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Die Beobachtungen

Klassifikation

Zur Vergleichbarkeit der Fälle unterteilt man sie in verschieden Klassen, diese machen noch keine Aussage über das eigentlich Phänomen, sondern geben nur eine Einordnung für die gemeldete Beobachtung wieder.
Nach Prof. Dr. J. Allen Hynek unterscheidet man folgende Klassen:

Nächtliche Lichter (NL) Hiermit bezeichnet man die Beobachtungen von leuchtenden Objekten, die in der Nacht und aus großer Entfernung gemacht wurden. Diese sind meist auch sehr schnell zu identifizieren, z.B. als Satelliten, Ballone usw. Siehe dazu auch: Unidentifiziertes Objekt über Chile (1992).

Tageslichtscheiben (DD) Beobachtungen bei Tag, immer noch bei recht großen Entfernungen, größer als 150m. Diese Objekte werden häufig als oval oder Scheibenförmig Beschrieben.

Radar und Visuell (RV) Radarbeobachtungen von UFOs, die durch Sichtwahrnehmungen bestätigt werden konnten, oder auch umgekehrt. Alleinige Radarmeldungen bleiben unberücksichtigt, da diese auf zahlreiche natürliche Ursachen zurückgehen können, wie z.B. besondere meteorologische Gegebenheiten, Vogelschwärme, oder technische Defekte der Radaranlage.

Nahe Begegnung der ersten Art (CE I) Diese Kategorie umfasst Beobachtungen von Objekten in einer Entfernung von weniger als 150m. Allerdings ohne Physische oder psychische Wechselwirkungen mit der Umgebung, oder der Beobachterin, dem Beobachter. Es sollten wesentliche Einzelheiten des Objektes unterschieden werden können.
Siehe dazu auch: Eine Gruppe von Zeugen (1983).

Nahe Begegnung der zweiten Art (CE II) In diesen Bereich fallen nahe Begegnungen, bei denen es zu feststellbaren Wechselwirkungen zwischen dem Objekt und der Umgebung kommt. Darunter fallen unter andrem psychische und physische Auswirkungen, wie z.B. Lähmungen, Übelkeit, Brandwunden, aber auch Depressionen und vieles mehr. Aufgrund der Untersuchbarkeit der Phänomene gehören diese Ereignisse zu den interessantesten.
Siehe dazu auch: CE II in Schottland (1979).

Nahe Begegnung der dritten Art (CE III) Dies sind die ungewöhnlichsten Berichte, bei denen über scheinbare "Insassen" in oder in der Nähe der UFOs berichtet wird. Man unterscheidet hier zusätzlich noch Berichte von Beobachtungen aus einer gewissen Entfernung, und die Kontaktlerberichte, welche aufgrund der schlechten Überprüfbarkeit, nur schwer untersucht werden können.
Siehe dazu auch: Ein Kontaktfall (1976).

(Aus: UFO-Forschung in Deutschland derGesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens in Deutschland, 1992)

Einige Beispiele

Unidentifiziertes Objekt über Chile (1992)

Die Sichtung, welche auf mehreren Berichten von Augenzeugen, u.a. einigen Astronomen und Assistenten beruht trug sich in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 1992 über Chile, zwischen Villa O'Higgins(2100km südlich von Santiago) und Copiapo (700km nördlich von Santiago und 200km von La Silla) entfernt.

2:15Uhr UT (23:15Uhr Ortszeit):0,5°West-Süd-West, 25Grad über dem Horizont, ein kleiner leuchtender Ring bewegt sich langsam nach Norden.

2:15-2:20Uhr UT: Ein kleines helles Objekt bewegt sich langsam, der Ring erweitert sich auf einen Durchmesser von 5°, ein großer Kegel (40° lang und 20° breit) folgt dem Objekt.

2:20-2:21Uhr UT: Es beschleunigt plötzlich und bewegt sich sehr schnell nach West-Nord-West, 45° über dem Horizont. Das Hauptobjekt wird sehr hell (heller als die Venus!) bleibt klar unrissen und ist von einem kleinen Ring (1/4-1/3°) umgeben. Wird dann diffuser, und verschwindet schnell.

Journalisten der chilenischen Tageszeitung "El Mercurio" beschrieben das Phänomen als "eine leuchtende Wolke, die sich nordwärts bewegte und aus der plötzlich eine Art Pilz wuchs, der einer Atomexplosion gleich. Es glich "einem Raumschiff mit einem Kometenschweif.
Siehe dazu auch: Die Psychologie: Wahrnehmung .

Das beschriebene Ereignis erinnert stark an einen Satelliten oder Raketen-Reentry. Nach der Flugbahn zu urteilen muss es sich um die dritte Stufe einer Rakete gehandelt haben, die in Baikonur gestartet war. Der Start findet in Richtung Süd-Ost statt, um von der Erdrotaton zu profitieren. Ist die Nutzlast ausgesetzt fliegt die Raketenstufe weiter nach Süden, erreicht ihren südlichsten Punkt des Orbits und fliegt dann nach Norden weiter. Schließlich verglüht die Stufe in der Erdatmosphäre, auf Grund der geographische Lage Chiles führt der letzte Teil der Flugbahn über dieses Land. Es handelte sich wahrscheinlich um die GUS-Rakete Cosmos2176, die zu der angegebenen Zeit über Chile gewesen seien könnte, Allerdings werden diese Raketen in Plesetek und nicht in Baikonur gestartet. Für eine definitive Bestätigung dieser These sind die Daten über die Bahn des Objektes leider nicht ausreichend.

(Aus:Journal für UFO-Forschung)


CE II in Schottland (1979)

Künstlerische Darstellung der Sichtung
Ein Waldarbeiter aus Livingston Schottland arbeitete gegen 10.15Uhr morgens in einer Schonung. Als er unterwegs zu einer Baumschule um eine Kurve bog, stand er einem kuppelförmigen Objekt gegenüber, das lautlos dicht übr dem Erdboden schwebte und etwa sechs Meter breit war. Fast gleichzeitig rollten zwei kleinere kugelige Objekte - im Durchmesser ungefähr einen halben bis einen Meter groß und mit stacheln gespickt auf ihn zu. Die Kugeln hängten sich an seine Hosenbeine und begannen, den Waldarbeiter zu dem größeren Objekt hinzuziehen. Plötzlich umgab ihn ein beißender, erstickender Gestank und er verlor das Bewusstsein. Etwa zwanzig Minuten später kam er wieder zu sich: Die Objekte waren verschwunden. aber im Gras waren deutlich Abdrücke zu erkennen. Zunächst konnte er weder sprechen noch gehen. Als er sich schließlich soweit erholt hatte, dass er gehen konnte taumelte er. Er schleppte sich nach Hause, wo seine Frau die Polizei alarmierte. Ein Arzt und die Polizei waren bald bei ihm, und sein Vorgesetzter ließ die Stelle einzäunen, an der sich das Ereignis zugetragen hatte. Obwohl es eine Presseveröffentlichung gab, konnte die Polizei in Zusammenarbeit mit örtlichen UFO-Forschern eine gründliche Untersuchung durchführen, und es wurde nichts gefunden, das seiner Geschichte widersprochen hätte.

(Aus:H. Evans: Beweise: UFOs, Knaur, München 1988)


Ein Kontaktfall (1950)

Ein hochkarätiger Wissenschaftler und Elektronikingenieur, Vizepräsident eines Unternehmens in Kalifornien, und ehemals auf dem Raketenversuchsgelände von White Sands in New Mexiko beschäftigt behauptet an 4. Juli 1950 seine erste Begegnung mit Außerirdischen gehabt zu haben. Nachdem er den letzten Bus nach Las Cruces verpasst hatte nutzte er die Gelegenheit sich den Sternenhimmel über der Wüste anzuschauen. Nach "einiger Zeit ehrfürchtiger Himmelsbeobachtung" bemerkte er , wie nach und nach die Sterne verloschen. Er stellte fest, dass sich ein großes Dunkles Objekt langsam herniedersenkte und dabei die Sterne verdeckte. Das Objekt, von etwa 9m Durchmesser landete schließlich in nur 20m Entfernung. Nachdem der Ingenieur das Objekt "einer offensichtlich höher entwickelten Technologie bestaunte" lud ihn eine Stimme zu einem Rundflug nach New York und wieder zurück ein. A-Lan der Pilot erklärte dann die Funktionsweise des Flugobjektes, mittels eines starken Magnetfeldes. Siehe dazu auch: Die Psychologie: Soziales Umfeld, und Die Physik: Kontaktlerberichte über die fremde Technik

A-Lan erzählt dann dass sein Volk ursprünglich von der Erde kommt, und diese vor 10.000 verließen, um in riesigen Raumschiffen "unabhängig von irgendwelchen Planeten" zu leben. Des weiteren wir dem Kontaktiertem mitgeteilt, das A-Lan's Volk von einem versunkenen Kontinent im Pazifik namens Mu stammt. und es Aufgrund des ungezügelten technischen Fortschritts zum Atomkrieg mit den Einwohnern von Atlantis kam. Angeblich steht die Menschheit erneut vor solch einem Punkt, und so erhält der Ingenieur Ratschläge wie diese Katastrophe zu verhindern sei.

(Aus:M. Hesemann:"UFOs: Die Kontakte", Verlag M. Hesemann, Düsseldorf 1990)


Eine Gruppe von Zeugen

September 1983, etwa vier Uhr morgens, wolkenloser Himmel. Der Zeuge und etwa zehn weitere Personen in einer Straßenbahn die vom einem Vorort Saratows in die Stadt fuhr. Als der Zeuge aus dem Fenster in Richtung Wolga Blickte entdeckte er in etwa 100m Höhe ein Objekt in Form eines Torus, welches Strahlen von blenden weißer Farbe in alle Richtungen und nach unten aussandte. Das Licht der Hauptscheiwerfer schien das Licht der weniger starken Lichtquellen von gelber und hellgrüner Farbe zu ergänzen, so dass die gesamte obere Fläche des Torus Licht emittierte. Die Lichtquellen waren klar, aber ohne erkennbare Anordnung, in bestimmten Punkten auf der Oberfläche zu erkennen. Als die Straßenbahn einen Berg hinauffuhr, war der Torus ein wenig von oben und von der Seite zusehen; beim hinabfahren waren die Scheinwerfer des Objekts sehr deutlich zu erkennen. Das Objekt, dessen Durchmesser 10-12m zu betragen schien, schwebte in einer Höhe von 100-150m. Die Entfernung zum Objekt betrug schätzungsweise zwei Kilometer. Die Kugel leuchtete so hell, dass der Fahrer der Straßenbahn seine Fahrt nicht fortsetzten konnte. Er hielt an und alle Fahrgäste beobachteten das Schauspiel so lange, bis das Objekt mit zunehmender Höhe in Richtung Flughafen verschwand.

(Aus:M. Popowitsch: "UFO Glasnost" Langen Müller, München 1991)


Eine Skizze von 1896

Dieses Bild entstand nach einer Begegnung nahe einer kleinen kalifornischen Stadt, am 25 Novenber 1869. Zwei Freunde beobachten gegen sechs Uhr abends drei fremdartige Wesen, etwa zwei Meter groß und sehr schlank. Die Pferde der Männer haben eine solche Angst, dass die beiden Zeugen gezwungen sind abzusteigen. Einer der Männer nimmt all seinen Mut zusammen, und fragt sie, wer sie sind, und woher sie kämen. "Sie schienen mich nicht zu verstehen. Aber sie begannen zu... nun, trällern drückt es besser aus als sprechen. Sie tauschten ihre Worte untereinander aus. Es klang wie ein monotoner Sing-Sang."

Als die Fremden davoneilen bemerken die Zeugen das Gefährt der Besucher, welches nahe einer Brücke geräuschlos etwa sieben Meter über dem Fluss schwebt.

(Aus:J. Fiebag: "Die Anderen" Herbig, München 1993)

Resümee

Dies sind nur fünf Beispiele aus einer schier unüberschaubaren Zahl von Berichten. Außerdem sind diese Fälle sind nicht repräsentativ und ihre Authentizität möchte ich an dieser stelle nicht garantieren.
Was aber deutlich geworden sein dürfte ist, die Tatsache, dass ein weiter Querschnitt der Bevölkerung von solchen Ereignissen betroffen sein kann, und das wir es zudem mit teilweise sehr unterschiedlichen Beobachtungen zu tun haben.

Seitenübersicht:

Übersicht

Einleitung

Die Beobachtungen

Die Psychologie

Die Physik

Eine Schlussbemerkung

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Literatur

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