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Michael Schreiber [04.06.2009 18:57]Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Meines Wissens soll es aus den entführten Flugzeugen 9-13 Telefonanrufe gegeben haben. VT'ler bestreiten das: es sei kein dauerhafter Handyempfang in großer Höhe möglich. Drei Fragen dazu:
1. Wie ist diesbezüglich der Stand in der Diskussion zwischen VT und OVT: War Handyontakt überhaupt möglich?
2. Gibt es irgendwo im Web ein möglichst umfassende Dokumentation Wer - von wann bis wann - mit wem - aus welchem Flugzeug - mit welchem Telefon(Handy,Sitztelefon) - worüber telefoniert hat. Bin dankbar für jeden Link!
3. Und jetzt wieder mein Spezialgebiet: Wilde Spekulationen!
Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum die Entführer Telefongespräche überhaupt zulassen sollten.
a) Ich würde JEDE Kommunikation, auch der Passagiere untereinander, weitestmöglich unterbinden: Passagiere könnten so Widerstandsmaßnahmen absprechen.
b) Erst Recht würde ich Kommunikation nach außen(Telefon) unterbinden: Passagiere und vor allem Crewmitglieder könnten sich Tips von Fachleuten zum Überwältigen der Entführer holen.
c)Absolut fatal wäre es für die Entführer, wenn sie nach dem Einschlag des 1. Flugzeuges ins WTC noch Telefongespräche zulassen in den 3 übrigen Flugzeugen zulassen: Sobald Passagiere und Crew durch Telefonate erfahren, daß sie in den Händen von Selbstmordattentätern sind, werden sie alles versuchen, um die Entführer zu überwältigen.
Also:Warum?
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Marcus [05.06.2009 07:20]Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Zitat: War Handyontakt überhaupt möglich?
Es waren nicht nur Handies, sondern auch Bordtelefone der Flugzeuge. Hanyempfang ist aber auch in großer Höhe nicht ausgeschlossen.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/585/gesucht=handy#id591
Zitat: Wer - von wann bis wann - mit wem - aus welchem Flugzeug - mit welchem Telefon(Handy,Sitztelefon) - worüber telefoniert hat.
Ja.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/585/gesucht=Telefonanrufe#id600
Zitat: Wilde Spekulationen!
Vielleicht waren sich die Terroristen nicht bewusst, dass Mobiltelefone in Flugzeugen funktionieren (sonst hätten sie diese ja auch nutzen können um sich besser abzusprechen).
Zitat: Passagiere und vor allem Crewmitglieder könnten sich Tips von Fachleuten zum Überwältigen der Entführer holen.
Das ist lächerlich. Es gibt keine Tipps, wie man einen bewaffneten Mann überwältigt. Solange bei der Entführung davon ausgegangen wird, dass die Passagiere nicht in Gefahr sind ist es immer sicherer auf die Forderungen der Entführer einzugehen.
Deshalb haben die Terroristen den Passagieren auch nie mitgeteilt dass sie die Flugzeuge als Waffen einsetzen wollten, sondern haben erzählt sie würden nur umkehren.
Bei einem Terrorakt geht es darum Angst zu verbreiten. Ein Kommunikationsverbot wäre da kontraproduktiv. Wahrscheinlich sind die Terroristen davon ausgegangen, dass es keine Rolle mehr spielt sobald sie sich im Cockpit verbarrikadiert haben.
Zitat: Sobald Passagiere und Crew durch Telefonate erfahren, daß sie in den Händen von Selbstmordattentätern sind, werden sie alles versuchen, um die Entführer zu überwältigen.
Und genau das ist bei Flug 93 auch geschehen, aber in den anderen Fliegern war nicht bekannt, dass es Selbstmörder waren. Wie in dem von Mir verlinkten Artikel gezeigt, gab es bei den 1000 Entführungen seit 1947 immer nur dann Widerstand unter den Passagieren, wenn als Ziel der Entführung der Absturz bekannt war. In allen anderen Fällen war es bisher sicherer den Entführern nachzugeben (genau darauf haben sich die Entführer wohl verlassen). Ohne die Verspätung von Flug 93 hätte es dort auch keine Widerstand gegeben.
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Michael Schreiber [05.06.2009 12:37]Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Danke für die Links, viele gute Info's!
Ich fasse zusammen: Aus den Maschinen wurden insgesamt 29 Telefongespräche geführt:
AA11: 4
UA 175: 5
AA77: 3
UA93: 17
- alle 25 Gespräche aus den 3 letzteren Maschinen wurden geführt, NACHDEM die erste ins WTC gerast war.
- alle 20 Gespräche aus den beiden letzten Maschinen wurden geführt, nachdem beide WTC-Maschinen gecrasht waren.
Es war ohne Frage ein verhängnisvoller Fehler der Entführer, diese 20/25 Gespräche zuzulassen:
Solange Passagiere und Crew von einer normalen Entführung ausgehen, kooperieren sie.
Sobald sie aber wissen, daß sie in den Händen von Selbstmordattentätern sind, versuchen sie das Cockpit zu erobern. Was ja dann im Falle von UA93 den Plan der Entführer auch tatsächlich scheitern ließ.
Die Vermutung von Marcus, die Entführer hätten vielleicht nicht gewußt, daß Handys da oben funktionieren können, greift nicht, denn die meisten Gespräche wurden von Sitzplatztelefonen geführt.
Ach ja, Fragen zu den Sitzplatztelefonen(ich habe noch bei keinem meiner 18 Flüge eines gesehen)
- in allen 4 Fliegern gab es die: ist das Standard bei AA und UA?
- kann man von denen aus einfach so ohne Freischaltung der Crew telefonieren? Und hinterher wird bezahlt oder ist es gar kostenlos?
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Marcus [05.06.2009 14:31]Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Die drei Telefonate aud Flug 77 wurden kurz nach der Entführung gemacht und teilweise unterbrochen, wahrscheinlich weil die Entführer telefonate verhindern wollten. Es wird berichtet, dass die Passagiere in den hinteren Teil der Maschine gebracht wurden.
Also haben die Entführer auf mitbekommen, das telefoniert wurde und versucht das zu unterbinden.
Zitat: Es war ohne Frage ein verhängnisvoller Fehler der Entführer, diese 20/25 Gespräche zuzulassen:
Wie man an den Telefonaten sieht haben sie deshalb versucht diese zu unterbinden. Nur bei Flug 93 ist das nicht geschehen, vielleicht war es schon egal, nachdem die ersten beiden Anschläge erfolgreich waren.
Zitat: Ach ja, Fragen zu den Sitzplatztelefonen(ich habe noch bei keinem meiner 18 Flüge eines gesehen)
Das kann mehrere Günde haben, entweder gehörtest Du nicht zum Flugpersonal, oder bist nicht erster Klasse geflogen.
Zitat: kann man von denen aus einfach so ohne Freischaltung der Crew telefonieren? Und hinterher wird bezahlt oder ist es gar kostenlos?
Hättest Du die von mir in diesem Zusammenhang genannte Seite studiert wüßtest Du, dass sie teilweise mit Kreditkarte funktionierten.
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Nemo [05.06.2009 18:13]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Zitat: «…dass sie teilweise mit Kreditkarte funktionierten»
Mit Kreditkarten kann telefoniert werden aber nicht «collect» auf Kosten des Angerufenen, wie es im Fall von Barbara Olson Flug AA 77 behauptet wurde.
Eine Untersuchung über Handy-Telefonate im Flugzeug hat zudem folgendes ergeben: «Es sind keine Handy-Gespräche über 2000 m Höhe möglich – es ist kein Verbindungsaufbau ab 700 m Höhe möglich.» Das bezieht sich selbstverständlich auf das Jahr 2001. Heute können Handy-Gespräche bei einigen Fluggesellschaften mit Hilfe einer Satellitenverbindung geführt werden.
Bemerkenswert finde ich das Telefongespräch der Flugbegleiterin Betty Ong: «4 Entführer seien von den Sitzen 2A, 2B, 9A, 9B aufgestanden – die angeblichen Entführer hätten den Passagier von Sitz 10 B mit einer Art Spray getötet, das Augenbrennen und Atembeschwerden verursacht habe.» Tödliche Sprays (Giftgas?) das gibt es doch sonst nur in Agentenfilmen. Ist man dieser Sache mal nachgegangen?
http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/betrug/betrug14_unmoegliche-handy-telefonate.htm
Beim durchlesen einiger Threads ist mir außerdem folgende Fehleinschätzung aufgefallen. Es geht um den Lichtblitz, der zu erkennen ist, bevor oder während das Flugzeug in den WTC-Turm einschlägt. Deine Erklärung: «Es handelt sich wahrscheinlich um einen Aluminium-Blitz, als dieses auf die Fassade trifft»
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/749/gesucht=Blitz#id1795
Der Witz an der Sache ist, dass die Flugzeugnasen der Airliners nicht aus Aluminium bestehen, sondern aus Kohlefaser oder aus glasfaserverstärkten Kunststoffen. Dahinter verbirgt sich ein Radarsystem und zur Abdeckung müssen Materialien verwendet werden, die für Radarstrahlen (kurzwellige elektromagnetische Wellen) besonders gut durchlässig sind. Eine Aluminiumhülle würde wie ein Faradaysche Käfig die Radarwellen abschirmen.
Antworten
Ernst [06.06.2009 10:54]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Antworten
Michael Schreiber [06.06.2009 13:31]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Zitat Marcus:
"Wie man an den Telefonaten sieht haben sie deshalb versucht diese zu unterbinden. Nur bei Flug 93 ist das nicht geschehen, vielleicht war es schon egal, nachdem die ersten beiden Anschläge erfolgreich waren."
Sehr unwahrscheinlich:
-Erstens konnten ja die Entführer vor den Telefonaten gar nicht wissen, ob die WTC-Flugzeuge erfolgreich waren.
-Und zweitens: Hey, das sind fanatische, akribisch vorbereitete Profis. Selbst WENN sie wußten, daß die WTC-Flieger Erfolg hatten, legen sie doch deshalb die Hände nicht in den Schoß! Die ziehen das Ding 100%-ig durch, das ist ihre Mission, ihre letzte Aktion im Leben, die sie Monate/Jahre vorbereitet haben.
Zitat Marcus:
"Das kann mehrere Günde haben, entweder gehörtest Du nicht zum Flugpersonal, oder bist nicht erster Klasse geflogen."
Gab es Sitzplatztelefone nur in der 1.Klasse und für Flugpersonal?
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Marcus [07.06.2009 08:09]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Zitat: Mit Kreditkarten kann telefoniert werden aber nicht «collect» auf Kosten des Angerufenen, wie es im Fall von Barbara Olson Flug AA 77 behauptet wurde.
Aber wenn man die "0" drückt bekommt man den Operator an die strippe, aauch ohne Kreditkarte, genau das ghat Barbara Olsen gemacht:
http://www.911myths.com/html/barbara_olson.html
Zitat: «Es sind keine Handy-Gespräche über 2000 m Höhe möglich – es ist kein Verbindungsaufbau ab 700 m Höhe möglich.»
Ich weiß nicht, woher Andreas von Bülow diese Informationen hat, aus der Realität stammen sie jedoch nicht. Das in der USA noch verwendetet C-Netz hat eine Reichweite von 15 - 20 km:
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/585/gesucht=handys#id600
Zitat: Tödliche Sprays (Giftgas?)
"At 8:19, Ong reported: "The cockpit is not answering, somebody's stabbed in business class-and I think there's Mace-that we can't breathe-I don't know, I think we're getting hijacked." She then told of the stabbings of the two flight attendants."
http://killtown.911review.org/chart.html#Betty_Ong
Mace - Tränengas ist nicht tödlich aber frei verkäuflich. Wie kommst Du auf Giftgas?
Zitat: Es geht um den Lichtblitz, der zu erkennen ist, bevor oder während das Flugzeug in den WTC-Turm einschlägt.
Eine andere Eklärung könnte sein, dass es sich hier um eine statische Entladung handelt, oder dass es ein gemisch aus verschieden Materialien handelt, dass beim Aufschlag verbrennt (durch die kinetische Energie) und die Fassade bestand aus Aluminium, es könnte sein, dass das schon genügt hat:
http://911review.com/errors/phantom/st_impact.html
http://911review.com/errors/phantom/flash.html
Antworten
Marcus [07.06.2009 08:41]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Telefonanrufe aus den entführten Flugzeugen.
Zitat: Erstens konnten ja die Entführer vor den Telefonaten gar nicht wissen, ob die WTC-Flugzeuge erfolgreich waren.
Aber wenn der Zeitplan eingehalten wurde, dann brauchten sie das auch nicht wissen.
Zitat: fanatische, akribisch vorbereitete Profis.
Fanatisch ja, aber Profis sollten mehr erfahrung haben, als nur einen einzigen Anschlag.
Du soltest auch im Hinterkopf behalten, dass die Tyoen auch glaubten, nach ihren Anschlägen von 70 Jungfrauen im Paradies belohnt zu werden - ist das rational?
Zitat: Die ziehen das Ding 100%-ig durch
Das habe sie doch auch. Nachdem alle anderen Flugzeuge (voraussichtlich) ihr Ziel erreicht hatten spielte es doch überhaupt keine Rolle mehr ob die Passagiere telefonierten oder nicht. Im Gegenteil, wenn das Ziel Angst und Schrecken war, dann unterstützten die Anrufe dieses Ziel. Dass die Passagiere sich zusammentun und das Flugzeug zum Absturz bringen würden (was da tatsächlich passiert ist wir man aber nie erfahreen) war vielleicht nicht erwartet worden, weil sich die Terroristen im Cockpit sicher fühlten.
Zitat: Gab es Sitzplatztelefone nur in der 1.Klasse und für Flugpersonal?
"the American Airlines Boeing 757 is fitted with individual telephones at each seat position"
Jeder Sitzplatz bei American Airlines ist demnach mit einem Telefon ausgestattet:
http://www.911myths.com/index.php/American_Airlines_Flight_77_Calls
Hier ist eines in Shanksville gfunden worden:
http://americanhistory.si.edu/Militaryhistory/collection/object.asp?ID=28
siehe auch:
http://www.businessweek.com/magazine/content/02_39/c3801015.htm#B3801019
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Nemo [07.06.2009 10:17]unmögliche Handyanrufe
Zitat: «Ich weiß nicht, woher Andreas von Bülow diese Informationen hat, aus der Realität stammen sie jedoch nicht. Das in der USA noch verwendetet C-Netz hat eine Reichweite von 15 - 20 km»
Diese Informationen gehen vermutlich auf die Tests von Professor A.K.Dewdney (UWO Kanada) zurück, «der eine Reihe von unterschiedlichen Handy auf einen Flug in einem gemieteten Cessna Kleinflugzeug mitnimmt und nachweist, dass die Telefongespräche des 11.9.2001 die aus den entführten Flugzeugen kommen sollen, soweit sie von Handys geführt wurden, so nicht stattfinden konnten wie im 9/11 Report beschreiben. Über 2500 Meter Flughöhe funktionierte keins der mitgeführten Mobiltelefone.» (ganz nach unten scrollen!)
http://www.911video.de/ex/de11.htm
Handy-Netz-Antennen sind so gebaut, dass sie über den Boden strahlen, wo sich die Benutzer befinden. Die Antennen strahlen nicht in den Himmel, damit man aus Flugzeugen telefonieren kann. Handelsübliche Handys funken mit maximal 0.5 Watt Leistung und müssten die metallische Außenhaut des Flugzeuges durchdringen, welche aber wie ein Faradayscher Käfig die Strahlung abschirmt. Kommt noch dazu, dass bei einer Geschwindigkeit von 800 km/h, nach jeweils 45 Sekunden ein neuer Verbindungsaufbau nötig wäre, wenn man annimmt, dass die Antennen im C-Netz im Abstand von 10 km (genaue Angaben habe ich keine gefunden) stehen.
Antworten
Marcus [07.06.2009 10:57]Antw.: unmögliche Handyanrufe
Und trotzdem benutzen Passagiere ihre Mobilteelefone während des Fluges:
"What we found was disturbing. Passengers are using cellphones, on the average, at least once per flight, contrary to FCC and FAA regulations"
http://www.spectrum.ieee.org/aerospace/aviation/unsafe-at-any-airspeed
siehe dazu auch:
http://911research.wtc7.net/planes/analysis/phonecalls.html
Dewdney machte seine Versuche übrigens über einer Stadt, wo die Dichte der Funkmasten größer und die Sendeleistung geringer ist. Über dünn besiedeltem Land sieht das ganz anders aus:
http://www.911myths.com/index.php/AK_Dewdney_and_Project_Achilles
Und es kommt hinzu, dass die Technik 2001 besser für solche Anrufe geeignet war, als heutige:
http://www.rense.com/general56/cellpp.htm (letzter Kommentar)
Zitat: Außenhaut des Flugzeuges durchdringen, welche aber wie ein Faradayscher Käfig die Strahlung abschirmt.
Falsch: Faradaysche Käfige schirmen nur von außen nach innen ab, haben also keinen Einfluss auf die Strahlung des Handys und Handy erhöhen in der Regel ihre Sendeleistung, wenn sie schlechten Empfang haben, aber zu den damals verwendeten Geräten habe ich keine Informationen.
Zitat: neuer Verbindungsaufbau
Wird die Verbindung nicht weitergereicht?
Antworten
Nemo [07.06.2009 21:28]Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
Zitat: «Falsch: Faradaysche Käfige schirmen nur von außen nach innen ab, haben also keinen Einfluss auf die Strahlung…»
Deine Aussage kann nicht stimmen, das fällt selbst einem Laien auf: «Der Mikrowellenofen ist ein Beispiel für einen Faradayschen Käfig, bei dem gewissermaßen Innen und Außen vertauscht ist. Der metallene Garraum schirmt die Umgebung von der starken Mikrowellenstrahlung innerhalb des Ofens ab.»
http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_Käfig
Zitat: «Wird die Verbindung nicht weitergereicht?»
Das ist zutreffend. Die Übergabe von einer Basisstation zur nächsten (Handover) dürfte allerdings das Telefonieren im Flugzeug stark beeinträchtigen – schlechte Gesprächsqualität bis hin zum Gesprächsabbruch – falls es überhaupt möglich ist.
Antworten
Marcus [08.06.2009 07:56]Antw.: Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
Antworten
Marcus [08.06.2009 17:36]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
Zitat: schlechte Gesprächsqualität bis hin zum Gesprächsabbruch
Und davon wird auch berichtet, ganz zu schweigen von den Verbindungsversuchen, die nicht zustande gekommen sind.
Es wurde nicht behauptet, dass die Verbindung einwandfrei zustande kommt, aber es scheint auch nicht per se unmöglich zu sein.
Antworten
Nemo [08.06.2009 23:55]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
«Ein Handy im Flugzeug hat aber noch ein weiteres Problem: Es kann nur horizontal aus den Flugzeugfenstern strahlen und nicht senkrecht nach unten durch die Metallhülle des Flugzeugs.»
«Basisstationen, die nicht direkt unter dem Flugzeug sind, sondern durch die Fenster erreichbar am Horizont, können wiederum nicht verwendet werden, weil das für Handys bei uns übliche GSM-System aufgrund der Signallaufzeiten nur maximale Entfernungen von 35 km gestattet und auch mit der hohen Relativgeschwindigkeit eines Jets aufgrund des starken Dopplereffekts nicht klarkäme.»
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20886/1.html
Umso erstaunlicher ist, dass angeblich Todd Beamer unter diesen Umständen aus Flug UA 93, 13-15 Minuten mit dem Handy telefonieren konnte. Möglicherweise ist aber dieser Anruf ohnehin ein Mythos. Das FBI hat im Massaoui-Prozess ein Einzelverbindungsnachweis von Todd Beamers Handy vorgelegt, der eigentlich nichts beweist und keinerlei Sinn macht.
http://www.911komplott.de/index.php?option=com_content&task=view&id=382&Itemid=27
Antworten
Marcus [09.06.2009 09:10]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
Zitat: das für Handys bei uns übliche GSM-System
GSM war am 11. September 2001 in den USA noch nicht so üblich. CDMA und ANALOG schon eher:
http://911review.org/brad.com/sept11_cell-phones/engineer_tech.html
Diese alten Handys haben mehr Leistung und arbeiteen in einem anderen Frequenzbereich, beide steigert die Chancen auf einen Verbindungsaufbau.
Aber deine Quelle sagt auch:
"Während des Flugs und sogar während Start und Landung waren immer wieder Telefongespräche aus den Flugzeugen aufgebaut worden."
Es ist also nicht ausgeschlossen mit dem Handy aus einem Flugzeug zu telefonieren, nur über die Gefahren kann diskutiert werden.
Deine 2. Quelle:
"Nach Berichten verschiedener Medien hielt Todd Beamer während des Fluges ein 13-minütiges Telefongespräch mit einer Telefonvermittlungsperson mittels eines im Flugzeug fest installiertem Telefons."
Also hat er
nicht mit dem Handy telefoniert!
Bitte lies doch Deine Quellen gründlich.
Bei Flug 93 kommt hinzu dass die meisten Handytelefonate geführt wurden, als es die Reiseflughöhe bereits verlassen hatte und in der Sendemast befand sich nicht weit entfernt:
http://www.debunk911myths.org/topics/Cell_phones
und das scheint mir nicht im Widerspruch zur damals verwendetet Technik zu stehen:
http://www.datasync.com/~rsf1/cell-air.htm
Zusammen mit der Tatsache dass Handytelefonate, laut Deiner Quelle während des Fluges, tatsächlich zustande kommen, erscheinen mir Deine Argumente unzureichend.
Antworten
okami [09.06.2009 15:54]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: unmögliche Handyanrufe
Der Anruf von Barbera Olson hat laut FBI Untersuchung niemals stattgefunden,oder sagen wir besser er dauerte genau 0 Sekunden. Aber interressant ist auch der angeblich letzte Anruf von Flug 93 bei dem der Anrufer folgendes zu dem Operator Glen Cramer am Notruftelefon gesagt haben soll:
"We're being hijacked, we're being hijacked!" the man screamed down his mobile phone. "We confirmed that with him several times," Cramer said, "and we asked him to repeat what he said. He was very distraught. He said he believed the plane was going down. He did hear some sort of an explosion and saw white smoke coming from the plane, but he didn't know where. And then we lost contact with him."
Antworten
Marcus [09.06.2009 16:42]er dauerte genau 0 Sekunden
Antworten