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Reisen mit Geschwindigkeiten größer als Licht sind nicht möglich, nun, das ist noch lange kein Grund, warum intergalaktische Reisen ebenfalls unmöglich sein sollen. Wer fleißig Raumschiff Enterprise gesehen hat weiß, dass man nur den Raum vor dem Raumschiff zu stauchen, und dahinter zu dehnen braucht, um sich ohne die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten durch Galaxis zu bewegen. Zwei kleine Probleme gibt es mit dieser Methode, zum einen reicht selbst die Energie, die man aus der Kollision von Materie und Antimaterie in vernünftigen Maßstäben erzeugen kann nicht aus (ganz abgesehen davon dass man ein vielfaches der Energie erst einmal in die Produktion der Antimaterie stecken muss), zum andern ist da noch die nicht triviale Frage, wie man das Raumzeitkontinuum überhaupt nach eigenem Gutdünken verzerren kann.
Das Raumzeitkontinuum wir von jeder Masse beeinflusst, die sich darin befindet, und zwar über die Gravitation dieser Körper. Will man den Raum zusammendrücken muss man also Gravitonen abstrahlen. Bisher ist noch keine Technik bekannt die dies leisten könnte. Noch schwieriger dürfte es sein den Raum zu dehnen, dazu müsste es so etwas wie Antigravitonen geben, welche in der heutigen Physik nicht bekannt, oder nötig, sind.
Trotzdem gibt es interessanterweise Versuche die Gravitation abzuschirmen. Ich will darauf kurz eingehen:
Ein vielversprechendes Experiment, welches zuerst in Tampere, Finnland durchgeführt wurde, wird gerade von der NASA, wiederholt. Bei diesem Versuch wurde eine supraleitende Scheibe bei hoher Rotationsgeschwindigkeit über einem Magnetfeld in der Schwebe gehalten.
Dies hat noch nichts mit Antigravitation zu tun, es ist nur so, dass die Ladungen im Supraleiter völlig frei sind, und sich deshalb auf ein äußeres Magnetfeld so einstellen können, dass dieses nur wenige Atomlagen in den Körper eindringen kann. (Dies sind sog. Supraleiter erster Art, sie brechen zusammen und werden normalleitend, wenn das Magnetfeld einen gewissen Schwellenwert übersteigt. Supraleiter zweiter Art kanalisieren das Magnetfeld, und halten deshalb wesentlich höheren Flussdichten stand.)
Was hat nun den Forscher aus Tampere bewogen zu behaupten dass hier eine Abschirmung der Gravitation vorliegt, nun angeblich war es der Rauch, eines anwesenden Pfeifenrauchers, welcher über die Versuchsapperatur geblasen wurde. Auffällig sei gewesen, dass der Rauch, über der Scheibe nach oben gestiegen sei. Ist das ein Zeichen für Antigravitation? Nein leider nicht, da der Rauch über die Scheibe geblasen wurde, gehe ich davon aus, dass wir den natürlichen Drang heißer Luft aufzusteigen erst einmal vernachlässigen können. Was ist nun in einem Feld geringerer Gravitation zu erwarten, jedenfalls keine Änderung der Bewegungsrichtung. Eher im Gegenteil, es sollte gar nichts zu beobachten sein! Hört sich seltsam an, ist aber zu erklären. Nehmen wir ein Partikel, und werfen es durch ein Gravitationsloch, was passiert. Nun, es wird sich, wenn wir Stöße mit den Atomen der Luft vernachlässigen, ungehindert auf einer gradlinigen Bahn fortbewegen, keinesfalls wird es unmotiviert seine Richtung ändern. Wir müssen also schließen, dass hier eine abstoßende Kraft über der Scheibe gewirkt hat, keine gravitative Abschirmung.
Ein anderer Beweis, welcher von dem Wissenschaftler angeführt wurde, war der verringerte Luftdruck über der Schiebe, auch das ist eindeutig kein Hinweis auf verringerte Gravitation. Würde Abwesenheit von Schwere zur Aufhebung des Luftdrucks führen, die Kosmonauten in der ISS müssten elendig ersticken. Gase haben die Eigenschaft ein Druckgefälle in einem Raum auszugleichen, verringert sich der Druck an einer Stelle des Labors, so fließt Gas aus der Nachbarschaft nach, bis der Druck wieder ausgeglichen ist. Sollte das Barometer an einer Stelle des Raumes einen verringerten Luftdruck anzeigen, so muss daraus geschlossenwerden, dass eine Gegenkraft gegen die auf das Barometer drückende Luftsäule gibt, wiederum leider keine gravitative Abschirmung, nur Abstoßung.
Bleibt noch zu klären welcher Art diese Abstoßung ist, vor einiger Zeit ging, vielleicht haben Sie das auch mitbekommen, ein fliegender Frosch durch die Presse. Dieses Phänomen wurde durch extrem starke Magnetfelder erreicht, welche die Elektronen in jedem Atom des Frosches zu einem Eigenmagnetismus anregten, welcher sich entgegen dem äußeren Magnetfeld ausrichtete, es kann zur Abstoßung. Ich vermute, dass es in Tampere ähnlich war, mit Supraleitern 2. Art lassen sich extreme Magnetfelder erzielen.
Es gibt viele Gerüchte über UFO-Trümmer im Besitz von geheimen Regierungsstellen. Diese angeblichen Beweise stehen also nicht zur Analyse zur Verfügung, was selbstverständlich auch den Gegenbeweis der natürlichen Herkunft unmöglich macht. Es ist also nötig sich auf die Phänomene zu beschränken, die man nicht ohne weiters in den Lagerhallen der Regierungen verschwinden lassen kann.
Zum Beispiel Abdrücke von gelandeten UFOs, wie im Fall der Die Physik: CE II in Schottland (1979). Diese Abdrücke haben den Vorteil, dass man von den Spuren in der Erde auf das Gewicht der Objekte schließen kann, die sie hinterlassen haben. Anders ist es bei den sogenannten Kornkreisen, selbst wenn es ursprünglich ein paar kosmische Scherzbolde gewesen sein sollten, die uns diese Zeichen hinterlassen haben, ist doch so, dass eine Reihe von Fälschungen schnell jede Untersuchung unmöglich macht. Es ist also nicht sinnvoll diese Zeichen als Botschaften der Fremden zu deuten, aber die Fälscher sind ein ganz anderes Thema in diesem Zusammenhang. Suchen wir als weiter nach andern Spuren.
Da wären noch die körperlichen Folgen einer Begegnung, wobei psychische und Verhaltensstörungen auch auf einen Hysterischen Anfall in Folge eines beeindruckenden Ereignisses zurückzuführen seien können, siehe dazu auch Die Psychologie: Soziales Umfeld und Die Psychologie: Massensichtungen.
Allerdings sind Verbrennungen, Narben und andere Verletzungen keinesfalls Psychosomatischer Natur, in diesen Fällen muss also etwas vorgefallen sein.
In solchen Fällen ist aber auch eine eingehende psychologische Untersuchung des Opfers von Nöten, denn so schrecklich das auch sein mag, im Zusammenhang mit Versicherungsbetrug sind schon Fälle von Selbstverstümmelung bekannt geworden, um eine Versicherungsprämie zu bekommen.
Ohne den Opfern Betrügerei vorzuwerfen macht diese Tatsache eine sehr gründliche Untersuchung unabdingbar. Auf der andern Seite wird auch von Strahlenschäden berichtet, aber auf den ersten Blick sehen Strahlenschäden Verbrennungen sehr ähnlich, es sind also eingehnede Untersuchungen notwendig.
Radarbeobachtungen sind nur in Zusammenhang mit optischer Bestätigung von Bedeutung, da Radargeräte auf vielerlei Störungen empfindlich reagieren, Sei es ein Schneesturm, oder ein Vogelschwarm, oder gar ein technischer defekt. Wenn allerdings Radar und visuelle Beobachtung zusammenfallen, so kann man davon ausgehen, dass der untersuchende präzisere Daten über Flughöhe, Richtung, Bewegungsmuster erhält als die durch einen Zeugen allein möglich wäre, dies sollte bei einer Untersuchung die Identifizierung erleichtern.
Und dann wären da noch Tausende vom Fotos. Abgesehen davon dass die meisten Fotos nur unscharfe Silhouetten, Reflexionen in Fensterscheiben, oder optische Fehler der Objektive offenbaren wäre ein gutes detailliertes Foto ein durchaus beachtenswerter Hinweis auf die Existenz des Flugobjekts.
Die heutigen Analysemethoden lassen von den meisten Fotos nicht mehr viel übrig, und die wenigen die diese Prozedur überstehen sind in der Regel wenig aussagekräftig. In Zukunft können wir aber auf bessere Fotos hoffen, da die Möglichkeit mit den heutigen der Allgemeinheit zugänglichen Techniken der digitalen Bildbearbeitung wesentlich überzeugendere
Fälschungen zulässt als eine ans Fenster geklebte Silhouette, oder ein Radkappe in der Luft. Dies heißt leider nichts anderes, als dass der Fotobeweis ohne glaubwürdige Zeugenaussage immer weiter an Überzeugungskraft verlieren wird.
Wer könnte besser wissen, was UFOs sind, woher sie kommen, und was die Flugobjekte antreibt, als die Insassen eben dieser seltsamen Gebilde. Woher die Außerirdischen kommen lässt sich nur schwer nachprüfen, aber wir sind durchaus in der Lage die Funktionsweise zu verstehen, wenn wir einen entsprechenden Bericht in die Finger kriegen.
Anhand von zwei Beispielen möchte ich im Folgenden die Aussagen der kontaktierten auseinander nehmen. Der Erste Fall ist uns schon bei den Beobachtungen begegnet: Ein Kontaktfall (1950). Der Pilot des Flugobjektes erklärt dem Elektronik-Ingenieur, (man beachte wie gut der Adept ausgewählt wurde, ein anderer hätte die Ausführungen wahrscheinlich gar nicht verstanden):
"Das Material dieser beiden Pole verfügt über Elektronen in Mengen, die größer sind als alles, was du dir überhaupt vorstellen kannst. Der Regelmechanismus lässt die Elektronen durch die beiden Kraftringe fließen, die du oben und unten im Schiff siehst. Du bist mit den Gesetzen der Elektrodynamik vertraut genug, um zu wissen, dass ein sich bewegendes Elektron ein Magnetfeld erzeugt. Der ungeheure Elektronenfluss durch die Kraftringe erzeugt also ein sehr starkes Magnetfeld." Und weiter: "Jedes Magnetfeld, das sich in seiner Intensität verändert, erzeugt ein elektrisches Feld, das in jedem gegebenen Moment in der Amplitude gleich, in der Polarität entgegengesetzt und senkrecht zum Magnetfeld stehend angeordnet ist. Wenn die beiden Felder in Resonanz treten, wird eine Vektorkraft erzeugt. Der Effekt des resultierenden Feldes ist mit dem Effekt des Gravitationsfeldes identisch. Wenn das Zentrum des resultierenden Feldes mit dem Schwerpunkt des Schiffes übereinstimmt, tritt als einziger Effekt eine Erhöhung der Trägheit oder der Masse des Schiffes ein. Stimmt der Schwerpunkt jedoch nicht mit dem Zentrum des resultierenden Feldes überein, so beginnt das Schiff, sich in Richtung auf dieses Zentrum zu beschleunigen. Da dieses System, das dieses Feld erzeugt, ein Teil des Schiffes ist, bewegt sich dieses natürlich mit dem Schiff und erzeugt ununterbrochen ein resultierendes Feld, dessen Anziehungspunkt kurz vor dem Schwerpunkt des Schiffes liegt, wodurch dieses solange beschleunigt wird, wie das Feld besteht."
Etwa so wie der Esel und die Möhre. Spaß beiseite, der Erläuterung des fremden Piloten kann ich soweit folgen wie es die Gesetzmäßigkeiten der Elektrodynamik betrifft. Durch magnetische Wechselfelder entsteht ein elektrisches Feld, welches dem das Magnetfeld erzeugenden Strom entgegengesetzt ist, das ist das Prinzip der Induktion. Dabei entsteht, nach allem was ich weiß, keine dubiose "Vektorkraft" in irgendeine Richtung.
Ein weiterer Punkt ist, dass man zwar Kräfte leicht berechnen kann, wenn man sie im Massenschwerpunkt ansetzt. Doch ist dies nur ein Modell, und wenn nun eine Kraft, ausgehend von einem Teil des Raumschiffes, ausgeübt wird, dann nur zwischen dem Objekt, beispielsweise dem Piloten des Schiffes, der sich gerade in diesem Kraftfeld befindet, und dem Antriebsmechanismus. Das heißt leider nichts anderes als dass sich dieses Raumschiff nicht von der Stelle bewegen wird, eher noch wird es kaputt gehen, weil die starken Kräfte es zwischen den Magnetspulen aufreiben.
Es bleibt immer noch die Möglichkeit, dass der Außerirdische genauso wenig von seinem Antrieb versteht, wie viele der Autofahrer auf unseren Straßen, was eigentlich recht schade ist. Wenden wir uns dem anderen Fall zu den ich an dieser Stelle auseinandernehmen möchte.
Wiederum berichtet ein Wissenschaftlich gebildeter über seinen Kontakt, ich will nicht den ganzen Bericht wiedergeben, welcher in dem Buch von M. Hesemann nachzulesen ist, nur den Abschnitt über den Antrieb möchte ich hier zitieren:
"Die "fliegenden Untertassen" würden nicht durch Aufhebung der Gravitation angetrieben, sondern unter Nutzung des Atmosphärischen Druckes." Der Pilot erklärt: "Das gibt ihnen die nötige Antriebskraft. Wenn wir den Druck unterhalb der Untertasse bewahren und eine Dekompression an ihrer Oberseite bewirken, schießt das Schiff mit einer gewaltigen Geschwindigkeit nach oben." Er erklärt weiter: "Wir erzeugen einfach ein Vakuum in der Richtung, in der wir reisen. Wenn wir einen niedrigen Druck an einer Seite haben, ist die andere Seite immer dem vollen atmosphärischen Druck unterworfen. Jedes Objekt, was immer es ist kann nur bewegt werden indem ein Unterschied im Energiepotential bewirkt wird."
Auch in diesem Falle hat der Pilot zugegebenermaßen gewisse Grundkenntnisse in Physik, verschweigt aber einen wesentlichen Teil des Antriebsmechanismus, nämlich die Technik, mit der das Vakuum in Flugrichtung erzeugt wird. Abgesehen davon, dass dieser Antrieb nur in der Atmosphäre eines Planeten funktioniert bieten sich zwei Möglichkeiten den verringerten Luftdruck zu erzeugen. Die einfachste ist wohl die Luft in Flugrichtung einfach hinter das Flugobjekt zu drücken, nun das ist nicht besonders einfallsreich, jedes Propellerflugzeug arbeitet nach diesem Prinzip.
Im Text wird angedeutet, dass die verbleibende Luft hinter dem Schiff dieses schiebt, demnach müsste der Trick darin bestehen die Luft vor dem Raumschiff zu entfernen. Dies kann aber nur durch eine Gegenkraft geschehen, welche dem atmosphärischen Druck entgegenwirkt, und damit haben wir dann wieder ein Kräftegleichgewicht, das Raumschiff bewegt sich nicht!
(Beide Fälle aus: M. Hesemann:"UFOs: Die Kontakte", Verlag M. Hesemann, Düsseldorf 1990)
nach obenWir haben also gesehen, dass die heutige Physik noch nicht soweit ist, einen Antrieb für intergalaktische Reisen, geschweigedenn für Reisen im nahen Sonnensystem zu erklären oder zu bauen, wie er den außerirdischen Flugobjekten zugeschrieben wird, und leider sind die Insassen der Flugobjekte wie es scheint selbst nicht in der Lage zu erklären was die außergewöhnlichen Flugleistungen ihrer Untertassen ermöglicht. Daß die Physik noch nicht so weit ist muss nichts zu bedeuten haben, die Physik kann nur Modelle für eine Erklärung der Welt liefern, und wenn diese Modell im Rahmen ihrer Grenzen auch schon sehr gut sind, es bleiben nur Modelle, nur Beschreibungen der tatsächlichen Ereignisse. Die Kontakte so scheint es mir scheiden ebenfalls als Informationsquelle aus, was immer die Zeugen zu Aussagen wie den obigen veranlasst, es waren meiner Meinung nach keine Außerirdischen, und zu den Entführungsfällen sollten sie sich einmal den Abschnitt Suggestion sowie die dort angegebene Literatur anschauen.
Was bleibt sind die Spuren, welche von den UFOs hinterlassen werden, im Moment sind sie der einzige physikalische Hinweis auf einen Realitätsbezug des UFO-Phänomens. Doch Spuren können viele unterschiedliche und oftmals sehr irdische Ursachen haben so daß eine genaue wisenschaftliche Untersuchung notwendig ist, die jede natürliche Ursache zweifellos ausschließen kann.
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