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Forum: Pseudowissenschaft

Übersicht: Verschwörungen - 9-11

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Michael Schreiber [06.06.2009 19:38]Welche Verschwörungstheorien gibt es eigentlich ?

Im Zusammenhang mit 9/11 wird ständig von Verschwörungstheorien gesprochen. Dabei gibt es gar keine! Oder doch?
Deshalb meine Frage an die VT-Fraktion: Gibt es Verschwörungstheorien, die den gesamten Ablauf des 11. September zu erklären versuchen? Könnt Ihr dazu ein paar Links, Bücherempfehlungen, etc. hier einstellen? Welche VT ist Eures Erachtens realistisch, woran glaubt Ihr?
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Michael Schreiber [06.06.2009 19:51]Antw.: Welche Verschwörungstheorien gibt es eigentlich ?

Der Grund für diesen Thread: Viele Argumente gegen die OVT (Offizielle Verschwörungstheorie) lassen sich genausogut umdrehen. Ein Beispiel:
Die OVT wird bezweifelt, weil einem völlig unerfahrenen Piloten wie Hani Hanjour das schwierige Anflugmanöver auf's Pentagon nicht zugetraut werden kann. Aber: wie soll es anders gewesen sein? Die Black Box wurde gefunden, und selbst wenn sie gefälscht sein sollte: Warum sollte das FBI dann so eine aberwitzige Flugkurve in die Black Box hineinfälschen, das erregt doch nur Verdacht?
Ihr seht: Das Fragen-Stellen-Spiel funktioniert auch andersrum!
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Marcus [07.06.2009 10:35]Antw.: Antw.: Welche Verschwörungstheorien gibt es eigentlich ?

Noch besser ist es, wenn man sich informiert und dann zum Beispiel feststellt, dass Flugmanöver weder aberwitzig, noch schwierig war.
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1921/gesucht=flugman%F6ver#id1972

Aber auf eine in sich konsistente Erklärung der Vorgange aus der Sicht der Verschwörungsanhänger wäre ich auch sehr gespannt.
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Nemo [10.06.2009 09:51]so oder so Verschwörungstheorien

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber selbst die offizielle Version muss als Verschwörungstheorie betrachtet werden, die von einer geheimen Absprache (Verschwörung) mehrerer Al-Qaida Leuten ausgeht. So gesehen sind die Skeptiker der offiziellen Story nicht zwingend Verschwörungstheoretiker, vorausgesetzt man anerkennt, dass sämtliche Theorien nicht lückenlos zu beweisen sind.

Skeptisch werde ich jeweils, wenn einfache Erklärungen für komplizierte Sachverhalte gebracht werden. Etwa der Anflug aufs Pentagon. Ein außerordentlich kompliziertes Flugmanöver: 330° Kurve im Sinkflug, um schließlich mit 800 km/h dicht über dem Boden ein Gebäude zu treffen. Berücksichtigt man, dass Hanjour niemals zuvor im Cockpit einer Boeing 757 gesessen ist, dann ist die Sache umso erstaunlicher. Der Simulator einer Boeing 727, der von Hanjour einige Stunden benutzt wurde, hat wenig mit dem einer 757/767 zu tun:

«Eine Boeing 727 und 757/767 unterscheiden sich grundlegend. Letztere wurden Jahrzehnte später entwickelt, sind für 2 statt 3 Personen im Cockpit ausgelegt; durch die Computer in der 757/767, die den Flugingenieur (die dritte Person) ersetzen, unterscheiden sich die Instrumente wesentlich, und selbst die primären Fluginstrumente sind eine neue Generation, so werden diese Daten z.T. auf Bildschirmen dargestellt, während die 727 ausschließlich mit konventionellen, uhrenartigen Instrumenten ausgestattet war.»
http://infowars.wordpress.com/2007/08/13/911-die-marchen-des-spiegel/

Um das zu veranschaulichen, ist hier das Bild vom Cockpit einer Boeing 727
http://www.airliners.net/photo/1027064/
und das Bild einer Boeing 767 (vergleichbar mit 757).
http://www.lindauer-fly.ch/fotogallerie_gross/Cockpit%20und%20Kabine/Continental/Boeing%20767-200/CK%20Continental%20B%20767-200%20Cockpit%2002.jpg
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Marcus [10.06.2009 10:26]Antw.: so oder so Verschwörungstheorien

Zitat: Skeptisch werde ich jeweils, wenn einfache Erklärungen für komplizierte Sachverhalte gebracht werden.

Das ist Seltsam, denn in der Regel sind es die VTler, die vereinfachte Erklärungen liefern, die dann in Details nicht den Tatsachen entsprechen..

Zitat: Ein außerordentlich kompliziertes Flugmanöver

Genau das haben wir doch schon diskutiert? Das Manöver war in wirklichkeit ganz einfach, eine lange Kurve bei gleichzeitigem Sinkflug (das kann sogar der Autopilot).
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1921/gesucht=flugman%F6ver#id1972
und
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/1921/gesucht=flugman%F6ver#id1989
Vergisst Du so etwas absichtlich?

Zitat: so werden diese Daten z.T. auf Bildschirmen dargestellt, während die 727 ausschließlich mit konventionellen, uhrenartigen Instrumenten ausgestattet war.

Was das Cockpit der 757/767 viel übersichtlicher macht und damit einfacher zu bedienen als eine 727. Selbst Hobbypiloten würden sich da wahrscheinlich auskennen und die wichtigsten Instrumente identifizieren können. An Ende ging es aber nur noch darum, den Steuerknüppel festzuhalten - da gehört keine Flugkunst dazu.

"Die Manöver selbst kann man sich in dieser Animation verdeutlichen, ignoriert man die wenig hilfreichen Kommentare, dann schient die Flugbahn nicht so ungewöhnlich, wenn man Höhe verlieren möchte: http://www.youtube.com/watch?v=DzR-q0ijbV0
Am Ende des Videos (etwa zwei Sekunden vor dem Aufprall – hier endet die Aufzeichnung des Flight Data Recorders(FDR)) befindet sich das Flugzeug etwa 180 Fuß über NN. Der Flugschreiber zeigt 180 Fuß an, auf der anderen Seite befindet sich das Pentagon auf einer Höhe von 40 Fuß. Damit befand sich das Flugzeug zu dieser Zeit nur noch 140 Fuß (oder 42m über dem Boden), mit einem Fehler von 75 Fuß (bzw. 22m) und die Lampen standen noch etwas erhöht (ca. 75 Fuß, 22m) und dürften bis zu 40 Fuß (12m) hoch gewesen sein. Das ist deutlich innerhalb der Fehlermarge und berücksichtigt noch nicht, dass der Sinkflug weiter fortgesetzt wurde."
http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/forum/Verschwoerungen/9-11/312
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Nemo [10.06.2009 14:50]Flugkünste

Zitat: «Das Manöver war in wirklichkeit ganz einfach, eine lange Kurve bei gleichzeitigem Sinkflug (das kann sogar der Autopilot).»


«Bei dem Flugmanöver ins Pentagon handelt es sich um eines der schwierigsten Flugmanöver, die überhaupt mit so einem Verkehrsflugzeug durchzuführen sind.» Nikki Lauda (Boeing 767-Pilot)
http://www.medienanalyse-international.de/wdr911.html
Und der Lauda ist nun wirklich nicht als VT-ler bekannt.

Der Autopilot greift auf einen digitalen Flugplan zurück und es lassen sich nur Flughäfen einprogrammieren und anfliegen. Um ein Gebäude wie das Pentagon zu treffen ist man auf die komplizierte Handsteuerung angewiesen. Dazu braucht man sehr gute fliegerische Kenntnisse.

Hanjour ist allerdings dadurch aufgefallen, dass er keine Prüfung bestand, die für eine Übernahme als Pilot notwendig gewesen wäre.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hani_Hanjour
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Marcus [10.06.2009 16:04]Antw.: Flugkünste

Zitat: eines der schwierigsten Flugmanöver

Dann hat Nicki Lauda nicht das von mir verlinkte Video gesehen. Die Kurve die da geflogen wurde, stellt für niemanden eine Herausforderung dar, der auch nur mal an einem Flugsimulator gespielt hat.
siehe dazu:
http://mosaik911.de/html/kamikaze-kurve_.html

Zitat: Der Autopilot greift auf einen digitalen Flugplan zurück und es lassen sich nur Flughäfen einprogrammieren und anfliegen.

Du hast offensichtlich noch keine Flugsimulation ausprobiert, es gibt eine Anzahl weitere Automatiken, um einen gegeben Kurs zu halten, oder die Sinkrate bzw. Flughöhe festzulegen:
"At about 10:00, the autopilot was turned off, and remained off for the remaining three minutes of the flight."
http://flight77.info/docs/autopilot_AA77_UA93_study.pdf

Zitat: Hanjour ist allerdings dadurch aufgefallen, dass er keine Prüfung bestand

Das ist wieder nur die halbe Wahrheit, er war trotzdem ein ausgebildeter Pilot:
http://mosaik911.de/html/amateurpiloten_.html
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Nemo [10.06.2009 20:46]Antw.: Antw.: Flugkünste

Zitat: « Die Kurve die da geflogen wurde, stellt für niemanden eine Herausforderung dar, der auch nur mal an einem Flugsimulator gespielt hat.»


PC-Flugsimulatioren haben mit der Realität relativ wenig zu tun. Wenn man nicht sehr viel Equipment hat ist die Bedienung ausserdem kaum adäquat nachvollziehbar. Realistischer ist diesbezüglich schon ein Full-Flight-Flugsimulator, obwohl auch der eine echte Maschine nicht ganz ersetzen kann.
http://www.specialflights24.de/special_flug_simulator.htm

Scott Andersen Development Manager von Microsoft Flight Simulator X sagt dazu folgendes: «Ich war selbst Pilot einer Luftfahrtsgesellschaft und habe auch Leute ausgebildet. Erst wird man vier Wochen am Boden in den Grundbegriffen ausgebildet, bevor es überhaupt zu einem Flugsimulator geht. Dort verbringt man zwei weitere Wochen mit Training. Anschließend kommt etliche Zeit an Theorie dran und schlussendlich steigt man in ein echtes Flugzeug. Dort werden dann erneut hunderte von Übungsstunden fällig. Danach übernimmt man erste Passagierflüge und ist immer noch nicht für den Linienflug qualifiziert. Das alles erreicht man nicht mit einem Flugsimulator.»
http://www.demonews.de/interviews/index.php?artikel=1001
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Marcus [11.06.2009 08:41]Antw.: Antw.: Antw.: Flugkünste

Zitat: Wenn man nicht sehr viel Equipment hat ist die Bedienung ausserdem kaum adäquat nachvollziehbar.

Die Terroristen hatten aber nicht nur eine Ausbildung am Simulator, sondern zahlreiche Flugstunden, auch auf größeren Maschinen.

Deine Quelle:
"Scott: Also, ich denke, dass das eine sehr sensationslüsterne Sache in den Medien war. Ich meine, die Terroristen konnten den Flugsimulator zum Training benutzen und das taten sie eben auch."
Zusammen mit der vorhandenen Flugerfahrung dürfte das wohl genügen. Man muss schließlich bedenken, dass die Entführer es nicht auf eine perfekte Dreipunktlandung abgesehen hatten, sonder nur darauf, mit einem Flugzeug in ein Gebäude zu rasen.

Eine detaillierte Zusammenfassung der Flugqualifikationen findet sich hier:
http://www.911myths.com/html/flight_school_dropouts.html
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