Staubwolken, kein Beton übrig, Überlebende im 5. Stock des Nordturms ohne dicke Trümmerschicht darüber, Sprengswolken, Explosionszeugen, augenscheinliche Sabotage von Brandmelde- und Löscheinrichtungen, WTC 7) mal ganz abgesehen.
PS: Hier wird noch mal näher beleuchtet, warum man sich so verzweifelt gegen den Befund wehrt:
Truth hurts.
http://www.911truth.org/article.php?story=20090506155958670
Antworten
Marcus [08.05.2009 09:02]Antw.: Antw.: Ausgangsstoff für Spekulation
Zitat: Ich hatte reagiert, werde aber nicht wie du eine Schallplatte auflegen oder stets in den nächsten Posts immer wieder drauf verlinken.
Aber ich habe doch stets neue Argumentente gegen die Thermittheorie vorgebracht, dass Du nicht in der Lage warst, diese zu widerlegen und ich auf weitere Details aufmerksam machen musste, weil Du sie offenbar nicht gelesen hast, ist nicht mein Problem.
Was jetzt kommt ist lediglich eine Referenz auf die bisherige Diskussion und ausschließlich dafür gedacht Deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen (da Du offensichtlich schon vergessen hast, wie jeder der Vorgebrachten Punkte widerlegt wurde). Dem unbeteiligten Leser empfehle ich gleich zum letzten Absatz hinunterzuscrollen, da das alles nichts mit der Nanothermitdiskussion zu tun hat.
Zitat: Wie diese Molybdän-Spähren allerdings entstanden sein sollen habe ich noch nicht gelesen, oder überlesen?
Flugasche wurde schon sehr früh in diesem Thread erwähnt:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1389/gesucht=flugasche#id2035
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014/gesucht=flugasche#id2039
In diesem Zusammenhang war noch nicht von Molybdän die Rede, aber das habe ich ja nach kurzer Recherche ergänzen können (was nur Zeigt, dass Du Dich mit alternativen Erklärungsmöglichkeiten überhaupt nicht auseinandersetzt).
Zitat: Ich bin jedenfalls erstaunt, wie schnell und gut sich eure "Debunker"-Quellen immer rumsprechen.
Wissenschaftliche Artikel, Doktorarbeiten usw. sind jetzt "Debunker"-Quellen? Das zeigt eigentlich nur, wie Du Dich in dieser Diskussion festgefahren hast.
Zitat: Du bist immer auf der Höhe der Zeit, wenn es um irgendwelche neuen sinnlosen Einwürfe geht, ehrlich, das meine ich als Kompliment.
Auf der Höhe der Zeit sicherlich, aber nicht sinnlos, sonst hättest Du ja Gegenargumente bringen können.
Zitat: Das Zeug ist m.E.n. eindeutig identifiziert
"Deines Erachtens nach" kennzeichnet deutlich eine persönliche Meinung, die, wie wir gesehen haben nicht durch wissenschaftlich haltbare Fakten gestützt wird. Du hast ein Recht dazu, eine falsche Meinung zu haben, abe Du kannst nicht erwarten, dass diese von anderen ohne zu hinterfragen akzeptiert wird.
Zitat: Ansonsten kann ich hier nur Occam's Razor bemühen. Wenn wirklich jeder einzelne Fakt Sprengung sagt, wird es auch eine gewesen sein.
Occams Rasiermesser (
http://plato.stanford.edu/entries/ockham/#4.1) ist eine feine Sache, aber er macht eine Unterscheidung zwischen zwei gleichwertigen Erklärungen. Würde jeder Hinweis tatsächlich für eine Sprengung sprechen, bräuchte man ihn nicht.
Wie ich gezeigt und du nicht widerlegen konntest ist das aber noch nicht einmal der Fall. Schon die von mir angesprochenen
Zitat: 5 Widersprüche
schließen die Sprengtheorie aus, wenn man Occams Rasiermesser ernsthaft anwenden wollte. Ganz zu schweigen von Harrits und Jones Veröffentlichung, deren Grundlage und Schlussfolgerung ich in diesem Forum unterminiert habe.
Zitat: Der arme Professor Jones ist jedenfalls schon ziemlich genervt von all den vermeintlich noch zu erledigen Vergleichstests oder fehlenden Falsifizierungsversuchen, die noch zu erledigen wären
Ja es kann schon ziemlich nervig sein, wenn man ungenau arbeitet und einem das ständig unter die Nase gerieben wird.
Zitat: damit man wirklich zu 100% genau bestimmen könne, ob und um welche Thermit-Art genau es sich gehandelt hat.
Deiner Meinung nach ist das natürlich nicht notwendig, aber wenn es nicht das propagierte Thermit war, dann ist daraus vernünftiger Weise nicht ableitbar, dass es sich um eine andere Sorte handeln müsse, auf die man lediglich
keinerlei Hinweise gefunden hätte.
Zitat: Fakt bleibt auch, so lange keiner eine bessere Hypothese aufbringt, die ALLE forensischen Phänomene besser erklärt
Kommst Du schon wieder mit überholten Punkten, die wir schon vor Ewigkeiten ausdiskutiert haben - willst Du mich solange anöden, bis ich vor dem Computer einschlafe und keine Widerworte mehr gebe?
Zitat: Hot Spots an der Oberfläche von 750° eine Woche nach dem 11.9.2001
Was im Widerspruch zur Sprengung steht, wie kannst Du dann nach Occham auf eine solche schließen?
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1665/gesucht=satellitenbilder#id1675
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1665/gesucht=molten#id1685
Zitat: die kleinen eisenreichen Kügelchen, die nur bei Hochtemperaturen entstehen
Wie zum Beispiel in
Verbrennungsmotoren:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1389/gesucht=flugasche#id2035
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014/gesucht=flugasche#id2103
Zitat: der geschmolzene Beton
Das ist neu. Beton kam in der Verschalung der Böden vor, wie soll der denn durch eine Sprengung geschmolzen sein (Quelle?)
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/973/gesucht=Beton#id995
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1410/gesucht=Beton#id1526
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1665/gesucht=Beton#id1675
Zitat: der Meteorit, der angeblich as hot as inner earth war
Papierschnipsel hätten dann nicht gefunden werden dürfen (Deine Quelle?).
Meine Beiträge dazu:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1665/gesucht=Meteorite#id1675
Zitat: die ohne Spannungsrisse gebogenen Träger
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/24/gesucht=tr%E4ger#id24
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014/gesucht=tr%E4ger#id2076
Zitat: die Schlacke-Reste, die sich als Thermit-Reaktions-Rückstand entpuppt haben
Hallo? Worüber haben wir denn die letzten Tage diskutiert.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014/gesucht=nanothermit#id2054
und natürlich dieser Thread selbst, der Vollständigkeit halber:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014
Zitat: drei Monate lang dauernde Brände
(Quelle?) Steht das nicht schon wieder im Widerspruch zur Sprengung?
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1579/gesucht=br%E4nde#id1586
Zitat: der Schwall geschmolzenen Etwas aus dem Südturm
ist auch so eine Sache, die von Jones falsch interpretiert wurde und tatsächlich einen
Widerspruch zur Thermittheorie darstellt.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/2014/gesucht=thermittheorie#id2076
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1327/gesucht=wasserfall#id1371
Zitat: das Rot-Glühen der Türme vor deren Einstürzen wie von Hubschrauberpiloten berichtet
Das ist tatsächlich neu für mich (Quelle?). Leuchten Sprengladungen vorher? Oder das Nanothermit?
Zitat: sowie die hellgrauen Qualmwolken ähnlich denen von Aluminium-Oxid
Das sich auf Oberflächen hätte ablagern müssen. Aber wenn Du von den
Squibs sprichst, die bestanden wahrscheinlich nicht aus Aluminiumoxid (wie hätte es auch aus dem Fenster geblasen werden können).
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=squibs#id986
Was Du hier vorbringst gehört überhaupt nicht zu den Aussagen von Harrit und der hier besprochenen Veröffentlichung. Du klammerst Dich lediglich an ein in Anbetracht der Tatsachen unhaltbares Weltbild, das Du aber (wie jedes Mal, wenn Du es in diesem Forum präsentiert hast gezeigt wurde) nicht überzeugend verteidigen kannst. Und statt jetzt Argumente anzuführen, meine Aussagen zum angeblichen Nanothermit zu widerlegen oder anderslautende Quellen anzuführen versuchst Du diese Diskussion zu beenden und alte Punkte wieder aufzuwärmen - das ist traurig.
Zitat: Von den Umständehalber Beweisen
sprechen wir hier nicht. Nur davon, dass Harrit und Jones in ihrem Versuch Nanothermit nachzuweisen versagt haben.
Aber zu Deinen Punkten:
Zitat: die Ermittlungsvertuschung
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/39/gesucht=china#id41
Zitat: Nichtsuchen nach Sprengstoffresten
Das hat Jones ja nachgeholt, aber er hat nichts gefunden, das einer Überprüfung standhalten würde.
Zitat: Vernichtung von Beweismitteln
Trotzdem konnten Prozesse geführt werden:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1389/gesucht=juristischen#id1770
Zitat: Lächerlichmachen von alternativen Hypothesen von Top-Nano-Thermit-NIST-Experten
Sollen das Jones und Co. sein, aber die machen sich mit ihren
unhaltbaren Aussagen doch nur selbst lächerlich. Ich hingegen habe mich in dieser Diskussion sachlicher Argumente und wissenschaftlicher Quellen bedient, um seine Fehler aufzuzeigen.
Zitat: nicht zu vergessen die berühmten Features der Einstürze selbst
Die auch auf
Wunschdenken zurückgehen, wie wir schon gezeigt haben:
Zitat: Geschwindigkeit
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1123/gesucht=Fallgeschwindigkeiten#id1211
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1828/gesucht=fallgeschwindigkeit#id1837
Zitat: Symmetrie
zu WTC 7:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1410/gesucht=symmetrisch#id1511
und zu den Türmen:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/973/gesucht=footprint#id995
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=umkippen#id1052
Zitat: Staubwolken
hatten wir schon
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=squibs#id986
Zitat: kein Beton übrig
ist wohl geschmolzen

jedenfalls hast Du das gerade noch behauptet. Aber Tatsache ist, dass in den Türmen gar nicht so viel Beton vorhanden war (s.o.), der Großteil steckte im Fundament.
Zitat: Überlebende im 5. Stock des Nordturms ohne dicke Trümmerschicht darüber
Was gegen die Sprengung spricht, denn überleben konnten die Menschen im Treppenhaus, weil der Kern erst einen Augenblick später einstürzte:
http://nymag.com/nymetro/news/sept11/2003/n_9189/
Zitat: Explosionszeugen
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=ohrenzeugen#id989
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/914/gesucht=503#id957
Zitat: augenscheinliche Sabotage von Brandmelde- und Löscheinrichtungen
Augenscheinlich? Was soll das heißen? Etwa, dass das Wasserrohr absichtlich zerstört wurde, als die Türme einstürzten?
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/186/gesucht=wasserrohr#id214
Zitat: WTC 7
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1828
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1410
Wir können also festhalten, dass Du derjenige bist der sich verzweifelt gegen die Zurkenntnisnahme der Fakten sträubt.
Aber wenn man, wie Du, nichts sachliches mehr zu sagen hat, dann ist das sicherlich eine schmerzliche Wahrheit, die man erst einmal akzeptieren muss.
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Ernst [08.05.2009 10:05]Antw.: Antw.: Antw.: Ausgangsstoff für Spekulation
Zitat: Zitat: das Rot-Glühen der Türme vor deren Einstürzen wie von Hubschrauberpiloten berichtet
Das ist tatsächlich neu für mich (Quelle?) Leuchten Sprengladungen vorher? Oder das Nanothermit?
Diese Meldung kam um 10:07, 20 Minuten vor dem Einsturz.
Siehe
http://wtc.nist.gov/NCSTAR1/PDF/NCSTAR%201-8.pdf
Völlig konsistent mit der offiziellen Version. Wie das ein Thermitiker uminterpretiert, ist erstaunlich, aber nicht ungewöhnlich.
An dieser Stelle Danke an Marcus für die sachlichen Entgegnungen.
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Sitting-Bull [11.05.2009 19:06]Antw.: Antw.: Antw.: Ausgangsstoff für Spekulation
Marcus, mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass du auch meine 2. Antwort gelöscht hast. Das war einer deiner wenigen bisherigen Pluspunkte, die Unzensiertheit deines Forums. Falls du meinst, dass dies der richtige Weg ist, werde ich dein Forum nicht länger mit der Wahrheit qäulen- du solltest aber zumindest den Mut haben, dies hier stehen zu lassen:
Mach doch was du willst- ist schließlich deine Seite, und ich verstehe schon, dass du hier das Sagen behalten willst- deine Glaubwürdigkeit wird das aber trotzdem kaum steigern, wenn du hier die Quellen für geschmolzenen Beton, etwas das NIEMALS mit organischen Feuern hätte passieren können, gerade heraus löscht.
Noch was: Schau dir mal die Gesamtheit deiner Punkte an. Du musst jeden einzelnen Punkt, der für eine Sprengung spricht, mit anderen Erklärungen und willkürlicheren Hyopthesen ersetzen. Das ist eine klare Verletzung von Occams Razor.
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Marcus [12.05.2009 07:56]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Ausgangsstoff für Spekulation
Du hast recht, möglicherweise war ich da etwas voreilig. Bitte mach doch einen neuen Diskussionsstrang dazu auf, dann schaue ich mir Deine Quellen zu angeblich geschmolzenem Beton an.
Zitat: Du musst jeden einzelnen Punkt, der für eine Sprengung spricht, mit anderen Erklärungen und willkürlicheren Hyopthesen ersetzen.
Da ich keine Behauptungen aufstelle, sondern lediglich die Argumente der Verschwörungsanhänger untersuche brauche ich das nicht. Auf der anderen Seite ist eine Sprengungshypothese solange in Frage zu stellen, solange nicht jeder angesprochene Widerspruch aufgeklärt ist.
Zitat: Das ist eine klare Verletzung von Occams Razor.
Occams Rasiermesser unterscheidet zwischen gleichwertigen Erklärungen. Solange es unaufgeklärte Widersprüche in der Sprenghypothese gibt ist sie aber nicht als Gleichwertig anzusehen.
Occams Rasiermesser unterscheidet nicht zwischen willkürlichen Erklärungen.
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