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Forum: Pseudowissenschaft

Übersicht: Verschwörungen - 9-11

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Kaptain_Kabul [13.09.2006 16:09]Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

Diese Homepage hat mich völlig überzeugt:

http://www.thebestpageintheuniverse.net/c.cgi?u=911_morons

Genau so sieht es aus!

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René [13.09.2006 18:24]Antw.: Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

Hehe, geile Cartoons! :)
Und der Schwachsinn mit dem Geldschein ist ja mal wieder der Oberhammer...
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Salvador [13.09.2006 19:55]Antw.: Antw.: Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

Naja, meine Sorte Humor ist es nicht...
... über den "Beweis" will ich mal gar nix sagen...
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Kaptain_kabul [14.09.2006 02:14]Antw.: Antw.: Antw.: Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

Warum nicht Salvadore?

Warum nicht?

Antworten

Salvador [14.09.2006 14:18]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

Was jetzt, der Humor oder der "Beweis"?
Ich nehm mal den "Beweis" grins

Also, um das für die anderen hier auch nachvollziehbar zu machen, ohne dass sie diese mit Fäkalausdrücken und üblen Beschimpfungen gespickte Seite auch noch lesen müssen:
Der Typ argumentiert ja folgendermaßen:
9/11 kann keine Verschwörung von machvollen Kreisen des US-Regierungsapparates gewesen sein, weil die Verschwörungstheoretiker noch leben und ihre Argumentation im Netz zu finden ist. Denn wenn, sagen wir, das CIA keine Skrupel hatte, tausende Menschen im WTC zu ermorden, warum schließen sie dann jetzt keine Internetseiten und ermorden die VTs?

Hier wird also eine Inkonsequenz behauptet. Aber:
1.) Eine Inkonsequenz ist kein Beweis. Selbst wenn das Besagte tatsächlich inkonsequent wäre, könnte es natürlich dennoch zutreffen. (Es wäre wohl weniger wahrscheinlich, aber keineswegs auszuschließen.)
2.) Ein solches Verhalten wäre auch nicht zwangsläufig inkonsequent.

Zu (2) muss ich wohl ein wenig ausführlicher werden.

Zunächst einmal: Es gibt sehr viele verschiedene Zweifel an der offiziiellen 9/11-Variante. Einige beschränken sich ja lediglich auf Fragen wie die nach der schnellen Hervorzauberung der Täterliste o.ä., nicht alle also involvieren einen Mordverdacht gegenüber CIA, FBI usw.

Aber nehmen wir mal eine Version mit Mordverdacht, z.B. die "internal job"-Hypothese.
Auch hier ist ein solches Handeln nicht zwangsläufig inkonsequent. Wenn wir probeweise annehmen, dass irgendein Teil des US-Regierungsapparats beim Einsturz der Türme nachgeholfen hat, wäre das Ermorden von Kritikern und das Löschen aller kritischen Stimmen kaum eine besonders kluge oder notwendige Maßnahme. Denn bisher glauben ja noch mindestens 90 % der Menschen in der westlichen Welt der offiziellen Darstellung und hegen gar keinen Verdacht - weitere Operationen wären also gar nicht zwingend notwendig.

Und sie wären nicht nur unnötig, sondern auch äußerst riskant. Welche Webseiten mal online waren, kann man rekonstruieren. Wenn es nun zu einer ganzen Reihe "ungeklärter" Todesfälle ausgerechnet von Leuten kommen würde, die mit 9/11-VT-Seiten oder -filmen aufgetreten wären, dann würde das auffallen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass SEHR VIELE Leute erst dann richtig hellhörig würden. Viel mehr, als wenn man Seiten unbehelligt im Netz lässt, die sowieso eine Mischung aus klugen Fragen und offensichtlich blöden Antwoten sind.

Selbst das Löschen von Webseiten würde die Frage aufwerfen, warum die US-Regierung so heftig zensiert.

Das tatsächlich praktizierte Vorgehen hingegen hat die Skeptikergemeinde nicht übermäßig vergrößert. Wenn ich einen Inside Job verschleiern wollte, würde ich auch eher völlig unsinnige Gerüchte über ferngesteuerte Flugzeuge, Aliens usw. erfinden und streuen, um die 9/11-Skeptik insgesamt in die Schublade unseriöser Verschwörungstheorien zu stecken.

Außerdem noch was am Rande: Die US-Regierung hat, auch wenn sie an 9/11 völlig unschuldig gewesen ist, natürlich ein Interesse, dass möglichst viele Leute der offiziellen These glauben. Denn wenn sich eine signifikante Minderheit oder gar eine Mehrheit der Leute die Meinung bilden würden, dass 9/11 ein Massenmord verübt von der US-Regierung gewesen sei, ist die Regierung in bösen Problemen, auch wenn sie ganz und gar unschuldig sein sollte.
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René [15.09.2006 19:54]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Warum es kein InsideJob/Regierungsverschwörung war

"Wenn ich einen Inside Job verschleiern wollte, würde ich auch eher völlig unsinnige Gerüchte über ferngesteuerte Flugzeuge, Aliens usw. erfinden und streuen, um die 9/11-Skeptik insgesamt in die Schublade unseriöser Verschwörungstheorien zu stecken."

Danke, mit Deinen Argumenten kann man wenigstens arbeiten! :)
Genau das macht mich glaube ich so wütend. Verschwörung hin oder her: Millionen Internetnutzer vertiefen sich in irgendwelche Spinnereien und werden so davon abgehalten wirklich kritisch zu sein. D.h. Fragen zu stellen, die tatsächlich für Regierungen gefährlich werden könnten. Langsam fange ich auch an, an eine Verschwörungstheorie zu glauben: Die ganzen 911-Mythen sind in Wahrheit Propaganda von der CIA, um Ablenkung zu schaffen. Oh oh, Salvador, nicht, dass wir plötzlich einen Unfall haben...;)
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Salvador [15.09.2006 20:31]Unfallgefahr

@Rene,
cool
Das wollen wir mal nicht hoffen, dann würde es ja nix mit Deinem vielverpsrechenden Diplomarbeitsprojekt zwinker

Kann mich nur anschließen: Kritische Fragen stellen ist erste Staatsbürgerpflicht und es gibt genug Ungereimtes, nicht nur im Zusammenhang mit 9/11.

Warum geraten die Leute so schnell vom Fragen zum (ausführlichen und manchmal sehr merkwürdigen) Antworten? Mal als Denkanstoß für Deine Diplomarbeit: Kennst Du Terry Pratchett? Ihmzufolge funktioniert die Scheibenwelt mit einem zusätzlichen Element gegenüber unserer normalen Welt, nämlich mit "Narrativium". Will sagen: Dort passiert immer jenes Ereignis, was zusammen mit den vorangegangenen eine sinnvolle Geschichte ergibt. ICh denke, das ist eine kluge anthropologische Aussage, so funktionieren wir Menschen wirklich. Nur sehr selten können wir uns zusammenreißen, offen und wachsam zu bleiben und nur denjenigen Schritt gedanklich zu gehen, der auf gesicherten Boden tritt, denn allzu verlockend ist es, Ungereimtes zu einer neuen, wieder schön spektakulären oder zumindest alles verständlich erklärenden Geschichte zusammenzubacken.

Da nehme ich mich auch nicht aus, mit mir gehen auch gerne die Pferde durch...

Dazu braucht es leider keine CIA, aber es ist für die US-Regierung sicher ebenso erleichternd wie bedrohlich (weil man natürlich so auf gefährliche Schlüsse kommen kann, diese aber auch im Wust des Unsinns untergehen).
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René [15.09.2006 21:32]Antw.: Unfallgefahr

Na klar kenne ich Terry Pratchett! :) Bin allerdings gerade erst bei meinem 2. Roman ("Gevatter Tod", vorher habe ich "Schweinsgalopp" gelesen).
Was Du (bzw. er) beschreibst, ist gar nicht so dumm.
So funktioniert eben das Gehirn: Es sucht immer Zusammenhänge, ob man will, oder nicht. Wenn man dann alles passend zusammenbastelt (z.B. zu einem schicken Video, oder in suggestiven Frage-Antwort-Spielen), dann ist man eben schnell geneigt Quatsch zu glauben. Da kann man nur gegen ankommen, indem man dann jedes Detail wieder auseinandernimmt.
Vielleicht kommen wir so der Wahrheit näher. Die liegt irgendwo begraben, zwischen US-Propaganda und einem ganzen Haufen Spinnern...
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Salvador [15.09.2006 22:19]Die Philosophen der Rundwelt

Ich persönlich finde die Romane mit den Stadtwachen von Ankh-Morpork am sympathischsten, vor allem Sam Mumm grins
Das Narrativium ist halbwegs gründlich theoretisch beschrieben in "Die Philosophen der Rundwelt", wo allerdings leider nur jedes zweite Kapitel von Pratchett ist und es entsprechend etwas langweilig zugeht.

"Vielleicht kommen wir so der Wahrheit näher. Die liegt irgendwo begraben, zwischen US-Propaganda und einem ganzen Haufen Spinnern..."
Ja, so würde ich das auch sehen (, auch wenn man es natürlich etwas freundlicher formulieren kann).
Antworten

Kaptain_kabul [16.09.2006 20:11]Antw.: Die Philosophen der Rundwelt

Na gut Maddox ist ein rüpelhafter Egomane der allen in die suppe spuckt.(der betreiber dieser Page)

Aber auch wenn sein Art nicht nett ist und natürlich die Verschörer einmal nicht konsequent sein könnten, führen seine Bilder doch recht plastisch vor Augen, wie Absurd ein Regierungskomplott mit Sprengungen ist.

Es gibt sogar ein paar NUTZ die in den Foren munkeln Maddox wäre selbst teil der Verschwörung ^^




Deine Scheibenweltargumentation finde ich persönlich sehr kreativ.
Ich stimme zu. Terry Pratchett ist ein begnadeter Sezierer der menschlichen Gesellschaft.

Mein persönlicher Favorit ist übrigens der Quästor der Unsichtbare Universität-- Der sich immer auf dem hauchdünnen Drahtseil zwischen Wahnsinn... und noch viel grösserem Wahnsinn befindet.





Antworten

Salvador [16.09.2006 20:28]Noch ein Pratchett-Fan :)

Die UU ist auch gut, stimmt :)

Ich denke, die Comics führen nicht unbedingt plastisch vor Augen, wie absurd diese oder jene Theorie ist, sondern sie SUGGERIEREN es recht geschickt. Satire ist Satire und kein Beweis, sie darf bissig und böse sein, wenn sie witzig ist. Aber sich argumentativ auf sie zu stützen, das ist dann doch etwas zu viel des Guten.
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Kaptain_Kabul [16.09.2006 20:54]Antw.: Noch ein Pratchett-Fan :)

Eigentlich nicht:

Eigentlich zeigt er ein militärisches Argument gegen die Sprengungstheorie.

Eine Kommandooperation, welche ein solches Unterfangen ja wäre, lässt sich in dieser Grössenornung nicht Geheimhalten, da die Anzahl der Mitwisser nicht zu kontrollieren ist.
Man benötigt Sprnegmeister,Militär,wissenschaftler, usw.usw.

Chaostheorie wenn man so will, schon vor 100 jahren von CLausewitz postuliert.

Je mehr Einflussgrössen, desto geringer die Aussicht auf Erfolg.

Die Friktion innerhalb einer solchen Operation lässt sich nicht miteinbeziehen und das Scheitern dieser Operation, dass mit ziemlicher Sicherheit in deren Aufdeckung mündet, hätte katasrophale Auswirkungen auf die Operatoren.

Eine Operation die kein ausgebildeter Militärstratege eingehen würde, aus einfachen wirtschaftlichen Überlegeungen heraus.

Der Gewinn einer solchen Operation rechtfertigt nicht das unabsehbare Risiko.


Natürlich ist es trotzdem möglich.
Aber Maddox zeigt hier recht simpel wie Absurd die Vorstellung ist.

Er suggeriert mir das sie Absurd ist.
Aber er hat recht. Seine einfache Darstellung trifft den kern der Sache.





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Frings [16.09.2006 22:32]Irre

Herrlich, wie Irre über ein Thema diskutieren, von dem keiner eine Ahnung hat.
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Salvador [17.09.2006 13:34]Antw.: Irre

So viele Leute müssten da nun auch nicht eingebunden gewesen sein.

Aber natürlich hast Du Recht, dass der Umstand, dass eine Reihe Leute bei einem Inside Job involviert wären, auf mögliche Täter hätte abschreckend wirken müssen.

Nur: Vergleichen wir das mal z.B. den Vorgängen beim Bau derjenigen Atomwaffen, die (zumindest bis zur Fertigstellung, in einem Fall aber bis heute) der Weltöffentlichkeit verborgen wurden: Israel, Pakistan, Indien. Da sind noch viel mehr Leute involviert, und trotzdem hat Israel es geschafft, dass die Öffentlichkeit bis heute bloß mutmaßen kann, dass sie die Bombe haben, aber nix Genaues wissen; trotzdem haben Pakistan und Indien es geschafft, die Bombe erst zu bauen und dann einer halbwegs entsetzten Weltöffentlichkeit zu eröffnen (per Atomtest), dass sie sie schon haben.

Vielleicht hinkt der Vergleich. Aber es ist eben keineswegs so völlig unplausibel, dass ein paar Dutzend Leute zum Dichthalten bewegt werden müssen und dies auch gelingen könnte.
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Salvador [17.09.2006 13:50]Zitat Maddox

Ich zitiere mal aus dem Comic, um zu verdeutlichen, dass Satire nicht mit argumentativen Mitteln, sondern mit der Überzeichnung arbeitet - was man dann auch als solche nehmen muss und nicht als "Beweis":

"How will we get the thousands of FBI agents, firefighters, demolition experts, scientists, CIA, rescue workers, police, airline pilots, NSA, the majority of the House of Representatives, air traffic control, high-level military contractors, and the entire Bush administration to keep it secret?"

Nehmen wir mal die Inside Job-Hypothese:
Was hat das FBI damit zu tun? Selbst wenn man eine Mitwirkung bei der Beseitigung des Stahls annehmen wollte, würde doch eine Order an den höchstrangigen Beamten vor Ort reichen, den Stahl in Sicherheit zu bringen - Erklärungen wären nicht mal notwendig, und die nachgeordneten Beamten würden auch nicht unbedingt Fragen stellen und müssten schon gar nicht eingeweiht werden.

2.) Warum soll die Feuerwehr mit drin stecken? Wenn eventuelle Sprengsätze nicht gerade völlig offensichtlich angebracht wären - was man ausschließen kann, weil kein Überlebender aus den Türmen davon berichtet hat-, hätte kein Feuerwehrmann was davon mitbekommen müssen und schon gar nicht eingeweiht sein. Warum? Um sich in Sicherheit zu bringen? Es sid doch genug Feuerwehrleute gestorben...

3.) Wissenschaftler: Warum? Wie man Gebäude einstürzen lässt, dürfte in Sprengerkreisen seit Jahrzehnten hinreichend bekannt sein. Kein Wissenschaftler hätte involviert werden müssen.

4.) Die CIA: Wie viele hätten nun wirklich daran beteiligt sein müssen? "Die CIA" oder eher nur eine Hand voll Leute?

5.) Rettungskräfte: siehe Feuerwehrleute.

6.) Polizei: siehe FBI, nur noch viel klarer. Normale NYPD-Polizisten stellen bestimmt keine Fragen, wenn ihnen jemand sagt, der Stahl müsse sichergestellt werden.

7.) Piloten: haben mit dieser Hypothese nix zu tun, sind nach dieser Hypothese im Flugzeug gewesen und beim Aufprall mit den Entführern und allen FLuggästen gestorben, wie auch die offizielle Variante befindet.

8.) NSA: siehe CIA.

9.) Parlamentarier: Warum sollen die nun schon wieder involviert gewesen sein? Sehe keinen Grund.

10.) Luftraumüberwachung: Hat mit dieser Hypothese auch nix zu tun, sie leugnet ja die Flugzeugentführungen und -aufpralle nicht.

11.) Bleiben die Sprengexperten und eine Hand voll "high-level military contractors" und / oder CIA-Agenten und / oder NSA-Agenten, die für die Hypothese unabdingbar sind.

Beurteile selbst, ob das "thousands" sind, wie Maddox im Comic schreibt.

Satire überzeichnet, Logik argumentiert. Man sollte das nicht verwechseln.

Noch mal: Ich will damit jetzt nicht sagen, dass die Inside Job-Variante zutrifft oder gar zutreffen müsste. Ich wollte nur zeigen, dass sie durch eine witzige Satire, die alles grob überzeichnet und implizit zusammenwirft, nicht widerlegt werden kann.
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Salvador [17.09.2006 13:53]Ach ja die Bush-Admin....

... die hatte ich vergessen:
Auch da würde es reichen, wenn ein Neocon-Staatssekretär involviert wär.
Antworten

René [06.10.2006 14:11]Antw.: Zitat Maddox

Hallo mal wieder,
wie viele Personen zu der potentiellen Verschwörung gehören müssten hängt natürlich zunächst mal davon ab, von welcher Art von Verschwörung man ausgeht. Salvador, so wie ich Dich verstanden habe, wäre in Deiner Theorie alles so abgelaufen, wie es die offizielle Version vorgibt, bloß, dass eben das WTC mit Sprengstoff zum Einsturz gebracht wurde (ich weiß, Du glaubst das nicht unbedingt). Das ist ja noch eine relativ moderate VT im Vergleich zu anderen sehr populären, wie „Loose Change“. Die gehen ja auch davon aus, dass keine Flugzeuge am Pentagon und in Shanksville abstürzten usw. Aber zurück zu Deiner Version:
Man braucht schon mehr Leute, als nur die Ausführenden. Wissenschaftler braucht man z.B. für die Untersuchungsberichte. Sonst würden die ja womöglich darauf kommen, dass die offizielle Version nicht wahr ist. Und an den Untersuchungsberichten haben nicht wenige mitgewirkt.
So etwa für den NIST-Bericht:
200 Experten (davon 85 von NIST und 125 Private/Wissenschaftler), 1000 Interviewpartner
http://wtc.nist.gov/pubs/factsheets/faqs_8_2006.htm, über 90 Experten des 9/11-Reports,
39 Personen des “Senate Select Committee on Intelligence” + 24 des “JOINT HOUSE/SENATE INQUIRY STAFF” für den Kongress Bericht “Joint Inquiry into Intelligence Community Activities before and after the Terrorist Attacks of September 11, 2001”.
Na gut, es hätte jetzt vermutlich nicht jeder davon involviert werden müssen und einige Dinge, wie Zeugenaussagen kann man vielleicht teilweise auch fälschen. Dennoch wäre das Risiko, das damit verbunden ist, kaum überblickbar. Und zudem wäre da ja auch noch das wissenschaftliche Prinzip der Überprüfbarkeit, das zumindest teilweise anwendbar sein dürfte. So etwa bei den Simulationen zum Einsturz des WTC. Die könnten ja andere Wissenschaftler wiederholen und da wäre die Gefahr groß, dass sie falsifiziert werden.
Die Leute, die die Sprengsätze platziert hätten (übrigens ein enormer Aufwand, der tage-, wenn nicht sogar wochenlange Planung und Arbeit vor Ort erfordert), müsste man unbemerkt arbeiten lassen können. Ich weiß, dazu gibt es einige Theorien. Jedenfalls muss man dazu entweder das Sicherheitspersonal involvieren, oder irgendwen, der erklärt es müssten Baumaßnahmen, oder wie auch immer man das tarnen will, durchgeführt werden.
Dann müssten Leute von der CIA in Kenntnis gesetzt sein, weil man ja schließlich erstmal über die Angriffspläne der Terroristen bescheid wissen müsste. Das Ganze müsste dann auch noch vertuscht werden, damit nicht noch irgendwer das Ganze verhindert.
Selbst wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass jemand so was vorhat:
1. Warum begnügt er sich nicht mit den Flugzeugen? Das wäre wahrscheinlich schon Schock genug gewesen. Zumindest um einen Kriegsgrund für Afghanistan zu haben.
(Alleine der Gedankengang erscheint mir schon mehr als absurd: „OK, wir wissen, dass Terroristen das WTC (etc.) mit Flugzeugen angreifen wollen. Das passt uns gut in den Kram. Aber lass uns mal noch Sprengstoff hinzufügen, damit das Gebäude auch garantiert einstürzt.“)
2. WARUM NIMMT MAN NICHT EIN ANDERES SZENARIO, DAS EIN WESENTLICH GERINGERES RISIKO MIT SICH BRINGT?
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taximann [14.02.2009 21:30]Antw.: Antw.: Zitat Maddox

Hallo , nur ganz kurz zum Thema , dass es Tage oder Wochen gedauert hätte , die Sprengsätze anzubringen. In einigen Augenzeugen-Videos mit Interviews von Überlebenden , sprechen diese davom , dass einige Firmen Wochen vor dem 9/11 komplett umgesiedelt wurden , um ganze Etagen frei zu bekommen . Als die Zeugen aus Neugier (wegen Baustellen-Geräuschen ) nachsahen , waren die Etagen komplett leer , d.h. keine Möbel , Telefone , Trennwände etc. . Ausserdem ist der Inhaber der Sicherheits-Firme , die erst seit kurzer Zeit vor 9/11 die WTC Gebäude betreuten , ein Verwandter von GeorgeW.Bush . Ausserdem verweise ich auf das Video mit dem Moment , als Bush , während eines Schulbesuches in Florida , von der Katastrophe benachrichtigt wurde .
1. Beendete er seinen Termin erst 20 Minuten später , als wäre nichts passiert .
2. Behauptete er Tage später bei einem anderen Termin , er hätte den ersten Flugzeug-Einschlag live im TV in der Schule gesehen , leider gab es weder einen Live Bericht darüber im TV , noch war in der Schule ein Fernseher in seiner Reichweite .
Er nahm die Nachricht hin , wie einen einfachen Zustandsbericht.
Gruss
Antworten

René [14.02.2009 22:13]Antw.: Antw.: Antw.: Zitat Maddox

Quellen?!
Antworten

Marcus [15.02.2009 08:58]Antw.: Antw.: Antw.: Zitat Maddox

Zitat: In einigen Augenzeugen-Videos mit Interviews von Überlebenden , sprechen diese davom , dass einige Firmen Wochen vor dem 9/11 komplett umgesiedelt wurden

Kannst Du diese Videos bitte verlinken.

Zitat: Ausserdem ist der Inhaber der Sicherheits-Firme , die erst seit kurzer Zeit vor 9/11 die WTC Gebäude betreuten , ein Verwandter von GeorgeW.Bush .

Und woher hast Du das? Gibt es dazu auch eine Quelle?

Zitat: Ausserdem verweise ich auf das Video mit dem Moment , als Bush , während eines Schulbesuches in Florida , von der Katastrophe benachrichtigt wurde .

Was hat das mit den Sprengsätzen zu tun? Kann Bushs Schulbesuch mit der Platzierung der Sprengsätze in Verbindung gebracht werden?

Zitat: 1. Beendete er seinen Termin erst 20 Minuten später , als wäre nichts passiert .

Nein, das ist keine Bleg für Sprengungen, nur dafür, das Bush langsam von Begriff ist und sich möglicherweise keine Blöße geben wollte indem er schreiend rausrennt und brüllt, dass die USA angegriffen wurde. (Wäre das die von Dir erwartete Reaktion?)

Zitat: 2. Behauptete er Tage später bei einem anderen Termin , er hätte den ersten Flugzeug-Einschlag live im TV in der Schule gesehen , leider gab es weder einen Live Bericht darüber im TV , noch war in der Schule ein Fernseher in seiner Reichweite .

Was beweist das, außer dass Bush nicht der hellste ist und das man in den Tagen nach den Anschlägen die Videos so oft gezeigt bekam, dass eigentlich jeder meinen musste er wäre live dabei gewesen.

Zitat: Er nahm die Nachricht hin , wie einen einfachen Zustandsbericht.

Wie Du selbst Zugibst konnte er nicht wissen, was tatsächlich passierte, weil es keine Fernsehen in der Schule gab, was für ein Verhalten erwartest Du in einer solchen Situation von einem Präsidenten.
(Übrigens: Kennedy reagierte erst Tage später öffentlich auf die Stationierung von Atomraketen auf Kuba. Im Vergleich dazu war Bush sehr schnell.)
Antworten

Ernst [17.02.2009 13:02]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Zitat Maddox

Zitat: Zitat: Ausserdem ist der Inhaber der Sicherheits-Firme , die erst seit kurzer Zeit vor 9/11 die WTC Gebäude betreuten , ein Verwandter von GeorgeW.Bush .
Und woher hast Du das? Gibt es dazu auch eine Quelle?


Ich weiss nicht, ob du aus pädagogischen Gründen nach einer Quelle fragst.
Ich übernehm das mal eben: Nahezu jede VT-Postille (ob Loose Change oder Prisonplanet, ob DRG oder Tarpley, völlig egal) kaut diese Halbwahrheit endlos wieder.
Dabei war Marvin Bush lediglich bis Mitte 2000 im Vorstand einer Firma namens Securecom bzw. Stratesec, die einen Teil des Sicherheitskonzeptes entworfen hatte.
Die personelle Security wurde von anderen Firmen gewährleistet und man kann in den Jahresberichten von Securecom nachlesen, daß 1998 tatsächlich letztmalig das WTC als Aktivposten auftaucht.
Weiterführende links finden sich unter:
http://www.911myths.com/html/stratesec.html

Und wurde auch schon tausendmal durchgekaut.

Die sich ständig widersprechenden Theroretikerlein versuchen einerseits immer zu betonen, wie klein doch der Kreis der Mitwisser war und andererseits fantasieren sie immer neue Komplizen dazu.
Ein Highlight hierzu wäre auch die "umsiedlung einiger Firmen Wochen vor 9/11", wie sie hier auch quellenlos genannt wurde.
Auch das kann man kurz machen: In jedem Bürogebäude der Welt fluktuiert die Mieterschaft, aber unsere kleinen Theroretikerlein finden die Firma ZIM besonders faszinierend, weil es eine israelische Firma ist.
Auch hier alles weitere unter:
http://www.911myths.com/html/zim_shipping.html

Der Hintergedanke: Mossad - wusste vom Anschlag - warnte die Kumpels bei ZIM.

Sind sie nicht nett, die Mossad-Brüder?

Dumm nur, dass der ZIM-Auszug schon seit spätestens April 2001 geplant wurde.

Und so gehts weiter und weiter und weiter und weiter.






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MisterX [19.03.2009 22:14]Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Antw.: Zitat Maddox

Ich finde die ganze Disskussion sehr interessant zu den videos mit den Interviews gibt es hier http://www.wtc-911.de eine gute Sammlung mit den verschiedensten videos zu dem Thema.

Was mich am meisten wundert ist das Bin Laden (der ja für alles verantworlich sein soll) wegen dem 11.09.2001 gar nicht gesucht wird. Quelle http://wtc-911.de/showtopic.php?id=30

Ich finde das passt nicht zu den Aussagen der US Regierung
Antworten

Ernst [22.03.2009 21:39]Antw.: Steckbrief

Zitat: Was mich am meisten wundert ist das Bin Laden (der ja für alles verantworlich sein soll) wegen dem 11.09.2001 gar nicht gesucht wird. Quelle http://wtc-911.de/showtopic.php?id=30
Ich finde das passt nicht zu den Aussagen der US Regierung


Ist ja auch falsch, was du da behauptest.

Zunächst solltest du mal verstehen, was der Unterschied zwischen einem Steckbrief und einer Anklageschrift ist.
Bin Laden gehört zu den "Top Ten Terroristen", die gesucht werden und auf die irrwitzige Kopfgelder ausgesetzt sind (u.a. von einer Pilotenvereinigung, warum wohl?)

Dann solltest du wissen, daß die auf dem Steckbrief aufgeführten Anklagepunkte jederzeit ergänzt werden können, sobald eine Anklage vorliegt:
"The indictments currently listed on the posters allow them to be arrested and brought to justice. Future indictments may be handed down as various investigations proceed in connection to other terrorist incidents, for example, the terrorist attacks on September 11, 2001."
http://www.fbi.gov/wanted/terrorists/fugitives.htm

Eine formale Anklage gegen Bin Laden ist juristisch jedoch nicht ganz unproblematisch, da hierzu u.a. die Offenlegung von Geheimdienstmaterial gehört. Vielleicht hat das FBI ja tatsächlich nicht genug harte Indizien für die Verstrickung von Bin Laden, aber das bedeutet nicht, das es ausreichend Geheimdienstmaterial hierfür gibt.

Richtig wäre als nur eine Behauptung:
Bin Laden wurde noch nicht wegen Beteiligung an den Anschlägen 9-11 angeklagt.

"Wird nicht wegen 9-11 gesucht" ist typischer VT-Nonsens und nutzt u.a. die komplizierte rechtliche Situation aus:

"Usama Bin Ladin is wanted in connection with the 11 September 2001 attacks on the World Trade Center and the Pentagon"
Hochoffizielle Regierungsseite: http://www.nctc.gov/site/profiles/bin_ladin.html

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